<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><atom:link href="https://www.auswaertiges-amt.de/static/appdata/includes/rss/Reisehinweise-RSS-Feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de</link><description>Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</description><language>de</language><copyright/><item><title>Irak: Reise- und Sicherheitshinweise (Reisewarnung)</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/iraksicherheit-202738</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span>
  <br>
  <span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Vor Reisen nach Irak wird</strong> <strong>gewarnt.</strong></span></p>
 <h3><strong>Sicherheitslage in der Region</strong></h3>
 <p>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.&nbsp;</p>
 <p>Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Irak. Zuletzt kam es im Juli 2026 zu Drohnenangriffen im Stadtgebiet von Erbil und zu einer kurzzeitigen Unterbrechung des Flugverkehrs. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende&nbsp;</strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen"><strong>Reisewarnung</strong></a><span><strong>.</strong></span></li>
  <li><span>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</span></li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. <span class="underline">Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.</span> Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land weitergereist sind.</span></li>
  <li><span>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden&nbsp;und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund&nbsp;um US-amerikanische und jüdische Einrichtungen, äußerst aufmerksam.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Einrichtungen des Militärs/der Sicherheitskräfte weiträumig&nbsp;und machen Sie keine Fotos oder Filmaufnahmen.</span></li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit - Reisewarnung</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <p><span><strong>Vor Reisen nach Irak wird</strong> <strong>gewarnt.</strong></span></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p><span>Die terroristische Organisation IS übt seit Ende 2017 keine territoriale Kontrolle mehr in Irak aus. Gleichwohl gibt es im Land noch immer Gruppen von Kämpfern, von denen unverändert Gefahr ausgeht. Es besteht ein landesweites Risiko für Anschläge und offene bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen terroristischen Gruppierungen und Sicherheitskräften.</span></p>
 <p><span>Die Sicherheitslage in Gesamt-Irak bleibt volatil. Personen, die sich in Irak aufhalten, sollten Medienberichte aufmerksam verfolgen und alle Vorkehrungen treffen, um erforderlichenfalls kurzfristig ausreisen zu können.<strong>&nbsp;</strong></span></p>
 <p>Besonders gefährlich sind die Provinzen Anbar, Diyala, Kirkuk, Ninewa (Sindschar, Mossul, Grenze zu Syrien), Salah Al-Din sowie der Norden der Provinz Babel.
  <br>
  In diesen Provinzen muss weiterhin mit schweren Anschlägen und offenen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem IS und irakischen Sicherheitskräften gerechnet werden. In der nördlichen Provinz Ninewa gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und PKK-nahen Kräften, von denen auch Zivilisten betroffen sind. Gleiches gilt für die nördliche Grenze der Region Kurdistan-Irak zu Syrien und der Türkei. Hier ist es zu Angriffen auf türkisches Militär und zu türkischen Luftangriffen auf PKK-Stellungen gekommen. Auch an der Grenze der Region Kurdistan-Irak zu Iran kommt es vereinzelt zu Gefechten. <span>Hier werden die Lager der iranischen Opposition immer wieder angegriffen.&nbsp;</span></p>
 <p>Grundlage jeder Reise, die in Gebiete mit Reisewarnung durchgeführt wird, sollte ein tragfähiges professionelles Sicherheitskonzept sein. Elemente eines professionellen Sicherheitskonzepts können insbesondere die Verwendung sondergeschützter Fahrzeuge, der Einsatz einer angemessenen Anzahl von Sicherheitskräften sowie die fachliche Beratung durch Sicherheitspersonal nach Voraufklärung und Planung der Fahrtrouten sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende&nbsp;</strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen"><strong>Reisewarnung</strong></a><span><strong>.</strong></span></li>
  <li>Verfolgen Sie die lokalen und sozialen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie derzeit zentrale Infrastruktur. US-Einrichtungen sind besonders gefährdet.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen von Sicherheitskräften.</li>
 </ul>
 <h4><em>Hauptstadt Bagdad</em></h4>
 <p>Trotz einer Verbesserung der Sicherheitslage in der Hauptstadt Bagdad besteht weiterhin die Gefahr schwerer Anschläge, insbesondere auf irakische Sicherheitsinstitutionen und deren Angehörige, auf Ministerien, Hotels, öffentliche Plätze und religiöse Einrichtungen. Es besteht zudem ein hohes Risiko an&nbsp;Entführungen mit terroristischem oder kriminellem Hintergrund. Die Sicherheitslage ist weiterhin volatil.</p>
 <p>Einzelne Abschnitte der Bagdads werden von irakischen Sicherheitskräften in besonderem Maße gesichert, dazu zählt u.a. der internationale Flughafen. Anschläge können aber auch dort nicht ausgeschlossen werden. <span>In der Vergangenheit waren die sog. Internationale Zone und unmittelbar angrenzende Bereiche immer wieder Ziel von Mörser-, Raketen und Drohnenbeschuss; diese Gefahr besteht fort.</span></p>
 <p>Im Stadtgebiet, insbesondere um den Tahrir-Platz und die drei Tigris-Brücken Jumhuriya, Sinak und al-Ahrar kann es zu Protesten und gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen. Die Proteste schränken den Bewegungsspielraum in der Stadt in Teilen ein. Weitere Gewaltausbrüche im Zusammenhang mit den Demonstrationen können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie unbedingt Demonstrationen und Menschenansammlungen.</li>
 </ul>
 <h4><em>Region Kurdistan-Irak</em></h4>
 <p>In der Region Kurdistan-Irak - RKI - (Provinzen Dohuk, Erbil, Sulaimaniyah und Halabja) ist die Sicherheitslage angespannt.
  <br>
  Aufgrund der hoch volatilen Lage in Nahost ist die weitere Entwicklung der Sicherheitslage schwer vorhersehbar. Es besteht eine anhaltend erhöhte Gefahr von Terroranschlägen (Provinzen Dohuk, Erbil, Sulaimaniyah und Halabja).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie auch den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>In Bagdad sowie allen südlichen Provinzen, aber auch vereinzelt in der (R.K.I.) finden regelmäßig Proteste gegen die Regierung statt, bei denen es immer wieder zu Gewalt zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bzw. z.T. bewaffneten Gruppen kommt.</p>
 <p>Im Grenzgebiet zu Syrien besteht die Gefahr, Opfer anhaltender Auseinandersetzungen zu werden. Außerdem besteht in diesem Gebiet die Gefahr der Inhaftierung, wenn ein illegaler Grenzübertritt und/oder eine Verbindung zu Terrorismus vermutet werden.</p>
 <p>Die deutschen Auslandsvertretungen können derzeit nur in äußerst begrenztem Rahmen konsularische Hilfe leisten. Auch die staatlichen Sicherheitsorgane können im Einzelfall keinen ausreichenden Schutz garantieren oder Hilfe leisten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie unbedingt Demonstrationen und Menschenansammlungen.</li>
  <li>Meiden Sie unbedingt Grenzgebiete, insbesondere zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/syrien-node/syriensicherheit-204278?isLocal=false&amp;isPreview=false">Syrien.</a></li>
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen von Sicherheitskräften.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Es besteht ein hohes Maß an krimineller Gewalt und ein hohes Risiko für Entführungen, auch bzw. insbesondere von Ausländern und den sie begleitenden Personen.
  <br>
  Es besteht landesweit die Gefahr von Überfällen und Fahrzeugdiebstählen, insbesondere nachts.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Reisen Sie nur mit einem tragfähigen, professionellen Sicherheitskonzept.</li>
  <li>Meiden Sie Ortswechsel nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie&nbsp;ggf.&nbsp;elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Nehmen Sie stets nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit. Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Irak liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes muss insbesondere im Norden und Osten des Landes gerechnet werden.&nbsp;</p>
 <p>Es herrscht in weiten Teilen des Landes Wüstenklima mit sehr heißen Sommern und milden Wintern. Am Golf tritt erhöhte Feuchtigkeit auf, insbesondere im Bergland ist Frost möglich. Saisonale Überflutungen im Winter und Frühling sind bei Starkregen insbesondere nach Dürreperioden möglich, sodass Straßen unpassierbar und Brücken beschädigt werden können. Sandstürme treten ganzjährig auf.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums.</a></li>
  <li>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der Luftverkehr entspricht nicht immer europäischen Sicherheitsstandards. Aufgrund veränderter Sicherheitslagen kann es immer wieder auch kurzfristig bei Reisen in den Irak, aus dem Irak heraus oder bei Inlandsreisen zu Flugstornierungen kommen. Die größte irakische Fluggesellschaft Iraqi Airways steht zudem auf der gemeinschaftlichen <a href="https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/eu-air-safety-list_en" target="_blank" rel="noopener">Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.</a></p>
 <p>Der Straßenverkehr ist nicht sicher. Busverkehr existiert unregelmäßig und Routen werden häufig geändert. Verkehrsregeln und Ampeln werden sehr häufig missachtet, sodass zusätzliche Gefahren bestehen, die bei Dunkelheit nochmals erhöht sind. Aufgrund hoher Gefahren ist Versicherungsschutz schwer zu erlangen.
  <br>
  <span>Vor allem in den Grenzregionen besteht weiterhin Minengefahr.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende&nbsp;</strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen"><strong>Reisewarnung</strong></a><span><strong>.</strong></span></li>
  <li>Meiden Sie grundsätzlich eine eigene Teilnahme am Straßenverkehr, insbesondere bei Dunkelheit.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise/Ramadan</h3>
 <p>Der islamische Glaube ist Teil der irakischen Kultur und Gesetze. Dies sollte bei der Kleidung und dem Verhalten berücksichtigt und religiösen und sozialen Traditionen mit Respekt begegnet werden.</p>
 <p>Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit sind auch Nichtmuslimen untersagt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>In Irak gelten strenge islamische Moralvorstellungen, die auch ihren Niederschlag im Strafrecht finden.</p>
 <p>Die gesellschaftliche Akzeptanz und Toleranz gegenüber LGBTIQ-Personen sind in Irak grundsätzlich gering. Es kommt regelmäßig zu gewalttätigen Übergriffen auf LGBTIQ-Personen.</p>
 <p>Am 27. April 2024 beschloss das irakische Parlament die Anpassung des sog. Anti-Prostitutionsgesetzes von 1988, wonach ab Inkrafttreten dieser Gesetzesanpassungen homosexuelle Handlungen in Irak strafbar sind und künftig mit bis zu 15 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden können. Die Gesetzesanpassung enthält auch weitere z.T. hohe Strafen im Kontext LGBTIQ und ist am 1. Juli 2024 in Kraft getreten. Seit dem 1. Juli 2024 heißt das Gesetz aufgrund der Anpassungen nun auch „Anti-Prostitutions- und -Homosexualitätsgesetz“. In der Region Kurdistan Irak ist das Gesetz noch nicht formal in das regionale Strafrecht übertragen worden. Dessen ungeachtet kann auch dort die informelle Anwendung einzelner Bestimmungen nicht ausgeschlossen werden. &nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie Zuneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit und verhalten Sie sich zurückhaltend.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Die Einfuhr, der Erwerb, der Besitz und der Konsum von Drogen sind verboten. Drogen- und Waffendelikte werden mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet und können in schwerwiegenden Fällen sogar zur Verhängung der Todesstrafe führen.</p>
 <p>In Irak inklusive der (R.K.I.) werden Haftbefehle aus Nachbarländern vollstreckt. Dies kann zu Auslieferungen insbesondere nach Iran und Syrien führen.&nbsp;</p>
 <p>Die Nutzung eines VPN-Netzwerks ist verboten.</p>
 <p>Im Fastenmonat Ramadan ist das öffentliche Essen, Trinken und Rauchen während der Tageszeit per Dekret verboten.</p>
 <p>2023 wurde ein Gesetz veröffentlicht, laut dem Einfuhr, Herstellung und Verkauf alkoholischer Getränke aller Art verboten sind und jeweils mit Geldstrafen von bis zu 25 Mio. IQD geahndet werden. Es liegen bisher keine weiteren Informationen zur Durchsetzung des Gesetzes vor, gegen das derzeit gerichtlich vorgegangen wird. In der (R.K.I.) gelten z.T. liberalere Regeln.</p>
 <p>Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen, z.B. durch Betreten des militärischen Sperrgebiets in Grenzgebieten ohne Sondererlaubnis, das unerlaubte Betreten oder Fotografieren militärischer Anlagen und von Anlagen der Erdöl- oder der petrochemischen Industrie werden von den Behörden strafrechtlich geahndet.</p>
 <p>Die Ausfuhr von Kulturgütern ohne entsprechende Genehmigung ist verboten. Verstöße werden gemäß Antiquitäten- und Kulturgütergesetz bestraft. Geld- und Haftstrafen sind möglich; es kann sogar die Todesstrafe verhängt werden. Es ist in der Regel für Reisende nicht erkennbar, ob ein Gegenstand gesetzlich geschützt ist, hierzu gehören z.B. alle Gegenstände von historischen Stätten wie z.B. Steine, Scherben oder Erde.</p>
 <p>Irak hat ein Gesetz erlassen, das es auch Ausländern verbietet, sich aktiv für eine Normalisierung oder Annäherung der Beziehungen von Irak zu Israel einzusetzen.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der irakische Dinar (IQD). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind nur in größeren internationalen Hotels und Shopping-Malls möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie Bargeld in Euro oder USD mit.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><strong>Beachten Sie die geltende&nbsp;</strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen"><strong>Reisewarnung</strong></a><span><strong>.</strong></span></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Für deutsche Staatsangehörige besteht eine Visumspflicht für das gesamte irakische Staatsgebiet, also auch für die Region Kurdistan-Irak.</p>
 <h4><em>Region Kurdistan-Irak</em></h4>
 <p>Vor Einreise in die Region Kurdistan-Irak ist über das Online-Portal der Regionalregierung <span class="underline">zwingend</span> ein <a href="https://visit.gov.krd/">E-Visum</a> zu beantragen. Das Visum für die Region Kurdistan-Irak berechtigt nicht zur Weiterreise nach Zentralirak.</p>
 <h4><em>Region Zentralirak</em></h4>
 <p><span>Seit 1. März 2025 ist die Erteilung von Visa bei Einreise eingestellt.&nbsp;</span>Es ist nun zwingend ein <a href="http://www.evisa.iq/en">E-Visum</a> vor der Einreise nach Zentralirak zu beantragen.</p>
 <p>Das E-Visum kann für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen erteilt werden.</p>
 <p>Visa für Aufenthalte über 30 Tage müssen vor der Einreise bei einer irakischen Auslandsvertretung beantragt werden.</p>
 <p>Bei illegalem Grenzübertritt zwischen Irak und den Nachbarstaaten ist mit Haft- und Geldstrafen zu rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie stets einen Lichtbildausweis und eine beglaubigte Kopie des Visums mit.</li>
  <li>Bitte holen Sie nähere Auskünfte, auch zu den Bedingungen und Gebühren für die Ausstellung von Visa bei Einreise, bei der <a href="https://mofa.gov.iq/berlin/?page_id=554" target="_blank" rel="noopener">Botschaft der Republik Irak in Berlin</a> ein.</li>
 </ul>
 <h3>Einreisekontrolle und HIV-Test</h3>
 <p>Alle Reisenden nach Irak mit Ausnahme von Personen, die mit einem Touristenvisum einreisen, müssen innerhalb von zehn Tagen nach Ankunft einen HIV-Test vorweisen. Auskünfte, wo der Test in Bagdad vorgenommen werden kann, werden am Flughafen Bagdad erteilt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei der <a href="https://mofa.gov.iq/berlin/?lang=de" target="_blank" rel="noopener">Botschaft der Republik Irak in Berlin.</a></li>
 </ul>
 <h3>Voraufenthalte in Israel</h3>
 <p>Reisende mit erkennbaren Voraufenthalten in Israel (z.B. indirekte Hinweise oder im Pass zurückgebliebene Einlegeblätter, Ein- oder Ausreisestempel Israels, Ausreisestempel jordanischer oder ägyptischer Grenzübergänge zu Israel) können an der irakischen Grenze zurückgewiesen werden, auch wenn ein gültiges Visum für Irak vorhanden ist. Gemäß des 2022 in Irak verabschiedeten sog. Antinormalisierungsgesetzes sind jegliche Beziehungen irakischer Staatsangehöriger bzw. aus Irak heraus zum Staat Israel verboten (auch dortige Aufenthalte) und können mit erheblichen Strafen geahndet werden.<strong> </strong>Deutsch-irakische Doppelstaater können von dieser Regelung ebenfalls betroffen sein.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Zu gesetzlichen Bestimmungen bezüglich alleinreisender Minderjähriger sollte die Botschaft der Republik Irak in Berlin und ggf. die jeweilige Fluggesellschaft kontaktiert werden.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Fremd- und Landeswährungen sowie Edelmetalle dürfen bis zu einem Wert von 10.000 USD ein- und ausgeführt werden.</p>
 <h4><em>Einreise mit eigenem Fahrzeug nach Kurdistan-Irak</em></h4>
 <p>Bei Einreise in die (R.K.I.) mit einem ausländischen Kfz ist es gängige Praxis der kurdischen Behörden, den ausländischen Reisepass beim Zollamt des Grenzübergangs einzubehalten und darüber eine Bescheinigung auszuhändigen. Diese Bescheinigung berechtigt nicht zum Aufenthalt in anderen Teilen Iraks. Bei Zuwiderhandlung ist mit einer Festnahme durch die irakischen Behörden zu rechnen. Der Pass wird erst bei der Wiederausfuhr des Kfz zurückgegeben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie ein ausländisches Kfz, welches über die (R.K.I.)&nbsp;eingeführt wurde, keinesfalls mit in andere Regionen&nbsp;Iraks.</li>
 </ul>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einreise mit Haustieren&nbsp;nach Irak müssen ein Tiergesundheitszeugnis, welches in einem Zeitraum von max. 15 Tagen vor der Reise ausgestellt wurde, ein Tollwutimpfzertifikat sowie Nachweise weiterer Impfungen vorgelegt werden. Der Tollwuttest darf nicht weniger als 21 Tage nach der letzten Tollwutimpfung durchgeführt werden. Des Weiteren sollte&nbsp;das Haustier über einen unverschlüsselten und auslesbaren Mikrochip verfügen. Nähere Auskünfte, insbesondere über die aktuell vorgeschriebenen Impfungen, erhalten Sie bei der Botschaft der Republik Irak in Berlin.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Alle Personen ab einem Alter von neun Monaten, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, müssen eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachweisen. Irak selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
  <br>
  Bei Einreise in Irak aus einem Poliogebiet sowie Ausreise aus Irak in ein Poliogebiet müssen alle Reisende den Nachweis von Impfungen gegen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis (Kinderlähmung)</a> erbringen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p>Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive <em>Anopheles</em>-Mücken übertragen<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche <em>Malaria tropica</em> bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.</li>
 </ul>
 <p><span>Ein geringes saisonales Malariarisiko besteht in Irak von Mai bis November im Norden des Landes unter 2.500 m Höhe. Seit 2008 wurden jedoch keine lokal erworbenen Fälle mehr berichtet. Aufgrund der politischen Lage und evtl. eingeschränkter Überwachung ist die aktuelle Lage schwer beurteilbar. Sporadische Fälle sind möglich. Länderinformationen stellt die&nbsp;</span><a href="https://dtg.org/empfehlungen-und-leitlinien/empfehlungen/malaria/laenderinformationen.html"><span>DTG</span></a><span> zur Verfügung.&nbsp;</span></p>
 <p>Schützen Sie sich daher zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).</li>
  <li>Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen in den Abendstunden und nachts (Malaria).</li>
  <li>Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Eine medikamentöse Vorbeugung (Chemoprophylaxe) ist derzeit nicht empfohlen.</p>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Die Prävalenz von HIV in der Bevölkerung ist sehr gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen</a>. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, <span>u.a. Infektionen mit </span><em><span>Gardia lamblia,</span></em><span> </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670"><span>Typhus</span></a> und auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera ist in Irak endemisch. Der letzte Ausbruch mit mehreren tausend Erkrankten ereignete sich im Sommer 2015 in der Umgebung von Bagdad. Die Erkrankung wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Krim-Kongo-Fieber</h3>
 <p>Das Krim-Kongo-Fieber ist eine weitverbreitete Viruserkrankung, die auch in Irak vorkommt und mit erhöhter Blutungsneigung einhergehen kann (hämorrhagisches Fieber). In der Regel wird die Erkrankung durch direkten Kontakt mit Blut oder Fleisch infizierter domestizierter Tiere (z.B. Kühe, Schafe, Ziege, Kamele) oder durch einen Zeckenstich auf Menschen übertragen. Die Therapie erfolgt primär symptomatisch; dem virushemmenden Medikament Ribavirin wird ein positiver Effekt zugeschrieben. Eine Impfung existiert nicht. Das Risiko für Touristen ist äußerst gering.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie auf Schutz vor Zeckenstichen (körperbedeckende Kleidung, festes Schuhwerk)</li>
  <li>Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit rohem Fleisch und beim Umgang mit Erkrankten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>MERS (Middle East Respiratory Syndrome)</h3>
 <p>Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie unnötige Kontakte mit Kamelen.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Infektionskrankheiten</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist in einigen Regionen des Iraks endemisch. Vermeiden Sie dort Süßwasserkontakt.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Hepatitis A, Hepatitis B, Hepatitis C,</a> Echinokokkose, <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904">Leishmaniose</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> können landesweit vorkommen.</p>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Das Versorgungsniveau ist in weiten Landesteilen weder technisch noch personell ausreichend. In der Hauptstadt Bagdad steht den diplomatischen Vertretungen das privat betreute Bagdad Diplomatic Support Center zu Verfügung. Zur Nutzung ist allerdings ein vorheriger Vertragsabschluss erforderlich. Als bestes privates einheimisches Krankenhaus kann das St. Raphael Krankenhaus genannt werden, das allerdings nicht über essentiell wichtige Versorgungsmöglichkeiten wie Herzkatheter, Neurochirurgie und moderne Intensivstation verfügt. In Irak sind nicht alle Medikamente durchgehend erhältlich bzw. ein sicherer Ursprung der Medikamente garantiert. Eine Dauermedikation sollte daher in ausreichender Menge mitgeführt werden. Eine Ausnahme bilden die kurdischen Autonomiegebiete im Norden. Dort ist eine vergleichsweise bessere Versorgung gewährleistet. Westeuropäischer Standard wird aber auch dort oft nicht erreicht..</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/irak-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 16:35:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 16:32:46 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/iraksicherheit-202738</guid></item><item><title>Kuba: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kubasicherheit-212208</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles&nbsp;</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen nach Kuba wird derzeit dringend abgeraten.</strong></span></p>
 <h3><em>Energiekrise: Starke Einschränkung der medizinischen Versorgung, von Nahverkehr und Flugbetrieb sowie des internationalen Zahlungsverkehrs</em></h3>
 <p>Kuba sieht sich einer akuten Energiekrise gegenüber, die auf eine flächendeckend marode und störanfällige Energieinfrastruktur trifft. Das Ausbleiben von Öl- und Treibstofflieferungen aus dem Ausland führt zu erheblichen Ausfällen bei der Energie- und Treibstoffversorgung, die sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Geplante Stromabschaltungen von bis zu 20 Stunden täglich sind die Regel. Vor allem die bereits stark eingeschränkte medizinische Versorgung im Land (einschließlich Notfallversorgung sowie medizinisch notwendige Rücktransporte) wird durch die Energiekrise zusätzlich stark beeinträchtigt, siehe <em>Aktuelles</em> - <em>Medizinische Versorgung in Kuba&nbsp;</em>sowie<em> Gesundheit – Medizinische Versorgung</em>.&nbsp;</p>
 <p>Zwischen dem 6.7. und 14.7. kam es zu drei ungeplanten, inselweiten Zusammenbrüchen der Stromversorgung (Black-outs). Die Wiederanbindung aller Provinzen an das Netz konnte jeweils nach 1 ½ Tagen wiederhergestellt werden. Das Wiederhochfahren des Systems wird angesichts fehlenden Treibstoffs für Groß-Generatoren zunehmend schwierig.</p>
 <p>
  <br>
  Seit Anfang Februar 2026 können Flugzeuge aus dem Ausland in Kuba nicht mehr aufgetankt werden. Viele Airlines haben ihren Flugbetrieb reduziert oder ausgesetzt. Eine direkte Ausreisemöglichkeiten nach Europa (mit Tankstopp) besteht nur noch mit wenigen Anbietern. Hotels wurden geschlossen oder bieten nur noch eingeschränkten Service, siehe <em>Reiseinfos - Energiekrise</em>. Es muss jederzeit mit weiteren, auch kurzfristigen Einschränkungen gerechnet werden.
  <br>
  Im gesamten Land, auch in der Hauptstadt Havanna, gibt es seit Monaten täglich nur stundenweise Strom. Dadurch erfolgt auch die Versorgung mit Leitungswasser nur noch eingeschränkt. Die Lebensmittelversorgung, auch in Devisenläden, ist begrenzt. Öffentlicher Nahverkehr, Straßenbeleuchtung, Ampeln, Geldautomaten, Kommunikations- und Sicherheitssysteme sind bereits stark eingeschränkt oder fallen aus, siehe <em>Reiseinfos</em>. In der Folge kommt es immer wieder zu vereinzelten Protestaktionen der Bevölkerung.
 </p>
 <h4><em>Zahlungen mit Kreditkarten</em></h4>
 <p>Mit Wirkung vom 6. Juni 2026 sind Zahlungen mit VISA oder Mastercard in Kuba nicht mehr möglich, siehe <em>Reiseinfos - Geld/Kreditkarten</em>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Lassen Sie besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre individuelle Krisenvorsorge!</strong></li>
  <li>Bereiten Sie sich auf erhebliche Beeinträchtigungen vor, insbesondere auf Knappheit von Diesel und Benzin, Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten, sowie eine weitere Einschränkung der medizinischen Notfallversorgung.</li>
  <li>Gehen Sie sparsam mit noch verfügbarem Benzin und Diesel um. Halten Sie eine Notreserve vorrätig.</li>
  <li><span>Es gibt bei Stromausfällen keine Straßenbeleuchtung. Seien Sie vorsichtig bei extremer Dunkelheit.</span></li>
  <li>Stellen Sie Ihr Fahrzeug nur in bewachten und sicheren Gegenden ab - es kommt immer häufiger zu Treibstoff-Diebstahl durch Anbohren von Tanks.</li>
  <li>Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Reiseveranstalter, ob gebuchte Unterkünfte und Flüge tatsächlich zur Verfügung stehen und welche Vorkehrungen für die Gewährleistung Ihrer Rückreise getroffen wurden.</li>
  <li><span>Seien Sie sich bewusst, dass Sie als Individualreisende für notwendige Änderungen Ihrer Buchungen selbst verantwortlich sind, und prüfen Sie Ihre Reisepläne angesichts der bereits jetzt bestehenden erheblichen Einschränkungen in Kuba vor Abreise kritisch. Im Falle von Flugstornierungen prüfen Sie auch alternative Reisewege, ggf. über Drittstaaten.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig.</span></li>
  <li><span>Führen Sie für Zahlungen vor Ort oder zum Umtausch in lokale Währung ausreichend Bargeld in konvertierbarer Währung mit.</span></li>
  <li><span>Generell wird allen Reisenden weltweit empfohlen, sich auf die&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span><strong>Krisenvorsorgeliste</strong></span></a><span>&nbsp;des Auswärtigen Amts einzutragen und die dort hinterlegten Daten regelmäßig zu aktualisieren.</span></li>
 </ul>
 <h3><em>Medizinische Versorgung in Kuba</em></h3>
 <p>In Kuba kann aufgrund großer Engpässe sowohl an Medikamenten als auch medizinischem Material sowie der aktuellen Energiekrise nicht davon ausgegangen werden, im Notfall eine medizinische Versorgung zu erhalten, siehe auch <em>Gesundheit - Medizinische Versorgung.</em> Rücktransportmöglichkeiten für Erkrankte nach Deutschland sind zudem derzeit nicht sichergestellt, siehe <em>Einreise und Zoll - Krankenversicherungspflicht</em>. Reisenden mit Vorerkrankungen wird empfohlen, Reisen nach Kuba sehr kritisch zu überdenken. Bei nicht vermeidbaren Reisen sollten sowohl regelmäßig benötigte Medikamente als auch eine Notausstattung mit Verbandsmaterial in ausreichender Menge mitgeführt werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Sehen Sie von nicht notwendigen Reisen nach Kuba ab, insbesondere wenn Sie behandlungsbedürftige Vorerkrankungen haben.</span></li>
  <li><span>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine umfassende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</span></li>
  <li>Nehmen Sie eine großzügige individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen. Viele Medikamente und auch Mückenschutzmittel sind vor Ort nicht verfügbar.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen nach Kuba wird derzeit dringend abgeraten.</strong></span></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Die Gefahr terroristischer Anschläge in Kuba wird als sehr niedrig eingeschätzt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Kuba ist ein sozialistischer Einparteienstaat. Meinungs- und Pressefreiheit sind nicht gewährleistet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie politische Diskussionen insbesondere zu Fragen der jüngeren kubanischen Vergangenheit oder des Verhältnisses zu den USA.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Fotografieren Sie keine Menschenansammlungen,&nbsp;militärischen Anlagen, Polizisten oder sonstige Uniformierte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Die Kriminalitätsrate in Kuba steigt.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Reisende können Opfer von Eigentumsdelikten, Körperverletzungen, in seltenen Fällen auch von Gewaltverbrechen werden. Insbesondere alleinreisende Frauen können in Einzelfällen Opfer von Sexualstraftaten wie Exhibitionismus oder versuchter Vergewaltigung werden.</span></p>
 <p><span>Es kommt vermehrt zu Diebstählen von Taschen und anderen persönlichen Gegenständen an den Stränden (z.B. an den Playas del Este in der Nähe von Havanna sowie an anderen Stränden in der Nähe von Touristenorten, wie Trinidad oder Cienfuegos). Vor allem in der Altstadt von Havanna ist eine Häufung von Straftaten (wie Diebstähle und Raubüberfälle) zu verzeichnen, oft in unbeleuchteten Straßen während eines Stromausfalls. In Einzelfällen werden potentielle Opfer mit Waffen bedroht. Die Beschaffungskriminalität – oft durch Minderjährige – steigt. Auch am Flughafen Havanna kann es zu Diebstählen kommen, auch aus aufgegebenem Gepäck. In Folge der Treibstoffknappheit kommt es vermehrt zum Anbohren von Fahrzeugtanks.</span></p>
 <p><span>Die Anzeige einer Straftat bei den kubanischen Polizeibehörden kann mit langen Wartezeiten verbunden sein. Gelegentlich weigern sich die Behörden, die Anzeige eines Ausländers aufzunehmen. Insbesondere außerhalb der Touristenzentren sind Polizeistationen oft nur mit spanischsprachigem Personal besetzt.</span></p>
 <p><span>Ausländische Personen müssen jederzeit in der Lage sein, sich auszuweisen (eine Passkopie genügt in der Regel). Reisende, die ohne Ausweis und/oder Geldmittel angetroffen werden, werden von der kubanischen Einreisebehörde ggf. für mehrere Tage in einer kostenpflichtigen Unterkunft festgesetzt, bis ihr Status geklärt und die Finanzierung des Aufenthalts gesichert ist – selbst dann, wenn Reisende Opfer einer Straftat wurden.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Seien Sie stets aufmerksam und seien Sie in der Dämmerung/bei Dunkelheit nicht allein unterwegs.</span></li>
  <li><span>Handeln Sie vorausschauend; bedenken Sie, dass sich die Situation im Fall eines der häufig auftretenden Stromausfälle schlagartig ändern kann und Sie plötzlich im Dunkeln stehen.</span></li>
  <li><span>Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.</span></li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Lassen Sie Taschen,&nbsp;Wertgegenstände und anderen persönlichen Besitz nie unbeaufsichtigt.</li>
  <li>Nehmen Sie keine unnötigen Wertsachen und nur das für den Tag benötigte Bargeld mit, verteilt an mehreren Stellen am Körper.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt.</li>
  <li>Transportieren Sie wertvolle&nbsp;Gegenstände&nbsp;im Handgepäck und zeigen Sie Diebstähle bei der Fluggesellschaft und der kubanischen Polizei an.</li>
  <li>Weisen Sie ungewollte Flirtversuche deutlich zurück und seien Sie nachts grundsätzlich nur in Begleitung unterwegs.</li>
  <li>Vermeiden Sie Überlandfahrten mit Taxis bei Dunkelheit.</li>
  <li><span>Seien Sie bei Reifenpannen und an Tankstellen besonders vorsichtig und nehmen Sie keine Anhalter mit.</span></li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der&nbsp; Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Kuba liegt in einer seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <p><span>In der Karibik ist vor allem von Mai bis November Hurrikansaison. Reisende müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen, die Hurrikanstärke erreichen können, intensiven Regenfällen, Überschwemmungen und Einschränkungen der Infrastruktur rechnen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Verfolgen Sie, vor allem in der Hurrikansaison, regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen, z.B. über das <a href="http://www.insmet.cu/" target="_blank" rel="noopener">Instituto Meteorología de Cuba</a> oder das <a href="https://www.nhc.noaa.gov/">National Hurricane Center.</a></li>
  <li>Beachten Sie die Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794">Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;im Fall einer Sturmwarnung.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums.</a></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Energiekrise und Einschränkungen der Infrastruktur</h3>
 <p><span>Die Kapazität zur Stromerzeugung in Kuba deckt seit langem nicht den Bedarf.&nbsp;Havarien und eine Verknappung des Treibstoffes führten bereits in den letzten Jahren zu landesweiten, mehrstündigen geplanten Stromabschaltungen. Darüber hinaus kommt es in allen Regionen häufig zu ungeplanten Stromausfällen. Ein erneuter Zusammenbruch des Stromnetzes kann nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Bei Stromausfällen ergeben sich häufig Probleme bei der Wasserversorgung; teilweise besteht keine Versorgung mit Warmwasser. Die Lebensmittelkühlung kann unter Umständen nicht durchgehend sichergestellt werden. Es kommt zu weitgehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens.&nbsp;Durchgehende Stromversorgung gibt es nur in Gebäuden und Unterkünften/Hotels mit Generatoren - und nur solange diese über Treibstoff verfügen.&nbsp;Es muss mit erheblichen Einschränkungen in der medizinischen Versorgung gerechnet werden, siehe </span><em><span>Aktuelles&nbsp;</span></em><span>und</span><em><span> Gesundheit</span></em><span>. Viele öffentliche Einrichtungen sind geschlossen oder ohne Klimatisierung. Straßen und Wege bleiben nachts unbeleuchtet; öffentliche Verkehrsmittel und Versorgungsbetriebe (wie die Müllabfuhr) fahren nicht oder nur eingeschränkt. Es kommt zu erheblichen Einschränkungen der Verbindungsgeschwindigkeit von Internetverbindungen sowie zu Mobilfunkausfällen. Zeitweise sind auch das Kartenzahlungssystem und die Geldversorgung über Automaten gestört. Nur wenige Banken sind geöffnet; es ist dort mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich über die lokalen und internationalen Medien und die sozialen Medien über die aktuelle Lage.</span></li>
  <li><span>Folgen Sie stets den Anweisungen der lokalen Behörden.</span></li>
  <li><span>Bewegen Sie sich, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, im öffentlichen Bereich vorsichtig.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie Powerbanks, Taschenlampen, Kerzen, etc. mit, um ggf. längere Stromausfälle überstehen zu können.</span></li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts, wenn Sie sich aktuell in Kuba aufhalten oder dorthin reisen bzw. <span class="underline">prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind</span>. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.</span></li>
 </ul>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Die Energie- und Treibstoffknappheit haben weitgehende Auswirkungen auf den Verkehr in Kuba. Seit Anfang Februar 2026 können Flugzeuge aus dem Ausland in Kuba nicht mehr auftanken, es kommt zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb. <span>Flüge internationaler Fluggesellschaften werden storniert oder für Tankstopps umgeleitet. Viele</span> Airlines haben Direktflüge aus Europa ausgesetzt.</p>
 <p>Der Regionalverkehr mit Überlandbussen ist auf ein Minimum beschränkt und wird absehbar eingestellt werden. Tankstellen sind in den Notbetrieb gewechselt, werden vielfach gar nicht mehr geöffnet und teilweise durch die Militärpolizei gesichert. Die Abgabe von Treibstoff wurde auf 20 l/Tankvorgang beschränkt. Treibstoff muss teilweise in USD bezahlt werden.</p>
 <p>Überlandfahrten im eigenen Fahrzeug oder in einem Mietwagen können aufgrund der Treibstoffknappheit derzeit nicht durchgeführt werden.</p>
 <p>Im Straßenverkehr besteht eine erhöhte Unfallgefahr aufgrund des schlechten Straßenzustandes, mangelnder Straßenbeleuchtung, Tieren auf der Fahrbahn, unvorhersehbaren Fahrverhaltens sowie technischer Unzulänglichkeiten (keine Beleuchtung, Bremsversagen, etc). Kubanische Verkehrsteilnehmende verständigen sich im Straßenverkehr zum Teil durch ein System von Handzeichen, das für ausländische Personen zunächst nicht verständlich ist. Hier ist besondere Vorsicht geboten.</p>
 <p>Es herrscht Alkoholverbot am Steuer sowie im Passagierraum eines Autos. Alkoholkonsum ist demnach auch für Mitfahrende verboten.&nbsp;</p>
 <p>Bei Unfällen mit Personenschäden unter Beteiligung ausländischer Reisender kann es zu einer mehrwöchigen Ausreisesperre, evtl. auch zu Untersuchungshaft kommen. Wenn Personen verletzt oder getötet wurden, werden gegen ausländische Fahrer zum Teil drakonische Haftstrafen verhängt.</p>
 <p>Es sind Fälle bekannt, bei denen Reisende mit unberechtigten Schadensforderungen bei der Rückgabe des Fahrzeugs konfrontiert wurden. Der in Kuba angebotene gesetzlich vorgeschriebene Versicherungsschutz für Mietwagen entspricht nicht europäischen Standards. Dies gilt insbesondere für die geringe Deckungssumme bei Personenschäden.&nbsp;</p>
 <p>Kubanische Staatsangehörige benötigen für jegliche Art privater Geschäfte eine Genehmigung der Behörden. Vor Unterbringung in Privathaushalten sollte nach der erforderlichen behördlichen Genehmigung gefragt werden, da sonst für Gastgeber und Gast rechtliche Konsequenzen zu befürchten sind.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft, falls Sie einen innerkubanischen Flug gebucht haben, und lassen Sie sich die Durchführung Ihres Fluges bestätigen.</li>
  <li>Übernachten Sie nur in Hotels und privaten Pensionen (sog. casas particulares), die über eine staatliche Erlaubnis verfügen.</li>
  <li>Fahrten außerhalb der Städte sollten nur bei Tageslicht erfolgen, vermeiden Sie unbedingt Nachtfahrten. Fahren Sie immer defensiv, stellen Sie sich auf unerwartete Verkehrssituationen ein.</li>
  <li><span>Kontrollieren und dokumentieren Sie den Zustand Ihres Leihwagens bei Vorschäden (ggf. mit Fotos). Sorgen Sie für ausreichenden Versicherungsschutz, insbesondere auch bei Personenschäden, ggfls. durch Zusatzversicherungen.</span></li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird für touristische Aufenthalte anerkannt. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten muss der deutsche in einen kubanischen Führerschein umgeschrieben werden.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen stehen nicht unter Strafe. Jedoch ist die Toleranz in der Bevölkerung, vor allem im ländlichen Raum, gering<span>.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Der Besitz geringer Mengen an Drogen kann mit drastischen Strafen geahndet werden und wird bei ausländischen Personen zudem als Drogenschmuggel angesehen. Das Strafmaß hierfür beträgt vier bis 30 Jahre Haft, auf besonders schwere Fälle steht die Todesstrafe. Zur strafrechtlichen Verfolgung nach Verkehrsunfällen siehe </span><em><span>Reiseinfos - Infrastruktur/Verkehr</span></em><span>. Wirtschaftliche Aktivitäten unterliegen in Kuba einer Vielzahl von Regulierungen und Beschränkungen. Insbesondere der Erwerb von Eigentum ist für ausländische Personen mit Touristenstatus nicht möglich. Verstöße gegen diese Vorschriften werden von den kubanischen Behörden mit zum Teil langen Haftstrafen geahndet. Dazu zählt auch der Erwerb von Eigentum über kubanische Mittler oder Familienangehörige. Politische Betätigung ist ausländischen Personen nicht gestattet.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die lokalen Gesetze, insbesondere hinsichtlich Drogen und wirtschaftlicher und/oder politischer Betätigung.</li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <p>Mit Wirkung vom 6. Juni 2026 sind Zahlungen mit VISA und Mastercard in Kuba bis auf weiteres nicht mehr möglich, da ein internationaler Zahlungsdienstleister auf Grund von angedrohten US-Sanktionen die Zusammenarbeit mit kubanischen staatlichen Geldinstituten beendet hat.</p>
 <p><span>Es kommt zudem immer wieder zu Einschränkungen bei der Bargeldversorgung an Geldautomaten, da diese entweder gerade nicht in Betrieb sind oder keine Verbindung zum internationalen Zahlungsverkehrsnetz haben.&nbsp;</span>Es wird empfohlen, ausreichend Bargeld in EUR mitzubringen.</p>
 <p>Der staatliche inländische Zahlungsverkehr wird mit CUP (Peso Cubano, oft auch „Moneda Nacional“ genannt) abgewickelt. Zunehmend wird auch von Touristen erwartet, mit lokalen Bezahlkarten zu zahlen. Daneben kann vielerorts mit sog. Prepaid-Geldkarten (siehe jeweils Hinweise unten) bargeldlos in Devisen bezahlt werden.&nbsp;</p>
 <p>In der Praxis werden Zahlungen in privaten Geschäften oder Hotels für Dienstleistungen, Unterkünfte oder Restaurantbesuche vielfach in bar in EUR akzeptiert. An Bankautomaten wird der offizielle Wechselkurs der kubanischen Zentralbank zugrunde gelegt. <span>Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt möglich, muss aber ab einem Gegenwert von 5.000 USD deklariert werden. Bei Ausfuhr höherer Beträge ist vorab eine Genehmigung der kubanischen Zentralbank einzuholen. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.</span> Es sind Fälle bekannt, bei denen der Umtausch nicht benutzter CUP am Flughafen vor Ausreise nicht möglich war.</p>
 <p>Debitkarten deutscher Banken (Girocard, mit V-Pay oder Maestro) werden in Kuba nicht angenommen. Eine Bargeldbeschaffung an Geldautomaten und in Wechselstuben (CADECA – „Casa de cambio“) ist mit diesen Karten nicht möglich. Es wird daher dringend empfohlen, <span class="underline">vor</span> Reiseantritt bei der eigenen Bank in Erfahrung zu bringen, ob Geldabhebungen/Zahlungen in Kuba problemlos möglich sind.&nbsp;</p>
 <p><span>Touristen können auch sog. Prepaidkarten kaufen, mit der Waren und Dienstleistungen in frei konvertibler Währung (MLC) erworben werden können. Die Karten sind am Flughafen oder in den Wechselstuben CADECA erhältlich und können ausschließlich mit Bargeld in ausländischer Währung (keine USD) aufgeladen werden. Weitere Informationen bietet das </span><a href="https://www.cuba.travel/en/useful-information/cuban-currency"><span>kubanische Tourismus-Portal</span></a><span>. In den sogenannten Devisenläden kann mit einer solchen Prepaidkarte bezahlt werden.</span>&nbsp;</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <p>Alle Einreisenden müssen eine Erklärung mit Informationen zu Einreise und Zollangaben verpflichtend online innerhalb von 48 Stunden vor dem Check-in über das System <a href="https://www.dviajeros.mitrans.gob.cu/" target="_blank" rel="noopener">D`Viajeros</a> abgeben.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Eine Einreise nach Kuba zu touristischen Zwecken mit einer Aufenthaltsdauer bis zu 90 Tagen ist nur mit Visum möglich. Die Beantragung des Visums ist ausschließlich online über das Portal <a href="https://evisacuba.cu/">eVisaCuba</a> möglich. <span>Laut Auskunft des kubanischen Tourismusministeriums ist bis voraussichtlich Dezember 2025 übergangsweise alternativ zum Visum auch noch die Einreise mit einer herkömmlichen Touristenkarte möglich, welche bei einigen Fluggesellschaften am Flughafen, kommerziellen Anbietern im Internet sowie einigen Reiseveranstaltern erworben werden kann.</span></p>
 <p>Die Verlängerung des Visums um weitere 90 Tage ist grundsätzlich möglich. Die Entscheidung darüber liegt im Einzelfall jedoch im Ermessen der kubanischen Behörden.</p>
 <p><span>Bei beabsichtigten längeren oder nicht touristischen Aufenthalten ist zwingend ein Visum erforderlich, welches bei der kubanischen Auslandsvertretung im Wohnsitzland zu beantragen ist. Zur Ausstellung kann ein Einladungsschreiben verlangt werden. Die Bearbeitungsdauer kann sich auf mehrere Wochen belaufen. Visa beziehungsweise Touristenkarten werden grundsätzlich nicht an der Grenze ausgestellt. Darüber hinaus kontrollieren die Fluggesellschaften vor Abflug aus Deutschland ob Visum oder Touristenkarte vorhanden sind und verweigern unter Umständen die Mitnahme.</span></p>
 <h3>Reisende mit doppelter Staatsangehörigkeit</h3>
 <p><span>Reisende, die sowohl die deutsche als auch die kubanische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen beachten, dass sie beim Aufenthalt in Kuba von den Behörden ausschließlich als kubanische Staatsangehörige betrachtet werden und kubanischen Maßnahmen wie z.B. der Wehrpflicht und der Einberufung von Reservisten unterliegen können. Die Benutzung kubanischer Reisepässe bei Ein- und Ausreise ist für diesen Personenkreis Pflicht. Eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft bei eventuellen Haftfällen wird durch die kubanischen Behörden nicht gestattet.</span></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p><span>Probleme bei der Ein- und Ausreise ausländischer Minderjähriger, wenn diese nicht von beiden Erziehungsberechtigten begleitet werden, konnten bis jetzt nicht beobachtet werden. Minderjährige Reisende, die auch die kubanische Staatsangehörigkeit besitzen, benötigen dagegen zur Ausreise eine notarielle Genehmigung, wenn sie nicht von beiden Sorgeberechtigten auf ihrer Reise begleitet werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308"><span>Einverständniserklärung für Minderjährige.</span></a></li>
 </ul>
 <h3>Erfassung biometrischer Daten</h3>
 <p>Bei der Einreise nach Kuba werden am Flughafen im Rahmen der Kontrolle des Visums bzw. der Touristenkarte Gesichtsfotografien der Einreisenden gefertigt.</p>
 <h3>Krankenversicherungspflicht</h3>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <p><span>Reisende sind verpflichtet, bei der Einreise nach Kuba einen für Kuba gültigen Krankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer nachzuweisen.</span></p>
 <p><span>Ohne gültige Auslandskrankenversicherung bzw. ohne Vorauszahlung per Kreditkarte wird in Ausländerkliniken keine Behandlung vorgenommen.&nbsp;</span>Die Kosten einer Behandlung können die in Deutschland üblichen übersteigen, siehe <em>Gesundheit – Medizinische Versorgung</em>.<span> In normalen Krankenhäusern ist eine adäquate Behandlung, insbesondere schwerwiegender Fälle, meist nicht gewährleistet.</span></p>
 <p><span>Nach Auskunft kubanischer Stellen werden nicht alle Anbieter von Krankenrücktransporten akzeptiert. Es wird dringend empfohlen, sich vor der Einreise nach Kuba bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft bzw. deren Auslandsdienstleister zu informieren, ob entsprechende Vereinbarungen mit Kuba abgeschlossen wurden. Ohne eine gültige Vereinbarung erteilt die zuständige kubanische Stelle in der Regel Rettungs- oder Transportflügen keine Landegenehmigung. Auch dringend benötigte Rettungsflüge sind dann <span class="underline">nicht möglich.</span></span></p>
 <p><span>Eine Gewähr für die tatsächliche Akzeptanz durch die kubanischen Behörden bei Einreise kann nicht übernommen werden. Versicherungspolicen US-amerikanischer Versicherungen sowie deutsche gesetzliche Versicherungen werden nicht anerkannt.</span></p>
 <p><span>Der Nachweis erfolgt in der Regel über die Versicherungspolice, den Versicherungsschein oder die Versicherungskarte der jeweiligen Reisekrankenversicherung. In Fällen von bereits länger existierenden Versicherungsverträgen (älteren Policen) sollte eine zusätzliche aktuelle Bestätigung des Versicherungsunternehmens in spanischer Sprache mitgenommen werden. In Zweifelsfällen wird empfohlen, sich vor der Abreise an die&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/vertretungenkuba/212216"><span>Botschaft von Kuba</span></a><span> zu wenden.</span></p>
 <p><span>Sofern eine Versicherung im Heimatland nicht abgeschlossen werden kann bzw. ein Nachweis nicht vorliegt, muss an den kubanischen Flug- und Seehäfen bei Einreise eine Krankenversicherung für die Dauer des Kubaaufenthalts abgeschlossen werden. Es werden Zuschläge bei Vorerkrankungen, bei Personen über 70 Jahren sowie bei Personen, die eine Risikosportart ausüben, erhoben. Über den Leistungsumfang kubanischer Versicherungspolicen liegen keine Informationen vor.</span></p>
 <h3>Ein- und Ausreise über die USA</h3>
 <p><strong><span class="underline">Achtung:</span></strong> Reisende, die sich - auch zu touristischen Zwecken - am oder nach dem 12. Januar 2021 in Kuba aufgehalten haben, können nicht mit ESTA in die USA einreisen, sondern müssen vor Reisebeginn ein Visum beantragen. Dies gilt auch für Transitreisende, deutsch-kubanische Doppelstaater und Personen, die einen Wohnsitz oder langfristigen Aufenthaltstitel in Kuba haben/hatten. Reisende sollten rechtzeitig vor Reisebeginn zu diesem Thema mit der zuständigen US-Vertretung Kontakt aufnehmen.</p>
 <p>Touristische Reisen direkt aus den USA nach Kuba sind nach geltenden US-Bestimmungen untersagt, dies betrifft auch Kreuzfahrten aus den USA nach Kuba. Dies gilt auch für deutsche Reisende. Direkte Reisen aus den USA nach Kuba sind nur erlaubt, wenn sie unter eine der 11 von den US-Behörden festgelegten Kategorien fallen, wie etwa kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und religiöse Aktivitäten. Zur Kontrolle des von den Reisenden angegebenen Reisezwecks liegen bisher keine Erfahrungswerte vor. Änderungen können sich kurzfristig ergeben.
  <br>
  Kubareisende sind nach US-amerikanischem Recht verpflichtet, über ihre Reise, ihre Aktivitäten, Ansprechpartner usw. genau Buch zu führen und entsprechende Belege zu sammeln, diese fünf Jahre aufzubewahren und den US-amerikanischen Behörden auf Verlangen vorzulegen, um diesen die Prüfung der Einhaltung der genannten Bestimmungen zu ermöglichen.
  <br>
  Außerdem haben die US-amerikanischen Behörden eine umfangreiche Liste von im Tourismusbereich tätigen kubanischen Staatsfirmen, auch Hotels, veröffentlicht, mit denen aus den USA kommende Reisende keine Geschäfte machen dürfen.&nbsp;
  <br>
  US-amerikanische Fluggesellschaften wenden zum Teil die o.g. Pflichten zum Nachweis des erlaubten Reisezwecks auch bei Reisen von Kuba in die USA an.</p>
 <p>Nähere Informationen können nur die zuständigen US-Behörden erteilen. Dazu wird auf die Webseiten der zuständigen US-amerikanischen Behörden <a href="https://www.cbp.gov/travel" target="_blank" rel="noopener">Customs and Border Protection (CBP),</a> des <a href="https://www.treasury.gov/resource-center/sanctions/Programs/Documents/guidance_cuba_travel.pdf">Department of the Treasury – Office of Foreign Assets Control (OFAC)</a> und der <a href="https://cu.usembassy.gov/services/traveling-to-cuba/" target="_blank" rel="noopener">US-Botschaft in Havanna</a> hingewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die aktuellen US-Bestimmungen zur Ein- und Ausreise nach/von Kuba, diese können sich auch kurzfristig ändern.</li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p><span>Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt möglich, muss aber ab einem Wert von 5.000 USD deklariert werden. Bei Ausfuhr von mehr als 5.000 USD ist vorab eine Genehmigung der kubanischen Zentralbank einzuholen. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.</span></p>
 <p><span>Es sollten stets nur Gegenstände zum persönlichen Bedarf mitgeführt werden. Übermengen können beschlagnahmt werden, weil sie als unerlaubte Geschenke angesehen werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Elektrogeräte dürfen ebenfalls nur für den persönlichen Bedarf eingeführt werden, nicht als Geschenke für kubanische Staatsangehörige. Für Geschenke (nicht-kommerzielle Einfuhr) können Zollabgaben erhoben werden. Nähere Auskünfte dazu erteilt die zuständige kubanische Auslandsvertretung. Die Einfuhr von Funksprechgeräten, Satellitentelefonen, GPS-Geräten und Drohnen ist verboten bzw. bedarf der vorherigen Genehmigung der zuständigen kubanischen Behörden. Laptops, Kameras und Mobiltelefone mit GPS-Funktion sind hiervon nicht betroffen. Auch E-Zigaretten dürfen nicht eingeführt werden.</span></p>
 <p>Die Einfuhr frischer Lebensmittel (z.B. frische Wurst-, Milchprodukte, Gemüse, Obst) ist aus gesundheitspolizeilichen Gründen verboten.</p>
 <h3>Ausfuhrbestimmungen</h3>
 <p><span>Bis zu 20 lose Zigarren dürfen ausgeführt werden, ohne Nachweise über Herkunft und Kauf vorlegen zu müssen. Bis zu 50 Zigarren können unter der Bedingung ausgeführt werden, dass sie sich in verschlossenen, versiegelten und mit offiziellem Hologramm versehenen Originalverpackungen befinden. Bei größeren Mengen muss die Originalrechnung, eines lizenzierten staatlichen Geschäftes vorgelegt werden. In dieser Rechnung muss die gesamte Tabakmenge erfasst sein, deren Ausfuhr beabsichtigt ist. Es ist auch in diesen Fällen unabdingbar, dass sich die Zigarren in verschlossenen, versiegelten und mit offiziellem Hologramm versehenen Originalverpackungen befinden.&nbsp;</span></p>
 <p>Detaillierte Informationen über die kubanischen Ein- und Ausfuhrbestimmungen sind auf der Webseite des <a href="http://www.aduana.gob.cu/">kubanischen Zolls</a> erhältlich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie keine Gegenstände aus Kuba mit, bei denen es sich um kubanisches Kulturgut handeln könnte. Dies kann auch auf Münzen älterer Prägung zutreffen. Auskünfte hierzu sowie Ausfuhrgenehmigungen erteilt: Bienes Culturales, Calle 17 #1009, entre10 y 12, Vedado, Telefon: 839658. Die Genehmigung kostet nur wenige CUP, erspart aber möglichen Ärger bei der Ausreise.</li>
 </ul>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. <span>Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</span></li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3><strong>Zika-Virus-Infektion</strong></h3>
 <p>Die vorrangig durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen zur&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zika-Virus-Infektion.</a></li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden ganzjährig, insbesondere jedoch während der Regenzeit, durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar,&nbsp;siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Oropouche-Fieber</h3>
 <p>Oropouche-Fieber ist eine durch das gleichnamige Virus ausgelöste Infektionskrankheit, die ähnlich wie Dengue-Fieber mit plötzlichen Fieberanstieg, starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Gelenk- und Gliederschmerzen und selten einer Hirnhautentzündung verläuft. Die Erkrankung wird vorwiegend nachts über Stechgnitzen sowie Stechmücken übertragen. Eine Therapie oder Impfung existiert nicht. Es gibt Hinweise, dass eine Infektion mit Oropouche-Viren in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim ungeborenen Kind sowie zu Schwangerschaftskomplikationen oder Fehlgeburten führen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Oropouche-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere abends und nachts konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen während der Schwangerschaft und lassen Sie sich vor der Reise von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Chikungunya-Fieber</h3>
 <p>Chikungunya-Viren werden von tagaktiven <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Impfung individuell ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und wird seit 2012 v.a. aus den Provinzen Havanna, Guantanamo, Santiago de Cuba, Granma, Camaguey sowie Cienfuegos vereinzelt auch bei Touristen gemeldet. Eine Erkrankung kann gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Ciguatera</h3>
 <p>Ciguatera ist eine Fischvergiftung, die nach dem Verzehr von Meeresfischen in tropischen Gewässern auftreten kann<em><strong>. </strong></em>Insbesondere von April bis September besteht die Gefahr, dass Fische giftige Algen aufnehmen, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ciguatera-2519596" target="_self">Ciguatera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
 </ul>
 <h3>Tollwut</h3>
 <p>Tollwut ist eine Viruserkrankung, die eine Gehirnhautentzündung verursacht. In Kuba kann Tollwut zumeist von Hunden, Katzen oder Fledermäusen übertragen werden. Ohne Schutzimpfung oder Postexpositionsprophylaxe nach Ansteckung verläuft eine Tollwutinfektion fast immer tödlich, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Kontakt zu streunenden Tieren.</li>
  <li>Suchen Sie bei Biss- und Kratzverletzungen sowie Kontakt von Schleimhäuten oder Wunden mit Speichel eines potenziell infizierten Tieres umgehend einen Arzt auf.</li>
  <li>Lassen Sie sich bei Langzeitaufenthalten hinsichtlich einer Tollwutimpfung ärztlich beraten. Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass eine Postexpositionsprophylaxe im Land nicht sicher verfügbar ist.</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p><span class="berschrift3Zchn">Siehe </span><em><span class="berschrift3Zchn">Aktuelles</span></em></p>
 <p>Viele Medikamente, Apothekenartikel, medizinisches Material und Hygieneartikel, die in Deutschland leicht erhältlich sind, sind in Kuba nicht verfügbar.</p>
 <p>Es gibt in Kuba kein verlässliches Rettungssystem, d.h. es kann weder davon ausgegangen werden, dass eine wie in Deutschland übliche maximale Alarmierungszeit eingehalten wird, noch, dass sich an Bord des Rettungsfahrzeuges immer ausreichend qualifizierte Rettungsassistenten bzw. Ärzte befinden.</p>
 <p>Medizinische Behandlung für Ausländer ist in Kuba nur in speziellen Ausländerkrankenhäusern bzw. Ausländerabteilungen von Krankenhäusern vorgesehen. Bei akuten Notfällen wird prinzipiell auch in anderen Krankhäusern eine (kostenpflichtige) Erstbehandlung vorgenommen. Die Kosten können die in Deutschland üblichen übersteigen.</p>
 <p>Das Angebot zur Gesundheits- und Notfallversorgung ist, insbesondere in vielen ländlichen Gebieten, häufig nicht mit europäischen Standards vergleichbar.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kuba-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 12:10:12 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kubasicherheit-212208</guid></item><item><title>Demokratische Republik Kongo: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kongodemokratischerepubliksicherheit-203202</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles</span></p>
 <p>Ebaloafieber</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Vor Reisen in die folgenden Provinzen und Gebiete wird gewarnt:</strong></span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><span><strong>Provinz Maniema</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Nord-Kivu</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Süd-Kivu</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Ituri</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Haut-Uélé</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Haut-Lomami</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Tshopo</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Tanganyika</strong></span></li>
  <li><span><strong>Den nördlichen Teil der Provinz Haut-Katanga (insbesondere das Gebiet des Nationalparks Upemba)</strong></span></li>
  <li><span><strong>Das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik (50 km zum Grenzverlauf)</strong></span></li>
 </ul>
 <p><span><strong>Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.&nbsp;</strong></span></p>
 <p><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten.</strong></span></p>
 <h3><em>Ebolafieber</em></h3>
 <p>Am 15. Mai 2026 wurde ein <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber-2559130">Ebolafieber</a>-Ausbruch in der Provinz Ituri, vorrangig in den Gesundheitszonen Mongwalu und Rwampara, gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt.</p>
 <p>Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am <a href="https://www.who.int/news/item/17-05-2026-epidemic-of-ebola-disease-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-determined-a-public-health-emergency-of-international-concern">17. Mai 2026</a> zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.</p>
 <p>Die kongolesischen Behörden haben entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. Dennoch ist mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, vor allem in den Provinzen Ituri, Nord- und Süd-Kivu, <span>Haut-Uélé</span> sowie Tshopo.&nbsp;
  <br>
  Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.</p>
 <p>Reisende aus den von der Epidemie betroffenen Provinzen müssen vor einer Ausreise in andere Staaten zunächst 21 Tage in nicht betroffenen Provinzen verbringen.&nbsp;</p>
 <p>Nach Aufenthalten in der Demokratischen Republik Kongo sollten sich Reisende vor Weiterreise in andere Staaten bei den dort zuständigen Stellen erkundigen, ob und ggf. unter welchen Auflagen (z.B. verstärkte gesundheitstechnische Kontrollen oder Quarantäne) die Einreise ins Zielland möglich ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Vor Reisen in die Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu, Haut-Uélé sowie Tshopo wird gewarnt</strong>, siehe <em>Sicherheit - Sicherheitshinweis.</em></li>
  <li>Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden. Unter anderem besteht für die betroffenen Provinzen und die Hauptstadt Kinshasa ein Verbot von Großveranstaltungen. Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.</li>
  <li>Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.</li>
  <li>Berühren Sie keine lebendigen und tote Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.</li>
  <li>Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.</li>
  <li>Beachten Sie ggf. die empfohlenen <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/E/Ebola/rueckkehrende_Hilfskraefte.html">Maßnahmen des RKI</a> für aus dem Ausland zurückkehrendes medizinisches und anderes Personal, das in der Patientenversorgung oder Ausbruchsbekämpfung im Rahmen eines Ausbruchs von viral hämorrhagischen Fiebern tätig war.</li>
 </ul>
 <h3><em>Kriegerische Auseinandersetzungen mit der bewaffneten Gruppe M23</em></h3>
 <p>Die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich seit Anfang 2025 erheblich verschlechtert und ist weiterhin volatil.</p>
 <p>Seit Januar 2025 kommt es im Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda zu vermehrten Kampfhandlungen und Gebietsgewinnen der M23, die auch die Provinzhauptstädte Goma (Provinz Nord-Kivu) und Bukavu (Provinz Süd-Kivu) sowie vorübergehend die Stadt Uvira eingenommen haben. Seit Januar 2026 befindet sich Uvira wieder unter Kontrolle der kongolesischen Streitkräfte; die Lage vor Ort bleibt jedoch volatil. Die beteiligten Parteien setzen Drohnen bei Kampfhandlungen ein, mit weitreichenden humanitären Folgen. Auch der weitab der Gefechte liegende Flughafen in Kisangani (Provinz Tshopo) wurde bereits mehrfach mit Drohnen angegriffen. Weitere militärische Vorstöße der M23 können nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</p>
 <p>In den von der M23 besetzten Gebieten kann es zu willkürlichen Verhaftungen und Tötungen kommen. Zudem ist das lokale Bankensystem ins Erliegen geraten und eine Versorgung mit Bargeld ist nicht möglich; die allgemeine Versorgungslage ist dementsprechend prekär.</p>
 <p>Bei Ausreisen über den Grenzposten Goma/Gisenyi kann es zu Einschränkungen kommen. Der Flughafen Goma musste nach Kampfhandlungen zwischen M23 und der kongolesischen Armee den kommerziellen Flugverkehr einstellen.</p>
 <p>In den Provinzen Nord-Kivu und Ituri, insbesondere in der Region um Beni, kommt es v.a. durch die islamistische Miliz der Allied Democratic Forces (ADF) verstärkt zu Angriffen auf und Massakern an Zivilisten. Insgesamt sind in den o.g. Ostprovinzen über 100 bewaffnete Gruppen aktiv (siehe <em>Sicherheit – Innenpolitische Lage</em>).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li><span>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</span></li>
  <li>Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig. Vermeiden Sie derzeit den Weg zum Flughafen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.</li>
  <li>Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (<a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">ELEFAND);</a> weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.</li>
  <li><span>Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte</span>.<span>&nbsp;</span>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3><em>Landesweite Proteste gegen geplante Verfassungsänderung</em></h3>
 <p><span>Seit Juni 2026 ruft die Oppositionsallianz C64 zu Protesten gegen eine geplante Verfassungsänderung auf. Diese finden insbesondere im Regierungsviertel Gombe sowie in der Umgebung des Parlaments „Palais du Peuple“ statt. Es kann jederzeit zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen. Der Weg zum Flughafen in Kinshasa ist insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gefährlich. Im gesamten Stadtgebiet von Kinshasa gibt es immer wieder Straßensperren sowie erhöhte Polizei- und Militärpräsenz.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li><span>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die lokalen und - mit der gebotenen Vorsicht - sozialen Medien.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</span></li>
  <li>Vergewissern Sie sich vor einer Fahrt/einer Bewegung außerhalb stets, dass Ihr Umfeld tatsächlich sicher genug ist; bewegen Sie sich nur in unmittelbarer Nähe Ihres derzeitigen Aufenthaltsortes und seien Sie äußerst vorsichtig.</li>
  <li>Vermeiden Sie den Weg zum Flughafen nach Einbruch der Dunkelheit.</li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben. Teilen Sie sich zur Verfügung stehende Nahrungsmittel- und Wasservorräte sorgsam ein.</li>
  <li>Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (<a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">ELEFAND);</a> weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Die Registrierung ist auch per ELEFAND-App möglich.</li>
  <li><span>Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit - Teilreisewarnung</h2>
 <p><span><strong>Vor Reisen in die folgenden Provinzen und Gebiete wird gewarnt:</strong></span></p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li><span><strong>Provinz Maniema</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Nord-Kivu</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Süd-Kivu</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Ituri</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Haut-Uélé</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Haut-Lomami</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Tshopo</strong></span></li>
  <li><span><strong>Provinz Tanganyika</strong></span></li>
  <li><span><strong>Den nördlichen Teil der Provinz Haut-Katanga (insbesondere das Gebiet des Nationalparks Upemba)</strong></span></li>
  <li><span><strong>Das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik (50 km zum Grenzverlauf)</strong></span></li>
 </ul>
 <p><span><strong>Deutsche Staatsangehörige, die sich in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu aufhalten, werden zur Ausreise aufgefordert.&nbsp;</strong></span></p>
 <p><span><strong>Von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo einschließlich der Hauptstadt Kinshasa wird abgeraten. &nbsp;</strong></span></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_self">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>In den östlichen Provinzen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen zwischen den kongolesischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen, insbesondere der M23, die seit 2021 sukzessive Gebiete im Grenzgebiet zu Uganda, Burundi und Ruanda erobert hat. Seit 2025 besetzen diese Gruppierungen große Gebiete im Ostkongo, inklusive der Provinzhauptstädte Goma (Nord-Kivu) und Bukavu (Süd-Kivu). Darüber hinaus wurde die Stadt&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Uvira von Dezember 2025 bis Januar 2026 vorübergehend eingenommen. Im Februar 2026 griff die bewaffnete Gruppe M23 den Flughafen in der Stadt Kisangani mit Drohnen an. Sie hat auf Provinzebene Parallelregierungen eingerichtet und der Besatzungszustand verstetigt sich zunehmend; eine Kontrolle der besetzten Gebiete durch den kongolesischen Staat ist derzeit nicht gegeben. Die Aktivität lokaler Milizen („Wazalendo“) verstärkt die Unsicherheit in diesen Gebieten zusätzlich. Im Norden von Nord-Kivu und in Ituri führt die kongolesische Armee mit Unterstützung ugandischer Streitkräfte Operationen gegen die islamistischen „Allied Democratic Forces“ (ADF) durch. In der Region Ituri hat sich die Lage seit Juli 2025 weiter verschärft; intensivierte Angriffe der ADF führen insbesondere unter Zivilisten zu vielen Todesopfern. Mögliche humanitäre Katastrophen, wie Choleraausbrüche oder Lebensmittelmangel, bedrohen die Stabilität der Region zusätzlich. Seit 2021 gilt für die Provinzen Nord-Kivu und Ituri das Kriegsrecht („Etat de Siège“), durch das die zivilen Regierungen temporär durch Militär- und Polizeiregierungen ersetzt werden. Die ohnehin angespannte Sicherheitslage hat sich vor diesem Hintergrund noch erheblich verschärft.</span></p>
 <p>In der Vergangenheit kam es vor dem Hintergrund der schlechten Sicherheitslage, vor allem in den Ostprovinzen, teilweise zu gewaltsamen Protesten gegen die VN-Mission MONUSCO. Weitere Ausschreitungen, auch gegenüber Nichtregierungsorganisationen und internationalem Personal, können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <p>Die Nationalparks „Virunga“ und „Kahuzi-Biega“ in Nord-Kivu sowie der Nationalpark Upemba in den Provinzen Haut-Lomami und Haut-Katanga sind unmittelbar von bewaffneten Gruppen bedroht und zum Teil besetzt<span>.</span> 2021 starben bei einem bewaffneten Überfall auf einen Konvoi des WFP (World Food Programme) nördlich von Goma drei Menschen, darunter der italienische Botschafter. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt zu Entführungen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen. Im März 2026 wurde das Hauptquartier des Nationalparks Upemba in Lusinga durch eine Mai-Mai-Miliz überfallen, es gab Todesopfer.</p>
 <p>In den Provinzen Mai-Ndombe, Kwilu sowie zuletzt Kwango und Kongo Central kommt es seit 2022 zu gewaltsamen Konflikten zwischen den Volksgruppen Bateke und Bayaka, besonders im Verwaltungsbezirk („Territoire“) Kwamouth. Kriminelle Banden nutzen die Abwesenheit der Sicherheitsbehörden ebenfalls für ihre Aktivitäten, z.B. im Verwaltungsbezirk Maluku in der Provinz Kinshasa. Es wurde eine größere Anzahl an Binnenvertriebenen beobachtet, teilweise auch in der Nähe von Kinshasa. Da beide Volksgruppen auch am Rande der Nationalstraße N1 zwischen Kinshasa und Kikwit ansässig sind, wird dort besondere Wachsamkeit angeraten. Trotz Abschluss eines Friedensabkommens im April 2024 kam es auch 2025 zu Überfällen, Straßensperren und regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen den kongolesischen Streitkräften und den lokalen Mobondo-Gruppen.&nbsp;</p>
 <p>In Kinshasa und anderen kongolesischen Städten kam es in der Vergangenheit wiederholt bei teilweise gewalttätigen Protesten gegen die Regierung zum Einsatz scharfer Munition, Todesopfern und Verletzten sowie zu zahlreichen Festnahmen. Versammlungen, Proteste und bestimmte Veranstaltungen können, selbst ohne erkennbaren äußeren Anlass, jederzeit zu sicherheitsrelevanten Ereignissen oder gewalttätigen Ausschreitungen führen und scharfe Gegenmaßnahmen zur Folge haben. Dabei muss auch mit weitreichenden Störungen des öffentlichen Lebens sowie einer hohen Präsenz bewaffneter Sicherheitskräfte gerechnet werden. Die Sicherheitslage ist instabil.</p>
 <p>Kurzfristige Abschaltungen von SMS- und Internetdiensten sind jederzeit möglich. Es kann zu Straßensperren auf dem Weg zwischen Flughafen und Innenstadt und im Stadtgebiet von Kinshasa kommen, vermehrt ab den frühen Abendstunden. Sie sind nicht immer als solche erkennbar;&nbsp;längere Wartezeiten können auftreten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist im gesamten Land hoch, der Schutz durch die Polizei nicht immer effektiv. Sowohl Gewaltkriminalität als auch Taschendiebstähle kommen vor, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und in Menschenmengen.</p>
 <p>Vereinzelt ereigneten sich in Kinshasa bewaffnete Überfälle auf Ausländer, bei denen das Opfer unter einem Vorwand in ein Auto gedrängt und dann ausgeraubt wurde. Die Täter gaben sich dabei als Sicherheitskräfte aus.</p>
 <p>Straßenkinder (sogenannte „Shégués“) fallen durch aggressives Betteln an stark belebten Orten und im zähfließenden Straßenverkehr auf. Darüber hinaus gibt es in manchen Stadtvierteln jugendliche Banden (sog. "Kuluna"), die bewaffnete Überfälle ausführen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verhalten Sie sich unauffällig und verzichten Sie auf teuren Schmuck oder extravagante Kleidung.</li>
  <li>Meiden Sie unsichere Stadtviertel und gehen Sie nie alleine, sondern nur in kleinen Gruppen mit lokaler Begleitung aus.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie&nbsp;ggf.&nbsp;elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Der Nordosten der Demokratischen Republik Kongo liegt in einer seismisch aktiven Zone und ist aktives Vulkangebiet. Der Vulkan Nyiragongo ist weiterhin aktiv.</p>
 <p>Das Klima ist tropisch. Die Regenzeit erstreckt sich im Norden meist von März&nbsp;bis November und im Süden von Oktober bis Mai. In dieser Zeit können Straßen aufgrund von Überflutungen schnell unpassierbar werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Der&nbsp;innerkongolesische Luftverkehr mit einer Vielzahl kleinerer Luftfahrtunternehmen&nbsp;entspricht selten europäischen Sicherheitsstandards. Die meisten&nbsp;kongolesischen&nbsp;Luftfahrtunternehmen stehen&nbsp;auf</span> der <a href="https://transport.ec.europa.eu/transport-themes/eu-air-safety-list_en">gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.</a> Nicht wenige der Flughäfen der DR Kongo entspricht internationalen Sicherheitsvorschriften. Die kleineren Flughäfen im Landesinneren bestehen meist nur aus einer Landebahn und manchmal einer Abfertigungshalle.</p>
 <p>Auf der zweimal wöchentlich verkehrenden Eisenbahn zwischen Kinshasa und Matadi kommt es immer wieder zu Unfällen. Die Eisenbahnlinien im Landesinneren fahren zum Teil gar nicht, zum Teil unregelmäßig und brauchen&nbsp;sehr viel Zeit.</p>
 <p>Der Fährverkehr von Kinshasa nach Brazzaville (Republik Kongo) kann als relativ sicher eingestuft werden. Der Fähr- und Flussverkehr in anderen Landesteilen ist hingegen unsicher und unfallträchtig.</p>
 <p>Die wenigen Straßen außerhalb der großen Städte sind oft in schlechtem Zustand und nur mit allradgetriebenen Fahrzeugen zu benutzen. Während der Regenzeit sind weite Teile des Straßennetzes unpassierbar.</p>
 <p>Im Straßenverkehr sollten Fahrzeuge bei Begegnung mit einem Konvoi des Staatspräsidenten oder anderer Würdenträger soweit wie möglich rechts an den Straßenrand fahren, stehen bleiben und warten, bis der Konvoi vorbeigefahren ist.</p>
 <p>Gleiches gilt für die Zeit des Hissens bzw. Einholens der Nationalflagge vor Polizeistationen und anderen öffentlichen Gebäuden am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang; in diesen Minuten ruht der Fahrzeugverkehr.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p><span>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Eine Absicherung vor Missbrauch bei Polizeikontrollen ist dies aber nicht. Man kann trotzdem an der Weiterfahrt gehindert und zu Zahlungen aufgefordert werden. Es sollte sich immer eine ortskundige Person mit im Auto befinden.</span>
  <br>
  <span>Bei längerfristigen Aufenthalten in der Demokratischen Republik Kongo ist die Beantragung eines kongolesischen Führerscheins, der seit Anfang 2025 wieder ausgestellt wird, empfehlenswert.</span></p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Zwischenfälle mit dem Militär und anderen Sicherheitskräften sollten durch zurückhaltendes Verhalten möglichst vermieden werden.
  <br>
  Bei Fußballspielen und anderen emotional geladenen Ereignissen, aber auch bei Trauerzügen und Beerdigungen kam es wiederholt zu einzelnen Angriffen auf Nichteinheimische.</p>
 <p>Es besteht eine Vielzahl von Verboten, die mit der Sicherheitslage begründet und teilweise kurzfristig geändert werden. Dazu gehört jegliches Fotografieren des Flughafens, militärischer Einrichtungen, sonstiger Anlagen von strategischer Bedeutung oder uniformierter Personen (siehe auch <em>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten)</em>. Zwar wurde das Fotografieren in der Öffentlichkeit wieder erlaubt. Fotoausrüstung kann zum Raub oder zu unliebsamen Begegnungen mit Passanten und Sicherheitskräften (sogar Verhaftung) führen. Kulturelle Widerstände können zu aggressiven Reaktionen ungefragt fotografierter Personen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie große, öffentliche Veranstaltungen wie Fußballspiele oder andere emotional aufgeladene Ereignisse) möglichst weiträumig und seien Sie in der Nähe besonders vorsichtig.</li>
  <li>Fotografieren Sie keine militärischen und strategischen Einrichtungen und auch sonst nur mit entsprechender Erlaubnis, z.B. des Informationsministerium, Presse et Information, Immeuble Retelesco, croisement des Avenues Tombalbaye et Huileries, C/Gombe, Tel: +24399991027, +243817008811.</li>
  <li>Fragen Sie auch&nbsp;bei Personenaufnahmen immer um Erlaubnis bzw. verzichten Sie im Zweifel lieber auf das Fotografieren.</li>
 </ul>
 <h3>Reisegenehmigungen</h3>
 <p>Das Erfordernis eines "Laissez-Passer Special" des kongolesischen Innenministeriums für Ausländer, die die Provinz Kinshasa verlassen wollen, wurde offiziell abgeschafft. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die örtlichen Behörden dennoch auf einem "Laissez-Passer" oder einer „ordre de mission“ bestehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Setzen Sie sich vor Verlassen der Provinz Kinshasa mit dem kongolesischen Innenministerium in Verbindung und beantragen Sie eine Genehmigung der "Direction Générale de Migration" (DGM).</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind in der Demokratischen Republik Kongo bislang nicht explizit unter Strafe gestellt, können u.U. aber als Verstoß gegen Sitte- und Moralregeln unter extensiver Auslegung der einschlägigen Vorschriften des Strafgesetzbuchs mit einer Haftstrafe geahndet werden. Das Schutzalter liegt bei 18 Jahren. Das Parlament debattiert seit längerer Zeit einen Gesetzentwurf, der vorsieht, homosexuelle Handlungen unter Strafe zu stellen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Das Fotografieren von Flughäfen, militärischer Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung, Straßen und öffentlicher Plätze, besonders entlang des Flusses Kongo in Kinshasa (Staatsgrenze) ist verboten.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Kongo Franc (CDF); der USD wird jedoch ebenfalls in allen urbanen Räumen akzeptiert. Häufig bekommt man das Rückgeld in&nbsp;CDF, welche sich aufgrund der kleineren Stückelung auch gut als Trinkgeld eignen. Das Geschäftsleben wird weitestgehend mit USD abgewickelt. Es empfiehlt sich die <span class="underline">Mitnahme von USD nicht älter als Druckjahr 2013.</span> Ältere Scheine sowie 1-USD-Noten aller Druckjahre werden häufig abgelehnt.</p>
 <p>Der Umtausch von Devisen in einheimische Währung ist problemlos möglich. EUR werden zum Umtausch entgegengenommen. Der Wechselkurs des USD ist erfahrungsgemäß etwas günstiger. In den größeren Städten können mit gängigen Kreditkarten (z.B. VISA, Mastercard) je nach Vorrat bis zu 500 USD pro Tag abgehoben werden.</p>
 <p>Kreditkarten werden nur an wenigen Stellen angenommen. Nur in größeren Hotels, bei den Vertretungen der Fluglinien Brussels Airlines und Air France sowie bei einigen größeren Supermärkten werden sie akzeptiert. Man sollte die übliche Vorsicht walten lassen (keine doppelten Belege anfertigen lassen etc.).</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <p>Es gibt keine offiziellen Bestätigungen über die Anerkennung der obigen Reisedokumente durch die zuständigen Behörden der Demokratischen Republik Kongo. Die Angaben beruhen auf Erfahrungswerten.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <p>Bei der Ausreise wird am Flughafen eine Ausreisegebühr in Höhe von derzeit ca. 55 USD erhoben („Go-Pass“).</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das vor der Reise bei der kongolesischen Botschaft in Berlin beantragt werden muss.</p>
 <p>Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt. Die Mindestbearbeitungsdauer beträgt&nbsp;zehn Tage, amtlich bestätigte Einladungen müssen vorgelegt werden. Einzelheiten des Verfahrens können sich ggf. schnell ändern. Nähere Auskünfte erteilt die <a href="https://www.ambardc.de/konsulat#Visa">Botschaft der Demokratischen Republik Kongo in Berlin.</a></p>
 <p>Es ist mittlerweile möglich, ein Visum für Kurzaufenthalte bis zu sieben Tage <a href="https://evisa.gouv.cd/">online</a> zu beantragen. Die Kosten sind jedoch deutlich höher als bei Beantragung über die Botschaft der Demokratischen Republik Kongo.</p>
 <h4><em>Wichtiger Hinweis für Globetrotter, Individual- und Expeditionsreisende</em></h4>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles </span></em><span>und</span><em><span> Sicherheit</span></em></p>
 <p>Es werden keine Visa für Personen ausgestellt, die sich lediglich auf der Durchreise befinden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung und Ausreiseaufforderungen.</strong></li>
  <li><span>Beantragen Sie bei beabsichtigter Reise in die Republik Kongo sowie die DR Kongo und Angola Richtung Süden unbedingt <span class="underline">vor</span> Reiseantritt Visa für die Demokratische Republik Kongo und ihre Nachbarstaaten bei den zuständigen Botschaften/Konsulaten in Deutschland bzw. im Land ihres gewöhnlichen Aufenthaltes.</span></li>
 </ul>
 <h4><em>Verlängerung des Aufenthalts</em></h4>
 <p>Für die Verlängerung von Visa nach Einreise in die DR Kongo, wie auch die Umsetzung der kongolesischen Einreise- und Aufenthaltsvorschriften ist die "Direction Générale de Migration" (DGM) zuständig. Diese Behörde überwacht auch alle Bewegungen von Ausländern innerhalb des Landes, weswegen sie nach jedem Ortswechsel zur Registrierung aufzusuchen ist. Dies gilt sowohl für Verlegungen des Lebensmittelpunkts als auch für Kurzaufenthalte. Meistens sind die Nennung des Reisezwecks und das Vorzeigen von Reisepass samt gültigem Aufenthaltstitel ausreichend. Für weitergehende Informationen kann die Direction Générale de Migration, 65, Boulevard du 30 Juin, Commune de Gombe, Kinshasa kontaktiert werden.</p>
 <p>Für die Aufnahme einer Berufs- oder Geschäftstätigkeit ist der Erwerb eines "Visa d'Etablissement" vorgeschrieben. Der illegale Aufenthalt kann ein Strafverfahren und möglicherweise auch einen Gefängnisaufenthalt nach sich ziehen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich rechtzeitig über die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des jeweiligen Visums.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Minderjährige bedürfen einer "autorisation parentale", der elterlichen schriftlichen Genehmigung und einer "prise en charge" durch die betreffende Fluglinie. Es gibt keine Besonderheiten bei der Begleitung durch nur ein Elternteil.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisenbestände müssen über einem Gegenwert von 10.000 USD bei Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungsbarbeständen ist nur bis zu einer Höhe von 10.000 USD (oder entsprechender Gegenwert) erlaubt, für darüber liegende Summen sind Banktransfers erforderlich. Diese Einschränkung gilt nicht für Transitreisende oder Dienstreisen. Die Ausfuhr ist zu deklarieren. Die Ausfuhr von CDF ist nicht erlaubt.</p>
 <p>Über sonstige zollrechtliche Vorschriften liegen nur wenige Informationen vor. Ein- oder Ausfuhren von Gegenständen mit erheblichem wirtschaftlichem Wert können ohne Vorwarnung für verboten erklärt werden. Vorsicht ist daher grundsätzlich angebracht. Verboten ist die Ausfuhr von Kunstgegenständen, insbesondere aus Elfenbein und Malachit. Die Ausfuhr von in der DR Kongo geförderten Edelmetallen wie Gold, Silber, Diamanten bedarf der Genehmigung.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Haustiere benötigen zur Einreise eine Tollwut-Schutzimpfung, eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung sowie einen Impfausweis. Nähere Auskünfte erteilt die <a href="https://www.ambardc.de/konsulat#Visa">Botschaft der Demokratischen Republik Kongo in Berlin.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Aktuelles</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles - Ebolafieber</em></p>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4>Pflichtimpfungen:</h4>
 <p><span>Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen ab dem Alter von 9 Monaten zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch sinnvoll.&nbsp;Laut WHO-Vorgaben muss bei Ausreise die letzte&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492"><span>Poliomyelitis-Impfung</span></a><span> maximal ein Jahr zurückliegen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt keine Kontrolle der Impfung bei Ausreise.</span></p>
 <h4>Reiseimpfungen:</h4>
 <p>Es sind&nbsp;Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis<span>&nbsp;</span>empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B,<span>&nbsp;</span>Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten.<span>&nbsp;</span>Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nicht notwendig.</p>
 <h4>Standardimpfungen:&nbsp;</h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für<span>&nbsp;</span>Masern sichergestellt werden.&nbsp;</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in der Demokratischen Republik Kongo ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in einigen Privatkliniken gewährleistet. Alle Behandlungen, auch Notfälle, sind grundsätzlich im Voraus zu bezahlen. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, vorübergehende Engpässe können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (<em>P. falciparum</em>) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die <a href="https://dtg.org/images/Empfehlungen/Malariaempfehlungen/Afrika.pdf">DTG</a> zur Verfügung.</p>
 <p>Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leishmaniasis-2562904" target="_blank" rel="noopener">Leishmaniasis</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/lymphatische-filariosen-2628714" target="_blank" rel="noopener">lymphatische Filariosen.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt Impfungen gegen Denguefieber und Chikungungyafieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
 </ul>
 <blockquote>
  <ul class="rte--list">
   <li>Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.</li>
  </ul>
 </blockquote>
 <p>Die in der Demokratischen Republik vorkommenden Erkrankung <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> wird durch Zecken übertragen. Die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/afrikanische-schlafkrankheit-2628724" target="_blank" rel="noopener">afrikanische Schlafkrankheit</a> wird von Tsetsefliegen übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a> Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E),</a>&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/shigellose-2628936" target="_blank" rel="noopener">Shigellose</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> und treten auch bei Reisenden auf. In der Demokratischen Republik Kongo wurde <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis</a> (cVDPV1 und cVDPV2) nachgewiesen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
  <li>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis-Impfung.</a> Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird aktuell nicht umgesetzt.</li>
  <li>Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>In der Demokratischen Republik Kongo besteht ein Risiko für Erkrankungen wie <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/meningokokken-erkrankungen-2553652" target="_blank" rel="noopener">Meningokokken-Erkrankungen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose.</a> Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Zudem kommt es wiederholt zu lokalen Ausbrüchen von <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ebolafieber-2559130" target="_blank" rel="noopener">Ebolafieber</a> vor allem im Osten, seltener im Rest des Landes.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a>&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis</a>&nbsp;B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a> wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung, wenn Sie von einem Tier gebissen worden sind.</li>
  <li>Gegengifte bei Schlangenbissen sind nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich. Beachten Sie unsere Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich ist.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis</a> ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.</li>
 </ul>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>Neben den o.g. Gesundheitsgefahren besteht in der Demokratischen Republik Kongo auch ein Risiko für die folgende Erkrankung, die i.d.R. jedoch nur sehr selten Reisende betreffen:</p>
 <p>Die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/pest-2652166" target="_blank" rel="noopener">Pest</a> kommt im Nordosten des Landes v.a. in der Provinz Ituri, vor. Sporadisch werden aus dieser Region immer wieder kleinere Ausbrüche gemeldet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Kontakt zu Nagetieren, insbesondere zu Ratten.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kongodemokratischerepublik-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info embedFunctional--big" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Wed, 15 Jul 2026 11:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 15 Jul 2026 11:17:26 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kongodemokratischerepubliksicherheit-203202</guid></item><item><title>Chile: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chilesicherheit-201230</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:</p>
 <p>Sicherheit&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Aktuelles</h3>
 <h3><span>Im südlichen Chile kommt es derzeit in Folge von Starkregen zu Erdrutschen, Überlaufen von Flüssen und Überschwemmungen sowie Unterbrechung der Stromversorgung. Laut staatlichem Wetterdienst DGAC werden bis zum Wochenende weitere starke Regenfälle in weiten Teilen des Landes erwartet. Für die Regionen Atacama, Coquimbo, Valparaíso, Metropolitana, O’Higgins, Maule, Ñuble, Biobío, La Araucanía und Los Ríos hat die chilenische Regierung bis zum 21. Juli 2026 vorsorglich den Notstand ausgerufen.</span></h3>
 <h3>&nbsp;</h3>
 <h3><span>• Informieren Sie sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde</span>
  <br>
  <span>SENAPRED (</span><a href="https://senapred.cl/"><span>https://senapred.cl/</span></a><span>) und den staatlichen Wetterdienst (</span><a href="https://www.meteochile.gob.cl/)%20"><span>https://www.meteochile.gob.cl/) </span></a><span>über von Überschwemmungen betroffene Gebiete und meiden Sie diese weiträumig.</span></h3>
 <h3><span>• Beachten Sie Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></h3>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Chile ist ein demokratisch regiertes Land mit einer Präsidialrepublik und gilt grundsätzlich als eines der sichereren Länder in Südamerika. Dennoch ist Chile ein Land mit großen politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich großen Gegensätzen. Soziale Ungleichheiten führen dazu, dass sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung auch in öffentlichen Protesten niederschlagen kann. Insbesondere an Tagen mit besonderer nationaler Bedeutung wie dem 29. März, dem 1. Mai, dem 11. September und dem 18. Oktober kann es zu Demonstrationen, Straßenblockaden und Störungen des öffentlichen Nahverkehrs kommen. Demonstrationen sind in der Regel friedlich, in der Vergangenheit kam es aber auch zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.&nbsp;</span></p>
 <p><span>In der Umgebung von Temuco in der 9. Region (Araucanía) und in der 8. Region (Bio Bio) sowie Los Lagos und Los Rios (ca. 500 – 900 km südlich von Santiago), traditionelles Siedlungsgebiet der Mapuche-Gemeinschaften, ist die Sicherheitslage angespannter als im Rest des Landes. Radikale Aktivistengruppen verüben immer wieder Gewaltakte gegen die Holzindustrie, Grundbesitzer, Transportunternehmer, Regierungsvertretungen und Sicherheitskräfte sowie Brandanschläge auf Häuser, Kirchen und Schulen. In diesem Zusammenhang kann es zu Straßensperren und gewalttätigen Übergriffen kommen, bei denen auch Unbeteiligte zu Schaden kommen können.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Fernstraßen in der 9. und 8. Region und Umgebung bei Dunkelheit.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Rucksack- und Handtaschenraub kommt insbesondere in Santiago-<span class="underline">Zentrum,</span> am Flughafen Santiago oder in touristischen Hochburgen wie Valparaíso, Viña del Mar, Calama und San Pedro de Atacama vor; in letzter Zeit vermehrt auch unter Gewaltanwendung. Die Gefahr ist in Armenvierteln und bei Dunkelheit besonders hoch.</span>
  <br>
  <span>Der Einsatz von K.-o.-Tropfen und auch Tricks zur Ablenkung potentieller Opfer (wie das Überschütten mit Flüssigkeiten) finden des Öfteren Anwendung. Auch Betrugsversuche über das Telefon (Scams) und Kreditkartenbetrug sind verbreitet.</span></p>
 <p><span>Einbrüche in Mietwagen sowie vorgetäuschte oder absichtlich herbeigeführte Schäden z.B. an Reifen und Überfälle auf wartende Fahrzeuge an Kreuzungen und Ampeln kommen ebenfalls vor.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Spaziergänge bei Dunkelheit sowie den Besuch ärmerer Wohnviertel ohne ortskundige Begleitung.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenansammlungen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen am Strand, in Restaurants, Cafés, Supermärkten und Einkaufszentren ebenso wie bei U-Bahnfahrten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen (fast überall möglich) und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</span></li>
  <li>Verteilen Sie mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente auf Ihr gesamtes Gepäck und/oder sichern Sie eine elektronische Kopie Ihrer Reisedokumente.</li>
  <li>Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen und lassen Sie keine Wertsachen oder Gegenstände sichtbar zurück.</li>
  <li>Halten Sie möglichst nicht an, sondern fahren auch bei einer (angeblichen) Panne bis zu einer Tankstelle weiter oder rufen Sie direkt einen Abschleppdienst.</li>
  <li><span>Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen nach einer Reifenpanne Hilfe beim Reifenwechsel angeboten wird - dies ist oft ein Ablenkungsmanöver, um z.B. Handgepäckstücke zu entwenden.</span></li>
  <li><span>Legen Sie Ihr Handgepäck bei Fahrten mit Langstreckenbussen niemals in die Hutablage.</span></li>
  <li><span>Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.</span></li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <h3><em>Brände</em></h3>
 <p>In den Sommermonaten kann es vielerorts zu verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde <a href="http://www.senapred.cl/">SENAPRED,</a> Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter über von Bränden betroffene Gebiete und meiden Sie diese weiträumig.</li>
  <li>Beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h3><em>Erdbeben, Vulkane, Tsunamis</em></h3>
 <p><span>Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, in der immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Schwerere Erdbeben in der Vergangenheit haben Chile insgesamt sehr gut auf den Ernstfall vorbereitet; Häuser und Hotels in den Innenstädten sind erdbebensicher gebaut. Kleinere Beben sind an der Tagesordnung. Die chilenische Behörde für Geologie und Bergbau beobachtet die vulkanischen Aktivitäten im Land und veröffentlicht </span><a href="https://www.sernageomin.cl"><span>auf ihrer Webseite</span></a><span> aktuell geltende Warnstufen für einzelne Vulkane. Infolge vulkanischer Aktivitäten sind auch Schmelzwasserabgänge möglich.</span>
  <br>
  <span>Tsunami-Warnungen ist Folge zu leisten; es findet in der Regel eine frühzeitige Warnung mit Evakuierungen der Küstenregionen statt.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der <a href="https://senapred.cl/">chilenischen Zivilschutzbehörde SENAPRED.</a></li>
  <li><span>Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des </span><a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener"><span>Deutschen GeoForschungsZentrums</span></a><span> vertraut.</span></li>
  <li>Meiden Sie bei roter Warnstufe die betroffenen Regionen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie unbedingt den Anweisungen der chilenischen Behörden und Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.</li>
  <li>Achten Sie in Strandnähe stets auf die offiziell ausgewiesene Tsunami-Evakuierungsroute.</li>
 </ul>
 <h3><em>Extremwetterlagen und Überschwemmungen</em></h3>
 <p>Das Klima reicht von Wüstenklima im Norden über mediterranes in der Mitte bis zu gemäßigt-feuchtkaltem Klima im Süden des Landes. In Chile gibt es extreme Wetterbedingungen unterschiedlicher Art und hohe Temperaturschwankungen, auch innerhalb eines Tages. Heftige Regenfälle können in ländlichen Regionen auf ausgetrocknetem Boden zu reißenden Flüssen, Überschwemmungen und Erdrutschen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der <a href="https://senapred.cl/">chilenischen Zivilschutzbehörde SENAPRED.</a></li>
  <li>Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte in den örtlichen Medien.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Chile ist ein gut erschlossenes Reiseland. Mit Mietwagen, modernen Überlandbussen und per Flugzeug sind fast alle Teile des Landes erreichbar. Zugverbindungen gibt es von Santiago aus nur in Richtung Süden (bis Chillán). In den Städten gibt es Taxis, private Fahrvermittlungsdienste und in Santiago eine U-Bahn.</span></p>
 <p><span>Die Gefahren durch die weiten Entfernungen aufgrund der enormen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung, das teilweise extreme Klima sowie plötzliche Wetterumschwünge werden häufig unterschätzt.</span></p>
 <p><span>Auf den asphaltierten Überlandstraßen und Schotterpisten kommt es vor allem im Norden Chiles immer wieder zu teils schweren Auto- und Busunfällen. Grund sind in der Regel technische Defekte der Fahrzeuge, überhöhte Geschwindigkeit bzw. nicht angepasste Fahrweise und Übermüdung der Fahrer.&nbsp;</span></p>
 <p><span>In den Wintermonaten von Juni bis August treten in Santiago und anderen größeren Städten im Süden Chiles Umweltprobleme in Verbindung mit erhöhter Schadstoffbelastung der Luft auf. Dabei werden auch regelmäßig Fahrverbote verhängt.</span></p>
 <p><span>Grenzgebiete zu den Nachbarstaaten Peru, Bolivien und Argentinien, verschiedene kleinere Inseln in der 12. Region sowie in der 5. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) sind selbst in der Nähe von Touristenorten und in Naturschutzgebieten zum Teil noch vermint. Auf öffentlichen Straßen und Wegen wurden die Landminen geräumt; Minenfelder abseits sind in der Regel markiert. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist allerdings nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht (mehr) vorhanden.</span></p>
 <p>Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui unterliegen besonderen Einreisebestimmungen. Siehe <em>Einreise und Zoll – Visum – Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui.</em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie bei Mietwagen und organisierten Touren auf den technischen Zustand der Fahrzeuge und passen Sie Ihre Fahrweise an die klimatischen und Straßenverhältnisse an.</li>
  <li>Planen Sie Reiserouten möglichst detailliert und vorausschauend und teilen Sie sich lange Strecken ein.</li>
  <li>Beachten Sie unbedingt Warnschilder in Grenzgebieten.</li>
  <li>Bewegen Sie sich insbesondere in abgelegenen Gegenden nur auf befestigten Straßen und Wegen oder mit ortskundigen Führern.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p><span>Für kurzfristige Besuchsaufenthalte von bis zu 90 Tagen wird der deutsche nationale Führerschein anerkannt.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Für eventuelle Polizeikontrollen und Kfz-Anmietungen empfiehlt es sich, eine spanische Übersetzung oder den deutschen mehrsprachigen internationalen Führerschein mitzuführen.</li>
 </ul>
 <h3>Wanderungen/Trekking-Touren</h3>
 <p><span>Es gibt zahlreiche Wander- und Trekking- Möglichkeiten. Berg- und Vulkanbesteigungen und Trekking können aber, gerade für unerfahrene Bergsteiger, erhebliche Gefahren bergen; es kommt immer wieder zu Unglücken und auch Todesfällen. Die&nbsp;</span>Vulkane Villarica und Osorno sind für ihre gefährlichen Spalten bekannt.<span>&nbsp;</span>
  <br>
  Örtliche Carabiñeros oder Nationalparkverwaltungen erfragen bei Eintritt in die jeweiligen Parks die ungefähre Route sowie die Dauer der Wanderung, um eventuelle Suchaktionen zu erleichtern.&nbsp;</p>
 <p>Der Lago Chungará an der chilenisch-bolivianischen Grenze liegt auf 4.500 m. Von der auf Meereshöhe liegenden Stadt Arica werden Tagesausflüge mit dem Bus angeboten. Der Höhenunterschied, verbunden mit den Anstrengungen der Fahrt, verursacht bei vielen Reisenden, v.a. bei älteren Menschen, Höhenkrankheit, die bereits zu Todesfällen geführt hat.&nbsp;</p>
 <p><span>Insgesamt sollte die Höhe, aber auch die Hitze in der Atacama-Wüste nicht unterschätzt werden. Langsame Gewöhnungsphasen und ausreichend Flüssigkeit und Sonnenschutz sind zwingend erforderlich.</span></p>
 <p>In den Bergen können sich zudem die Witterungsverhältnisse sehr rasch ändern.
  <br>
  In den trockenen Wüstengebieten in Nordchile wird es trotz der hohen Tagestemperaturen nachts empfindlich kalt (z. B. bei Ausflügen zum Hochplateau El Tatio bei San Pedro de Atacama).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Unternehmen Sie Wanderungen und Bergtouren nicht allein, sondern nur in Begleitung anerkannter örtlicher Führer.</li>
  <li>Achten Sie auf eine gute Ausstattung und eine ausreichende Reiseversicherung, die eine Bergrettung per Helikopter und medizinische Evakuierung mit abdeckt.</li>
  <li>Informieren Sie sich vor Touren genau, auch über die Wetterlage.</li>
  <li>Hinterlassen Sie Informationen über die geplante Route und Ankunftszeiten auch bei Veranstaltern oder Angehörigen.</li>
  <li>Beachten Sie unbedingt Anweisungen und Beschränkungen der örtlichen Behörden und Nationalparkverwaltungen.</li>
  <li>Achten Sie wegen der drohenden Höhenkrankheit auf eine langsame Akklimatisation, z. B. durch Übernachtung in dem auf 3.400 m Höhe gelegenen Ort Putre.</li>
  <li>Benutzen Sie nur bewachte Campingplätze.</li>
  <li>Achten Sie vor allem, aber nicht ausschließlich, in Wüstengebieten auf das Mitführen von ausreichend Wasser und warmer Kleidung.</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Drogenkonsum und Drogenhandel werden auch bei kleinen Mengen mit hohen Haftstrafen geahndet.</span></p>
 <p><span>In Nationalparks ist offenes Feuer (z.B. auch zum Rauchen oder Grillen) aufgrund der hohen Waldbrandgefahr in der Regel verboten. Bei Verstößen drohen Haft- bzw. hohe Geldstrafen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets die jeweiligen Hinweisschilder und informieren Sie sich auf der&nbsp;</span><a href="http://www.conaf.cl/"><span>Webseite der nationalen Forstbehörde (CONAF).</span></a></li>
  <li><span>Nehmen Sie keine (verpackten) Gegenstände oder Gepäckstücke für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts mit;&nbsp;lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt.</span></li>
  <li><span>Bestehen Sie auf die sofortige Unterrichtung der deutschen Botschaft, falls Sie - insbesondere bei Unfällen mit Personenschaden – verhaftet werden sollten.</span></li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p><span>Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP). Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden; Einschränkungen für deren Benutzung sind lediglich in kleineren Orten gegeben. Bargeld kann mit Kreditkarte oder Debitkarte (Girocard) an den meisten Geldautomaten abgehoben werden. Daneben kann nahezu flächendeckend bargeldlos bezahlt werden, außer in Regionen mit Funklöchern. Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. Es wird empfohlen, grundsätzlich keine größeren Bargeldmengen bei sich zu tragen.</li>
  <li>Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja, auch wenn die offizielle Anerkennung aussteht</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei der Einreise wird eine kostenlose „Tarjeta Única Migratoria“ als Einreisebeleg ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt und das verpflichtende Ausreisedatum nennt. Reisende sollten diesen Einreisebeleg gut aufheben, da er bei Ausreise wieder abgegeben werden muss.</span></p>
 <p><span>B</span>ei Verlust oder Diebstahl ist vor Ausreise von der „Policía de Investigaciones (PDI)“ am Flughafen Santiago, Tel. +56 2 26901781, bei jeder PDI-Dienststelle in anderen Regionen oder über die Webseite der PDI <a href="https://www.pdichile.cl/tr%C3%A1mites-online/duplicado-de-tarjeta-de-turismo">online</a> ein Ersatzbeleg zu beantragen.</p>
 <h4><em>Längerfristiger Aufenthalt</em></h4>
 <p><span>Bei einem beabsichtigten Aufenthalt von mehr als 90 Tagen muss ein Visum vor der Einreise online über die Plattform des </span><a href="https://serviciomigraciones.cl/"><span>Servicio Nacional de Migraciones</span></a><span> (</span><a href="https://serviciomigraciones.cl/"><span>SERMIG)</span></a><span> beantragt werden. Die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen sind am Visumsverfahren nicht beteiligt.</span></p>
 <h3>Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui</h3>
 <p>Für Reisen auf die als Sondergebiet erklärte Osterinsel/Rapa Nui ist vorab ein <a href="https://ingresorapanui.interior.gob.cl/">Einreiseformular</a> auszufüllen. Der maximale Aufenthalt von Touristen oder Gästen darf 30 Tage nicht überschreiten.</p>
 <p>Die von der chilenischen Regierung veröffentlichten Einreisebestimmungen finden Sie <a href="https://www.gob.cl/rapanuiprotegida/en/">hier.</a></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Für Reisen mit minderjährigen Kindern gelten in Chile besonders strikte Vorschriften. Auch wenn diese grundsätzlich nur für in Chile lebende Kinder gelten, kommt es regelmäßig auch zu erheblichen Problemen für Reisende aus Deutschland, insbesondere, wenn die Kinder die doppelte Staatsangehörigkeit besitzen oder anderweitig eng mit Chile verbunden sind.</p>
 <p>Bei Ein- und Ausreisen ist für allein oder nur mit einem Elternteil reisende minderjährige Kinder eine von einem deutschen oder chilenischen Notar oder einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Zur Erteilung der Reisegenehmigung muss neben den gültigen Ausweisdokumenten von Eltern und Kind auch die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Die Beglaubigung durch einen deutschen Notar muss zusätzlich mit der Apostille versehen werden.
  <br>
  Die von einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung muss nach Einreise und vor Ausreise aus Chile zusätzlich vom chilenischen Außenministerium überbeglaubigt werden. Nähere Informationen erteilt die <a href="http://www.echile.de/index.php/de/service/notarielle-angelegenheiten/reiseerlaubnis">Botschaft der Republik Chile in Berlin.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Reisende, die Bargeld oder Wertpapiere im Wert von mehr als 10.000 USD mitführen, müssen dies dem Zoll bei Einreise aktiv anzeigen.</p>
 <p>Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf der Reisenden während der Fahrt und des Aufenthalts bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.</p>
 <p>Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren), Pflanzen sowie Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (z.B. auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet. Grundsätzlich sollten alle mitgeführten Lebensmittel, auch wenn diese noch original verpackt sind (wie z.B. Nüsse), auf der bei Einreise abzugebenden eidesstattlichen Versicherung angegeben werden. Diese kann auch <a href="https://dj.sag.gob.cl/declaracion-jurada">digital</a> erfolgen und ist kostenlos.</p>
 <p>Detaillierte Einfuhrbestimmungen bietet der zuständige <a href="http://www.sag.gob.cl/">Servicio Agrícola y Ganadero.</a></p>
 <p>Für im persönlichen Gepäck mitgeführte (grundsätzlich anmeldepflichtige) Neuwaren gilt im Allgemeinen als obere Wertgrenze 500 USD. Darüber hinaus muss eine Zollerklärung abgegeben und ggf. Zoll bezahlt werden.</p>
 <p>Für Ausländer, die mit einem von einer chilenischen Auslandsvertretung ausgestellten Visum nach Chile einreisen, gelten besondere Zollerleichterungen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Grundsätzlich ist für Reisen nach Chile mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) der EU-Heimtierausweis einschließlich des Impfnachweises des Tieres gegen Tollwut für die vorübergehende Einfuhr nach Chile geeignet und ausreichend.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a>
  <br>
  Weiterreichende Informationen erteilen der <a href="http://www.sag.gob.cl/">chilenische Servicio Agrícola y Ganadero (SAG)</a> sowie die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p><strong>Pflichtimpfungen:&nbsp;</strong></p>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</p>
 <p><strong>Reiseimpfungen:</strong></p>
 <p>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber (nur Osterinseln) und Hepatitis B empfohlen.&nbsp;</p>
 <p><strong>Standardimpfungen:</strong></p>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Chile ist in großen Städten mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Auf dem Lande sind die medizinischen Möglichkeiten jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Auf den Osterinseln besteht ein Risiko für <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a> Im extremen Norden Chiles ist ein Risiko für Denguefieber nicht vollkommen auszuschließen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Durch Milben übertragenes <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/fleckfieber-2628986" target="_blank" rel="noopener">Fleckfieber</a> (Scrub-Typhus, Buschtyphus) ist aus der Region Los Lagos (insbesondere Insel Chiloé) bekannt. 6 – 21 Tagen nach Milbenkontakt kann Fieber, starkes Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen, ein Hautausschlag, Muskelschmerzen und eine Läsion an der Bissstelle auftreten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Milben und suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p><span>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener"><span>(</span>Virushepatitis A und E<span>)</span></a><span> treten auch bei Reisenden auf.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis B, C und D)</a> können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p>Selten treten <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hantavirus-infektionen-2562872" target="_blank" rel="noopener">Hantavirus-Infektionen</a><span> und&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598">Leptospirose</a><span> durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren auf.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <p>Chile ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für Reisende in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und dem Abrutschen ganzer Berghänge kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.</li>
  <li>Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606"><span>Informationen zur Höhenkrankheit.</span></a></li>
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die App&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <h5><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></h5>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/chile-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 19:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 18:49:35 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chilesicherheit-201230</guid></item><item><title>Fidschi: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/fidschisicherheit-226626</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles</span></p>
 <p><span>Kriminalität</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span>
  <br>
  &nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p>Für touristische Reisen nach Fidschi bestehen derzeit keine landesweiten Einschränkungen der Versorgung oder des Reiseverkehrs.</p>
 <p>Reisende sollten jedoch Folgendes beachten:</p>
 <p>•<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Trotz sich normalisierender Treibstoffpreise werden Reisenden derzeit zusätzliche Kosten (z.B. Transfers, Ausflüge, Tauchgänge) in Rechnung gestellt.</p>
 <p>•<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Während der Zyklonsaison (November bis April) können tropische Wirbelstürme, Starkregen und Überschwemmungen kurzfristig zu Flug- und Fährausfällen sowie Straßensperrungen führen.</p>
 <p>•<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über Wetterwarnungen und mögliche Einschränkungen im Reiseverkehr.</p>
 <p>•<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Planen Sie insbesondere bei Inlandsflügen, Bootsverbindungen und Weiterreisen ausreichende Zeitreserven ein.</p>
 <p>•<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Folgen Sie den Anweisungen der örtlichen Behörden, Ihres Reiseveranstalters oder Ihrer Unterkunft.&nbsp;</p>
 <h3>Colo-I-Suva Park</h3>
 <p><span>Vom Baden in Wasserfällen und Flüssen wird abgeraten.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie die Hinweise zu </span><em><span>Leptospirose</span></em><span> unter </span><em><span>Gesundheit.</span></em></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Bei Demonstrationen können gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich ggf. über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, Handtaschenraub, Kreditkartenbetrug und Wohnungseinbrüche kommen vor. Bei Raubüberfällen, die vorwiegend in einsamen und schlecht beleuchteten Gegenden und Straßen erfolgen, kommt es gelegentlich auch zu Gewaltanwendung.</span></p>
 <p><span>Rucksacktouristen sollten sich besonders in einfachen Unterkünften wie Schlafsälen (Dorms) der Diebstahlgefahr bewusst sein.</span></p>
 <p>Es sind Fälle von Kreditkartenbetrug bekannt geworden, einschließlich der Verwendung von Skimming-Geräten oder anderer Formen des Datendiebstahls. Es empfiehlt sich, Karten sicher aufzubewahren und Konten zeitnah auf unbefugte Transaktionen zu überprüfen.</p>
 <p>Wanderungen sollten nur mit ortskundiger Begleitung und in Gruppen geplant werden. Persönliche Gegenstände, Taschen und Rucksäcke sollten nicht unbeaufsichtigt gelassen und Wertsachen nicht sichtbar mitgeführt werden.</p>
 <p>In Fidschi ist ein zunehmender Konsum illegaler Drogen, insbesondere Methamphetamin zu verzeichnen. Dies kann insbesondere im Nachtleben zu unberechenbarem Verhalten und einer erhöhten Gefahr von Belästigungen oder Gewaltdelikten beitragen.</p>
 <p><span>Es kommt insbesondere im Umfeld von Bars, Nachtclubs und touristischen Unterhaltungseinrichtungen (u.a. bei sog. „Floating Bars“ wie CloudNine), selbst in einigen Resorts, vereinzelt zu sexuellen Belästigungen und sexuellen Übergriffen. In Einzelfällen wurden dabei auch K.-o.-Tropfen eingesetzt. Besonders Alleinreisende sollten aufmerksam sein und Getränke niemals unbeaufsichtigt lassen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Meiden Sie nach Einbruch der Dunkelheit Spaziergänge in der Stadt, in abgelegenen Gegenden und auf schlecht beleuchteten Straßen.</span></li>
  <li><span>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</span></li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie beim Bezahlen mit Kreditkarte oder Abheben von Bargeld an Automaten besonders vorsichtig und achten Sie auf technische Veränderungen am Geldautomaten (Zusatzgeräte zum Kopieren der Karte, Kamera zur Ausspähung der PIN etc.). Bewahren Sie Ihre Kreditkarte sicher auf und überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge zeitnah auf unbefugte Transaktionen.</li>
  <li><span>Seien Sie gerade in Stadtzentren, wo sich Bettler und Gruppen Jugendlicher aufhalten, besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</span></li>
  <li><span>Verriegeln Sie immer die Fahrzeugtüren, insbesondere wenn Sie an einer Ampel anhalten (eigenes Pkw oder Taxis).</span></li>
  <li><span>Nutzen Sie ausschließlich lizenzierte Taxis bzw. offiziell registrierte Fahrdienste.</span></li>
  <li><span>Verweigern Sie Mitfahrangebote und nehmen Sie keine Anhalter mit. Reisen Sie nicht als Anhalter.</span></li>
  <li><span>Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und achten Sie vor allem in Nachtlokalen und bei Ausflügen auf See auf Ihr persönliches Umfeld.</span></li>
  <li><span>Kaufen Sie Alkohol nur in lizenzierten Fachgeschäften. Achten Sie auf ungeöffnete Originalverpackungen und offizielle Lizenzierung (Steuerbanderole); schlechte Druckqualität (auf der Banderole) bzw. falsche Schreibweisen können auf Fälschungen hindeuten. Meiden Sie selbstgebrannten bzw. gepanschten Alkohol (Gefahr der Methanolvergiftung).</span></li>
  <li><span>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</span></li>
  <li><span>Halten Sie Ihre Antivirussoftware und Sicherheitseinstellungen auf aktuellem Stand. Hackerangriffe sind in Fidschi nicht unüblich.</span></li>
  <li><span>Die Notfallnummern lauten wie folgt:</span>
   <br>
   <span dir="ltr" xml:lang="EN-US">Police Emergency Service: 917</span>
   <br>
   <span dir="ltr" xml:lang="EN-US">Crime Stoppers Help Line: 919</span>
   <br>
   <span dir="ltr" xml:lang="EN-US">Krankenwagen: 911 oder 1545</span>
   <br>
   &nbsp;</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Das Klima ist tropisch.&nbsp;</span>Von etwa Anfang Novemberbis Ende April ist Wirbelsturm-Saison. Vor allem in dieser Zeit muss mit Zyklonen und intensiven Regenfällen und in der Folge mit Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des Fiji Meteorological Service (z.B. über&nbsp;</span><a href="https://x.com/FijiMet"><span>@FijiMet</span></a><span> auf X).</span></li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Zuständige Auslandsvertretung</h3>
 <p>Zuständig für Fidschi ist die <a href="https://fidschi.diplo.de/" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Botschaft Suva,</a> die jedoch nur Nothilfe leistet. Die Erteilung von Visa und Rechts- und Konsularaufgaben übernimmt die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/neuseeland-220150" target="_blank" rel="noopener">deutsche Botschaft in Wellington/Neuseeland.</a></p>
 <p>In Notfällen kann auch die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/fidschi-226618" target="_blank" rel="noopener">deutsche Honorarkonsulin in Nadi/Fidschi</a> um Unterstützung gebeten werden.Fidschi unterhält selbst keine Botschaft in Deutschland. Die nächste diplomatische Vertretung der Republik Fidschi ist in Genf/Schweiz.
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Reisende, die Abenteueraktivitäten in Fidschi unternehmen möchten, einschließlich Reisen auf verschiedene Inseln sowie Tauchen, Ziplining bzw. Rafting sollten sicherstellen, dass ihre Reiseversicherung diese Aktivitäten abdeckt. Es wird empfohlen, stets die jeweilige Sicherheitsausrüstung wie Schwimmwesten oder Sicherheitsgurte im Vorfeld zu überprüfen und bei deren Nichtvorhandensein einen anderen Anbieter zu wählen.</p>
 <p>Wanderungen sollten nur mit ortskundiger Begleitung und in Gruppen geplant werden, siehe <em>Kriminalität</em>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Prüfen Sie, ob Ihr Versicherungsschutz für geplante Abenteueraktivitäten ausreicht.</li>
  <li>Klären Sie vor einer Tour mit örtlich ansässigen Reiseveranstaltern Haftungsfragen für den Fall von Sach- oder Personenschäden.</li>
 </ul>
 <p><span>Auf größeren Inseln gibt es Busverbindungen, ebenso existiert ein Inlandsflugnetz.&nbsp;Busse sind jedoch nicht immer verkehrssicher.</span></p>
 <p><span>Es herrscht Linksverkehr.&nbsp;</span>Die wichtigsten Straßen sind zwar asphaltiert, aber eng und unüberschaubar; speziell die Straße zwischen Suva und Nadi gilt als gefährlich.&nbsp;</p>
 <p>Es gilt ein Tempolimit von 50 km/h innerhalb und 80 km/h außerhalb von Ortschaften.&nbsp;</p>
 <p>Überlandfahrten bergen ein leicht zu unterschätzendes Unfallrisiko. Aufgrund der sehr engen und kurvenreichen Straßenverhältnisse oder durch freilaufende Tiere wie Kühe, Hunde, Schweine und Pferde kann es zu schweren Verkehrsunfällen kommen.</p>
 <p>Von Überlandfahrten ab Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten.</p>
 <p>Bei schweren Verletzungen ist eine rechtzeitige medizinische Versorgung nicht gesichert, Rettungssanitäter erreichen in abgelegenen Gebieten die Unfallstelle z. T. erst nach Stunden.</p>
 <p>Es wird dringend davon abgeraten, nach Einbruch der Dunkelheit in Städten und Dörfern spazieren zu gehen, insbesondere dort, wo keine eigens ausgewiesenen Fußgängerwege vorhanden sind. Schlechte Straßenverhältnisse und unzureichende Straßenbeleuchtung machen Fußgänger schwer erkennbar. Es wird empfohlen, stets ausgewiesene Fußwege, wo vorhanden, zu nutzen.&nbsp;</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <p>Für kurzfristige Aufenthalte in Fidschi gilt der deutsche Führerschein zusammen mit dem internationalen Führerschein oder einer amtlich beglaubigten englischen Übersetzung.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind zwar entkriminalisiert; jedoch ist die Akzeptanz in der ländlichen Bevölkerung gering.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Der Besitz sowie die Ein- und Ausfuhr von Drogen werden mit empfindlichen Strafen geahndet.</p>
 <p>Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Transportmitteln, Einkaufszentren und Restaurants grundsätzlich nicht gestattet.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Fidschi-Dollar (FJD). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten (pauschale Gebühr: 10 FJD) und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich (grundsätzlich mit einem Aufschlag von 2 bis 5%).</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise kein Visum.&nbsp;</span>
  <br>
  Bei Ankunft kann eine Einreisegenehmigung mit einer Gültigkeit bis zu vier Monaten für touristische Zwecke erteilt werden, wenn ein Rückflug- oder Weiterflugticket, ausreichende finanzielle Mittel sowie der Aufenthaltsort in Fidschi (z.B. Hotelbuchung) nachgewiesen werden. Die Aufenthaltsdauer wird unterschiedlich gehandhabt – sie variiert zwischen 30 Tagen und vier Monaten.</p>
 <p>Eine Verlängerung um weitere zwei Monate ist grundsätzlich möglich.&nbsp;
  <br>
  Bei Überziehen der erlaubten Aufenthaltsdauer kann Abschiebehaft angeordnet sowie eine 12-monatige bis unbegrenzte Einreisesperre verhängt werden.&nbsp;</p>
 <p><span>Für geschäftliche Zwecke wird die Einreiseerlaubnis lediglich für 14 Tage erteilt.</span></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise&nbsp;Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Einfuhr von Devisen ist nicht beschränkt, eine Anmeldung ist jedoch ab 10.000 FJD erforderlich.</p>
 <p>Derzeit können 200 Zigaretten oder 200 g Tabak bzw. Zigarren, 2,25 l Spirituosen beziehungsweise 4,5 l Wein oder Bier sowie Geschenke bis zu einem Wert von 1.000 FJD zollfrei eingeführt werden. Das Mindestalter für die Einfuhr dieser Gegenstände liegt bei 17 Jahren.</p>
 <p>Fidschi hat ein strenges Quarantäneregime, dessen Durchsetzung (sorgfältige Kontrollen bei der Einreise) mit Nachdruck betrieben wird und deshalb strikt eingehalten werden sollte.&nbsp;</p>
 <p>Alle Nahrungsmittel, Pflanzen- und Tierprodukte müssen auf der Passagier-Einreisekarte (Incoming Passenger Card) angegeben werden. Werden Gegenstände, die den Quarantänebestimmungen unterliegen, nicht deklariert, können empfindliche Strafen verhängt werden. Die Ein- und Ausfuhr vieler, insbesondere bedrohter Tier- und Pflanzenarten oder daraus angefertigter Güter bzw. Souvenirs, ist streng reguliert. Illegale Ein- oder Ausfuhren ohne Genehmigung werden mit harten Strafen geahndet.&nbsp;</p>
 <p>Einen Überblick über die Einreisebestimmungen stellt die Fidschianische Steuer- und Zollverwaltung <a href="https://frcs.org.fj/our-services/customs/travellers/">(FRCS)</a> bereit.&nbsp;</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p><span>Bei der Einfuhr von Haustieren findet das fidschianische Quarantäneregime Anwendung. Die Vorbereitung ist sehr zeitaufwendig, es ist mit Vorlaufzeiten von mindestens sechs Monaten zu rechnen. Vor der Ausreise sind mehrmalige Tierarztbesuche vorgeschrieben (Microchip, Tollwutimpfung, Zeckenbehandlung, Wurmkur und Bluttests). Weiterhin müssen eine Einreisegenehmigung und ein Gesundheitszeugnis bei den fidschianischen Behörden beantragt werden. Nach Einreise in Fidschi wird das betreffende Tier zu 30 Tage in einer Quarantänestation untergebracht. Bestimmte Hunderassen dürfen nicht nach Fidschi eingeführt werden.</span> Weitere Informationen bietet <a href="http://www.baf.com.fj">Biosecurity Authority Fiji.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <h4><em>Pflichtimpfungen</em></h4>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine<em><span>&nbsp;</span></em><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864">Gelbfieberimpfung</a> nachzuweisen.</p>
 <h4><em><span>Reiseimpfungen</span></em></h4>
 <p>Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Hepatitis B und Typhus angeraten.</p>
 <h4><em><span>Standardimpfungen</span></em></h4>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.&nbsp;</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Fidschi entspricht, insbesondere in den ländlichen Gebieten, nicht deutschem Standard. Die Hauptkrankenhäuser Fidschis befinden sich in Suva, Nadi, Lautoka, Ba und Labasa. Auf allen größeren Inseln sind ferner Kliniken und medizinische Versorgungseinrichtungen mit zumindest rudimentärer Ausstattung vorhanden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html"><span>DTG</span></a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li><span>Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.</span></li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Es gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die auftreten können: <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/zikavirus-infektionen-2562866" target="_blank" rel="noopener">Zikavirus-Infektionen.&nbsp;</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung konsequent vor Mü-ckenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt Impfungen gegen Chinkungunya-Fieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">(Virushepatitis A und E)</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> treten auch bei Reisenden auf.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944">Hygienehinweise.</a></li>
  <li><span>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</span></li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942">HIV-Infektionen</a> und bestimmte Lebererkrankungen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874">(Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen&nbsp;</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hantavirus-infektionen-2562872" target="_blank" rel="noopener">Hantavirus-Infektionen</a> und <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose</a> werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/ciguatera-2519596" target="_blank" rel="noopener">Ciguatera</a> ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht. Die Fischi-Schlange ist die einzige Giftschlange. Sie kommt nur auf Viti Levu vor.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.</li>
  <li>Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.</li>
  <li>Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten. Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.</li>
  <li>Sollten Sie von einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich. Beachten Sie unsere Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen.</a></li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p><span>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich z.B. über die </span><a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app"><span>App SunSmart</span></a><span> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</span></li>
 </ul>
 <p><span>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</span></li>
  <li>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</li>
  <li>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten <span>und untersuchen. Beachten Sie unsere&nbsp;</span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618"><span>Informationen zum Tauchen.</span></a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/fidschi-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 16:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 15:47:12 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/fidschisicherheit-226626</guid></item><item><title>Taiwan*: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/taiwansicherheit-200896</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:</p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Die innenpolitische Lage ist stabil. Demonstrationen sind in den Großstädten möglich und können zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Demonstrationen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Insbesondere in den Großstädten kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Kreditkartenbetrug.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in stark besuchten Straßen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <h3><em>Erdbeben</em></h3>
 <p>Taiwan liegt in einer seismisch äußerst aktiven Zone. Im Jahresdurchschnitt werden Tausende von Beben zwischen Stärke drei und sechs registriert, von denen aber im Allgemeinen nur fünf bis sechs auch in Taipei deutlich wahrgenommen werden.&nbsp;</p>
 <h3><em>Tropenstürme</em></h3>
 <p>Das Klima ist im Norden subtropisch und im Süden tropisch.</p>
 <p>Taiwan wird insbesondere von Mai bis November regelmäßig von Tropenstürmen getroffen; die Überschwemmungen und gefährliche Erdrutsche und in der Folge erhebliche Schäden in der Infrastruktur verursachen können. Bei Berg- und Radwanderungen bestehen entsprechende Gefahren.</p>
 <p>Im Katastrophenfall können taiwanische Behörden ausländische SIM-Karten nicht ohne Weiteres orten. Daher wird der Kauf einer taiwanischen (Prepaid-) SIM-Karte empfohlen. Diese gibt es gegen Vorlage des Reisepasses am Flughafen und allen Mobilfunkläden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte, u.a. im lokalen Rundfunk (englischer Radiosender ICRT 100,7 FM) und achten Sie auf Warnungen des <a href="http://www.cwa.gov.tw/eng/">taiwanischen Wetteramts.</a></li>
  <li>Kaufen Sie eine taiwanische (Prepaid-)SIM-Karte und installieren sie auf Ihrem Mobilgerät.</li>
  <li>Laden Sie danach die App der taiwanischen Feuerwehr (für <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nfa.report&amp;hl=zh_TW&amp;gl=US&amp;pli=1&amp;fbclid=IwAR0l-UXdh2GGrKKrkoK-jR9HZwBfZeT2zV9FahB6I15rf9R0HpN69zEciks">Android;</a> für <a href="https://apps.apple.com/tw/app/%E6%B6%88%E9%98%B2%E9%98%B2%E7%81%BDe%E9%BB%9E%E9%80%9A/id1500403641">iOS)</a> auf Ihr Mobilgerät, um aktuelle Warnhinweise, etc. zu erhalten.</li>
  <li>Wenn Sie sich in Taiwan&nbsp;aufhalten, registrieren Sie sich in der <a href="http://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste</a> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Beachten Sie bitte die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener" title="Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Es gibt sehr gute öffentliche Verkehrsverbindungen mit Inlandsflügen, Linienbussen und Eisenbahnen. Öffentliche Überlandverbindungen sind zuverlässig, pünktlich und komfortabel.</p>
 <p>Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Promillegrenze beträgt 0,15.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Aufgrund der sehr starken Strömungen wird zu besonderer Vorsicht beim unbeaufsichtigten Baden in den Binnengewässern und im Ozean geraten.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind in Taiwan nicht strafbar; gleichgeschlechtliche Ehen sind möglich. LGBTIQ-Personen und deren Rechte werden in Taiwan durch die politischen Institutionen gemeinhin anerkannt, in der Bevölkerung ist nicht überall mit Akzeptanz zu rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Die Einfuhr und der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen können zu hohen Freiheitsstrafen führen; die Einfuhr und der Besitz größerer Mengen sogar zur Todesstrafe. Reisende werden deshalb vor der Mitnahme von Gegenständen unbekannten Inhalts für Dritte dringend gewarnt.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der New Taiwan-Dollar (NTD). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind vielerorts möglich, auch der Umtausch von Bargeld in NTD ist unproblematisch.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja, aber nur mit Visum</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h4><em>Taiwan Arrival Card</em></h4>
 <p>Seit 2025 müssen ausländische Reisende, die sich nicht dauerhaft in Taiwan aufhalten, vor Ankunft in Taiwan eine digitale Einreisekarte („Taiwan Arrival Card TWAC“) <a href="https://twac.immigration.gov.tw/">online</a> ausfüllen. Die Registrierung ist frühestens drei Tage vor Ankunft möglich; das bisherige Papierformular entfällt. <span>Die Taiwan Arrival Card ist kostenlos.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Nutzen Sie für die Beantragung ausschließlich die </span><a href="https://twac.immigration.gov.tw/" target="_blank" rel="noopener"><span>offizielle Webseite der taiwanischen Einreisebehörde.</span></a></li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 90 Tagen zu Besuchszwecken kein Visum, soweit bei der Einreise ein bestätigtes Rück- oder Weiterflugticket sowie ggf. ein Visum für das Zielland vorgelegt werden kann.
  <br>
  Dies gilt jedoch nur für Einreisen über die internationalen Flughäfen sowie die Seehäfen Keelung, Hualien, Taichung, Kinmen Shuitou Harbour, Mazu und Kaohsiung.</p>
 <p>Eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer ist ausgeschlossen.</p>
 <h4><em>Landing Visa</em></h4>
 <p>Bei Einreise mit einem vorläufigen Reisepass wird ein Visum benötigt, das für Kurzaufenthalte von maximal 30 Tagen gegen Gebühr als „Landing Visum“ bei Einreise über den Flughafen Taiwan Taoyuan International beim Visa Office (Bureau of Consular Affairs, bei der Passkontrolle) beantragt werden kann.
  <br>
  Bei der Einreise über die anderen internationalen Flughäfen (Taipei Songshan, Kaohsiung, Taichung) wird durch die Grenzpolizei zunächst eine sog. „Temporary Entry Permit“ ausgestellt, das bei der in der jeweiligen Stadt gelegenen Zweigstelle des <a href="https://visawebapp.boca.gov.tw/">Bureau of Consular Affairs</a> nachträglich in ein „Landing Visa“ umgewandelt werden muss.
  <br>
  Bei einer Einreise über andere Flughäfen Taiwans oder über die internationalen Seehäfen ist die Beantragung eines „Landing Visums“ derzeit nicht möglich.</p>
 <p>Für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor der Einreise einzuholen ist. Es werden nur Anträge angenommen, die online beim <a href="https://visawebapp.boca.gov.tw/">Consular Affairs Bureau</a> ausgefüllt werden und am Ende über einen Barcode verfügen.</p>
 <h4><em>Ein- und Ausreise über die Volksrepublik China</em></h4>
 <p>Reisende nach und von Taiwan mit Transitaufenthalten in der Volksrepublik China werden gebeten, sich wegen der Visumerfordernisse an eine <a href="http://de.china-embassy.gov.cn/det/" target="_blank" rel="noopener">Vertretung der Volksrepublik China</a> zu wenden, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chinasicherheit-200466" target="_blank" rel="noopener">Reise- und Sicherheitshinweise China</a>.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Nach dem taiwanischen Geldwäschegesetz müssen Reisende bei Einreise und Ausreise Beträge von mehr als 100.000 NTD und von mehr als 20.000 chinesischen Renminbi (CNY) deklarieren. Gleiches gilt für ausländische Währung und Wertpapiere mit einem Gegenwert von mehr als 10.000 USD.</p>
 <p>Gold im Wert von über 20.000 USD, sowie Diamanten, Schmuck und Platin im Wert von über 500.000 NTD, müssen ebenfalls deklariert werden.</p>
 <p>Für Reisende, die das 20. Lebensjahr vollendet haben, gelten die üblichen Freimengen für Alkohol und Tabakwaren.</p>
 <p><span>Die Einfuhr von E-Zigaretten, Verdampfern und E-Liquids nach Taiwan ist auch für den persönlichen Gebrauch nicht gestattet.</span></p>
 <p>Verboten ist die Einfuhr von gefälschten Münzen und Banknoten, pornographischem Material, Waffen, Munition sowie gefährdeten Tier- und Pflanzenarten ohne Einfuhrgenehmigung.</p>
 <p>Verboten ist auch die Einfuhr von Waren, die gegen urheberrechtliche Bestimmungen verstoßen.</p>
 <p>Die Einfuhr von landwirtschaftlichen Produkten (z.B. Obst) und Fleischprodukten (sowohl Frischfleisch als auch verarbeitete Produkte) wird mit Geldstrafen zwischen 80 und 400 EUR für landwirtschaftliche Produkte geahndet. Seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in China verschärft Taiwan seine Kontrollen bei der Einreise auf unerlaubte Fleischprodukte. Nachdem Deutschland einen Fall von Afrikanischer Schweinepest gemeldet hat, haben die taiwanischen Behörden angekündigt, dass bei Einreisenden aus Deutschland das Gepäck ausnahmslos auf das Mitführen von schweinefleischhaltigen Produkten geprüft wird. Die Strafen für die unerlaubte Einfuhr wurden empfindlich verschärft. Sie betragen bis zu etwa 28.000&nbsp;EUR (1.000.000 TWD). Es ist damit zu rechnen, dass Kontrollen bei der Einreise aufgrund der Aktualität verschärft werden und bei Nichtbeachtung streng bestraft werden (Geldstrafe und/oder Einreiseverbot).
  <br>
  Weitere Informationen bietet die zuständige <a href="https://www.aphia.gov.tw/en/" target="_blank" rel="noopener">Animal and Plant Health Inspection Agency.</a> Reisende sollten mitgeführte Produkte entweder vor der Zollkontrolle in die dafür vorgesehenen Mülltonnen werfen oder die Zollbeamten entsprechend informieren.</p>
 <p>Für verschreibungspflichtige Medikamente sollte ein ärztliches Rezept mit englischer Übersetzung mitgeführt werden. Verbindliche Auskünfte erteilt der <a href="https://web.customs.gov.tw/etaipei/">taiwanische Zoll,</a> bei dem auch <a href="https://web.customs.gov.tw/etaipei">Vorabgenehmigungen zur Einfuhr</a> beantragt werden können.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren bestehen Quarantänebestimmungen. Die Einfuhr muss vor Einreise unter Vorlage eines tierärztlichen Gesundheitszeugnisses bei der zuständigen <a href="https://www.aphia.gov.tw/en/ws.php?id=14261">Animal and Plant Health Inspection Agency</a> beantragt werden.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A/B, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (ländliche Gebiete) auch gegen Denguefieber und <span>Japanische Enzephalitis (JE)&nbsp;</span>empfohlen. Bei einfachem Reisestil mit Tierkontakt kann eine Tollwut-Impfung sinnvoll sein. In Taiwan spielt insbesondere die Übertragung durch Dachse eine Rolle.</li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden in der Saison von Juni bis Oktober landesweit durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Hepatitis B</h3>
 <p>Taiwan war jahrelang ein hochendemisches Land für Hepatitis B (mehr als 50% der Bevölkerung), durch Impfungen im Säuglingsalter geht die Prävalenz langsam zurück.&nbsp;Siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis.</a></p>
 <h3><strong>Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)</strong></h3>
 <p>Diese durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragene Entero- bzw. Coxsackievirusinfektion ist in Taiwan endemisch und führte in den vergangenen Jahren immer wieder zu kleinen und größeren Ausbrüchen.&nbsp;Bei entsprechender Hygiene (Handhygiene) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen.</p>
 <h3>Tstsugamushi Fieber (Scrub Typhus)</h3>
 <p>Diese durch Milben übertragene Fiebererkrankung stellt nur bei Wanderungen auf dem Land ein potentielles Infektionsrisiko dar. Die Erkrankungszahlen waren in den letzten Jahren niedrig.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Tstsugamushi-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und tragen Sie angepasste Kleidung.</li>
 </ul>
 <h3>Japanische Enzephalitis</h3>
 <p>Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/japanische-enzephalitis-2519622" target="_blank" rel="noopener">Japanische Enzephalitis</a>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658"><span>Expositionsprophylaxe</span></a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.</li>
 </ul>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Taiwan entspricht europäischem Niveau und ist in der Hauptstadt ausgezeichnet. Wenn man nicht eine der internationalen Abteilungen großer Krankenhäuser aufsucht, kann die Verständigung mangels Englisch sprechendem Personals erschwert sein, insbesondere in ländlichen Gebieten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <p>* Die Bezeichnung „Länder“ in der Auswahlliste umfasst Staaten, Provinzen und Territorien. Sie spiegelt nicht die Position der Bundesregierung hinsichtlich des Status eines Landes oder einer Region wider.</p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/taiwan-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 11:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 11:38:28 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/taiwansicherheit-200896</guid></item><item><title>Zypern: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/zypernsicherheit-210258</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen: <span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Die Republik Zypern ist EU-Vollmitglied, bleibt aber weiterhin faktisch in zwei Teile geteilt. Die international anerkannte Republik Zypern übt die tatsächliche Kontrolle nur im Südteil der Insel aus, nicht hingegen im Nordteil, der durch eine Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) vom Südteil abgegrenzt ist. Nur die Türkei erkennt den von ihr besetzten Nordteil als eigenständigen Staat ("Türkische Republik Nordzypern") an. Weiterführende Informationen, auch zu Aufenthalten im Nordteil der Insel, bietet die <a href="http://www.mfa.gov.cy/mfa/Embassies/embassy_berlin.nsf/page06_de/page06_de">zyprische Botschaft</a> in Berlin.</p>
 <p>UN-Einheiten kontrollieren die Pufferzone zwischen dem Norden und dem Süden, die militärisches Sperrgebiet und zudem teilweise vermint ist. Es wird zu Vorsicht bei Annäherung an die Pufferzone geraten und davor gewarnt, die seeseitige Verlängerung der Demarkationslinie schwimmend oder mit Booten zu überqueren. Nicht unbedingt als solche ausgewiesene militärische Einrichtungen auf der ganzen Insel und das dort geltende Fotografierverbot sollten unbedingt respektiert werden, Beschilderungen sind nicht immer gut sichtbar. Aufgrund der faktischen Teilung kann die deutsche Botschaft in Nikosia konsularischen Schutz im Nordteil der Insel nur eingeschränkt leisten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie für Reisen in den Nordteil Zyperns und Einreisen vom Nordteil in den Südteil die Informationen unter <em>Einreise und Zoll</em>.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate in Zypern ist niedrig. Taschendiebstähle und Handtaschenraub wie auch Trickdiebstahl kommen insbesondere in touristisch frequentierten Gegenden vereinzelt vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Nehmen Sie keine Wertsachen mit an den Strand.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Bahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Das Klima ist mediterran.</p>
 <p>Im Mittelmeer kann es insbesondere von August bis November zu schweren Herbststürmen bis hin zu sogenannten "Medicanes" kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <p>Zypern liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu leichteren Erdbeben kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h3><em>Waldbrände</em></h3>
 <p><span>Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Zypern regelmäßig zu zahlreichen Busch- und Waldbränden, die</span> sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten können. Bereits gelöschte Feuer können neu entfacht werden. Es kann jederzeit kurzfristig zu Straßensperren und weiteren <span>Beeinträchtigungen der Infrastruktur&nbsp;</span>kommen, auch in Tourismusgebieten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie auf Meldungen zu Busch- und Waldbränden und meiden Sie betroffene Gebiete möglichst weiträumig.</li>
  <li><span>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.</span></li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Für den Überlandverkehr gibt es Autobusse und Service-Taxis.</p>
 <p>Es herrscht Linksverkehr. Der Blutalkoholkonzentrationsgrenzwert beim Führen von Kraftfahrzeugen beträgt 0,5 Promille in der Republik Zypern und im Nordteil Zyperns. Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten unbedingt beachtet werden. Es gibt zahlreiche Radarkontrollen.
  <br>
  Die Fahrt mit einem Mietwagen vom Südteil in den Nordteil der Insel und zurück ist grundsätzlich möglich, vorausgesetzt die Mietwagenfirma lässt dies zu. Allerdings muss am Übergang eine Kfz-Haftpflichtversicherung für die Dauer des Aufenthaltes im Norden abgeschlossen werden (Achtung: Diese umfasst keine Schäden am gemieteten Auto selbst).
  <br>
  Auch mit im Norden der Insel gemieteten Fahrzeugen kann die Trennungslinie grundsätzlich überquert werden. Allerdings lassen das nur sehr wenige Autovermieter im Norden zu; es muss vom Mieter eine zusätzliche Haftpflichtversicherung für den Südteil der Insel abgeschlossen und in einigen Fällen zusätzlich eine Kaution in bar (für Kaskoschäden) hinterlegt werden.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der deutsche Führerschein wird für touristische Aufenthalte anerkannt.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind auf der gesamten Insel nicht strafbar, die soziale Akzeptanz für offene Homosexualität ist aber gering.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie auch die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Der Erwerb von und Handel mit Immobilien auf Zypern ist aufgrund möglicherweise ungeklärter Eigentumsverhältnisse insbesondere im nördlichen Teil der Insel mit erheblichen rechtlichen und finanziellen Risiken verbunden. Mit einer strafrechtlichen Verfolgung bis hin zu Inhaftierung durch die Behörden der Republik Zypern muss aktuell gerechnet werden.</p>
 <p>Auch der Besitz kleinster Mengen von Drogen, inklusive sogenanntes Lachgas, ist strafbar.</p>
 <p>Die Beihilfe zur Ausreise unter Nutzung fremder Ausweisdokumente wird mit Gefängnisstrafe geahndet.</p>
 <p>In der Nähe der Pufferzone und von Militäreinrichtungen herrscht auf der ganzen Insel striktes Fotografierverbot, das nicht immer gut ausgeschildert ist.</p>
 <p>Der Besitz von Waffen bei der Einreise ist grundsätzlich nicht gestattet und strafbar. Ausnahmegenehmigungen werden jedoch erteilt.</p>
 <p>Nacktbaden sowie Handlungen in der Öffentlichkeit, bei denen intime Körperstellen entblößt werden, sind verpönt.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Mögliche Einreisebeschränkungen</h3>
 <p>Aufgrund der faktischen Teilung Zyperns übt die international anerkannte Republik Zypern die tatsächliche Kontrolle nur im Südteil der Insel aus. Es gelten daher für die Einreise in den Nord- bzw. Südteil unterschiedliche Bestimmungen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Erkundigen Sie sich bei der <a href="http://www.mfa.gov.cy/mfa/Embassies/embassy_berlin.nsf/page06_de/page06_de">zyprischen Botschaft in Berlin</a> zu den aktuellen Einreisevorschriften.</li>
  <li>Erkundigen Sie sich bei Aufenthalt in der „Türkischen Republik Nordzypern“ über die Einreisebestimmungen in die „TRNZ“ bei den dortigen offiziellen Stellen oder im Internet. Erkundigen Sie sich zudem über die Einzelheiten beim <a href="https://www.mof.gov.cy/mof/customs/customs.nsf/All/05AEEF243C9BFC8BC22572BF002D0A28" target="_blank" rel="noopener">Übertritt über die Demarkationslinie.</a></li>
 </ul>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <p><strong>a) für die Republik Zypern</strong></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise und der Ausreise noch gültig sein.</p>
 <p>Ein Dokument, das bei der Polizei als verloren oder gestohlen gemeldet wurde, kann aus technischen Gründen <span class="underline">nicht</span> zur Einreise nach Zypern verwendet werden, auch wenn es der Polizei als gefunden gemeldet wurde. In diesem Fall sollte ein neues Dokument beantragt werden.</p>
 <p>Zypern ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union, aber nicht des Schengener Abkommens. Dies bedeutet, dass Personenkontrollen bei Grenzübertritt aus dem Schengenraum nach Zypern (und andersherum) stattfinden, und dass die o.g. gültigen Einreisedokumente auch zwingend mitgeführt werden müssen.</p>
 <p><strong>b) für den Nordteil der Insel Zypern (sogenannte „Türkische Republik Nordzypern“)</strong></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise und der Ausreise noch gültig sein.</p>
 <p>Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.</li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen auch für die Einreise in den Nordteil (sogenannte „Türkische Republik Nordzypern“) kein Visum.</p>
 <h4><em>Einreise über Flug- oder Seehäfen im Nordteil</em></h4>
 <p>Die zyprische Regierung betrachtet die Nutzung der See- wie auch der Flughäfen im Norden der Insel (z.B. der Flughafen Ercan/Timbou, der nicht vom internationalen ICAO-Regime erfasst wird) grundsätzlich als strafbare illegale Einreise (siehe aber folgenden Abschnitt). &nbsp;&nbsp;</p>
 <h4><em>Reisen zwischen den beiden Teilen Zyperns über die Demarkationslinie</em></h4>
 <p>Die EU hat durch <a href="http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32004R0866R(01)&amp;from=EN">Ratsverordnung</a> Erleichterungen bei der Überquerung der Demarkationslinie durch Personen und Waren vorgesehen. Die Regierung der Republik Zypern hat auf dieser Basis die Praxis des "innerzyprischen Reiseverkehrs" festgelegt.
  <br>
  Danach können EU-Bürger- unabhängig vom Einreiseort – die Demarkationslinie in beide Richtungen überqueren. Seit Öffnung von Übergängen haben zahlreiche EU-Staatsangehörige die Demarkationslinie in beide Richtungen problemlos überquert. Es gibt in der Regel keine Warte- oder Aufenthaltszeiten. Der Übergang über die Grüne Linie ist nur an bestimmten Übergängen möglich.
  <br>
  Beim Übergang findet in beiden Richtungen jeweils eine Identitätskontrolle (Reisepass oder Personalausweis) statt.</p>
 <p>Diese Erleichterung gilt nicht für Ausländer mit deutschem Aufenthaltstitel.</p>
 <h4><em>Längerfristige Aufenthalte im Nordteil</em></h4>
 <p>Es bestehen grundsätzlich keine Beschränkungen hinsichtlich der Dauer von Besuchsaufenthalten im Norden. Eine Aufenthaltsgenehmigungspflicht besteht jedoch nach Ende der bei Einreise im Pass angegebenen Aufenthaltsdauer (häufig auf 30 Tage beschränkt).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte prüfen Sie Ihren Pass nach Einreise entsprechend.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Alleinreisende Minderjährige sollten eine beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen. Die Einreise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil ist ohne weiteres möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den <a href="https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm">Bestimmungen der Europäischen Union.</a> Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.</p>
 <p>Reisende müssen gemäß Verordnung (EG) Nr. 1889/2005 mitgeführte Barmittel in Höhe von 10.000 EUR oder mehr bzw. bei anderen Währungen (z. B. CHF, USD, GBP) die entsprechenden Gegenwerte bei der Einreise in die EU oder der Ausreise aus der EU bei der zuständigen nationalen Behörde, in der Regel den Zollbehörden, schriftlich von sich aus anmelden. Dies ist nicht zu verwechseln mit einer Genehmigung für die Ein- und Ausfuhr von Barmitteln, die weiterhin nicht verlangt wird. Bei Reisen innerhalb der EU sind mitgeführtes Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel ab 10.000 EUR (oder entsprechendem Gegenwert in anderer Währung) mündlich auf Aufforderung anzuzeigen. Bargeld kann mit EC- und Kreditkarte an den zahlreich vorhandenen Bankautomaten abgehoben werden.</p>
 <p>Die Ausfuhr von Antiquitäten ist grundsätzlich verboten. In Ausnahmefällen kann das Department of Antiquities in Nikosia Genehmigungen erteilen. (Anschrift: Cyprus Museum, Museum Street 1, Nicosia, Tel. +357 22 865807).</p>
 <p>Die Ausfuhr von Antiquitäten aus dem Nordteil der Insel ist ausnahmslos verboten; dies beinhaltet generell auch Steine, Tonstücke, Fossilien und alt aussehende Gegenstände.</p>
 <p>Die Einfuhr von gefälschten Designer-Waren (Uhren, Bekleidung, Brillen, Parfums etc.) aus dem Norden in die Republik Zypern ist verboten. Bei den durchgeführten Stichprobenkontrollen können die gekauften Waren konfisziert werden.</p>
 <p>Nach der Trennungslinien-Verordnung der EU können Waren für den persönlichen Gebrauch bis zu einem Wert von 260 EUR vom Norden in den Süden verbracht werden. Zum persönlichen Gebrauch gehören nicht mehr als 40 Zigaretten und ein Liter Spirituosen. Entsprechendes gilt für die Einreise vom Süden in den Norden.</p>
 <p>Die Überquerung der Grünen Linie mit lebenden Tieren oder Tierprodukten ist verboten. Das Verbringen von Diesel-Treibstoff vom Norden in den Süden ist aus umweltrechtlichen Gründen verboten.</p>
 <h4><em>Einreise mit dem Fahrzeug</em></h4>
 <p>Fahrzeughalter, die ein Fahrzeug mit sog. „Visitor-Plates“ auf Zypern zulassen wollen, müssen dafür Steuer entrichten. Im Einzelfall kann die zu entrichtende Steuer den Anschaffungspreis der Fahrzeuge deutlich übersteigen. Da es für bestimmte Personengruppen Ausnahmen von der Steuerpflicht geben kann, wird dringend empfohlen, vor der Einfuhr von Fahrzeugen mit den zyprischen Zollbehörden Kontakt aufzunehmen. (Tel. +357-22 601657)</p>
 <p>Die Einfuhr von Umzugsgut und Kraftfahrzeugen über den Norden in den Südteil der Insel ist nicht erlaubt. Dies gilt auch für Transitfahrten mit Kraftfahrzeugen mit Fährverbindungen von der Türkei aus über den Norden der Insel und geplante anschließende Weiterfahrt ab Hafen Limassol z.B. nach Israel. In diesen Fällen muss das Kraftfahrzeug innerhalb einer vom zyprischen Zoll gesetzten Frist wieder in den Nordteil der Insel ausgeführt werden, ansonsten droht eine Beschlagnahmung.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland,&nbsp;Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
  <br>
  Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das <a href="https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html">Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.</a></p>
 <p>Weitere Informationen zu den Zollvorschriften können auf der Website der <a href="http://www.mof.gov.cy/ce">zyprischen Zollbehörden</a> abgerufen werden.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>West-Nil-Fieber</h3>
 <p>Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Zypern zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/wnf-2562880" target="_blank" rel="noopener">West-Nil-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/251022/943b4cd16cd1693bcdd2728ef29b85a7/expositionsprophylaxeinsektenstiche-data.pdf" target="_blank" rel="noopener"> </a>insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Sonstige Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Bei insgesamt mediterranem Klima ist in der heißen Jahreszeit aufgrund der hohen Temperaturen (im Extremfall bis über 45 Grad Celsius) und der relativ hohen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (insbesondere in den Bergen) eine verstärkte Kreislaufbelastung gegeben.</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Auf Zypern besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern usw., die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Es kann allerdings zu sehr langen Wartezeiten kommen. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse. Privatkliniken bieten für Selbstzahler sehr gute medizinische Standards mit direktem Zugang.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/zypern-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:45:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:39:28 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/zypernsicherheit-210258</guid></item><item><title>Vereinigte Arabische Emirate: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vereinigtearabischeemiratesicherheit-202332</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a>​​​​​​​</p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3>Sicherheitslage in der Region</h3>
 <p><span>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.</span></p>
 <p><span>Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für die Vereinigten Arabischen Emirate. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.&nbsp;</span></p>
 <p>Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere rund um jüdische und israelische Einrichtungen, erhöht.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land weitergereist sind.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie weiterhin die Informationen von&nbsp;</span><a href="https://www.ncema.gov.ae/"><span>NCEMA</span></a><span> (National Emergency Crisis and Disasters Management Authority der VAE), auch auf </span><a href="https://www.facebook.com/NCEMAUAE/"><span>Facebook.</span></a></li>
  <li><span>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden&nbsp;und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund&nbsp;um US-amerikanische, jüdische und israelische Einrichtungen, äußerst aufmerksam. </span></li>
  <li><span>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</span></li>
  <li>Beachten Sie, dass das Fotografieren und Filmen, vor allem im Zusammenhang mit den aktuellen militärischen Auseinandersetzungen, streng verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird, siehe <em>Reiseinfos – Fotografieren und Filmen/VPN</em>.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Die Terrororganisation IS droht seit 2014 mit Anschlägen in Ländern, die mit den USA verbündet sind. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind ein aktives Mitglied der Anti-IS-Koalition.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Die innenpolitische Lage ist stabil. Auch wegen der flächendeckenden und weitreichenden polizeilichen Überwachung des öffentlichen Raums ist nicht mit Demonstrationen, Streiks oder ähnlichen öffentlichen Protesten zu rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie dennoch größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die VAE zählen zu den sichersten Ländern der Region mit einer äußerst niedrigen Kriminalitätsrate. Dennoch sind vereinzelt Taschendiebstähle z.B. in großen Einkaufszentren oder bei Großveranstaltungen nicht auszuschließen. Es kann zu vereinzelten Übergriffen auf alleinreisende Frauen und (weibliche) Jugendliche kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen oder im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Lassen Sie als alleinreisende Frau oder Jugendliche bei der Benutzung von Taxis oder bei Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht walten.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht ein meist trockenes, heißes Wüstenklima, in Küstennähe mit hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer.</p>
 <p>Insbesondere in den Wintermonaten kann es zu starken Regenfällen und Überschwemmungen kommen, die in der Folge zu Schäden in der Infrastruktur und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr führen können.</p>
 <p>In ausgetrockneten Flusstälern und -betten („Wadi“) ist insbesondere in den Wintermonaten vereinzelt mit Sturzfluten zu rechnen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz und machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen&nbsp;im Wüstenklima vertraut.</li>
  <li>Verfolgen Sie Wetterberichte und Warnungen, z. B. der <a href="https://www.ncema.gov.ae/">NCEMA.</a></li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/200794">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
  <li>Verlassen Sie Wadis bei Unwetterwarnungen schnellstmöglich.</li>
  <li>Lassen Sie Ihre Kinder an Stränden nicht unbeaufsichtigt spielen.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <blockquote>
  <h3>Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a></h3>
 </blockquote>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Zwischen Ballungszentren verkehren Autobusse; ansonsten gibt es Taxis und Sammeltaxis. Der Zustand der Straßen ist sehr gut.</p>
 <p>Für Fehlverhalten im Straßenverkehr werden drastische Strafen verhängt, z.B. wird das Fahrzeug nach Überfahren einer roten Ampel in den Emiraten Abu Dhabi und Dubai konfisziert, und kann nur gegen Zahlung von 50.000 AED wieder ausgelöst werden. Die jeweiligen Rechtsvorschriften sind zum Teil nicht in englischer Sprache und nicht vollständig online einsehbar.</p>
 <p><span>Das Führen von Fahrzeugen (auch der Versuch) unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist strafbar. Es gilt eine Null-Promille-Grenze. Zuwiderhandlungen werden mit Freiheitsentzug als möglicher Höchststrafe und/oder bis zu 200.000 AED Geldstrafe bestraft.</span></p>
 <p><span>Das unerlaubte Verlassen einer Unfallstelle sowie das fahrlässige Töten eines anderen Verkehrsteilnehmers mit einem Fahrzeug können mit Freiheitsentzug und/oder bis zu 100.000 AED Geldstrafe geahndet werden.</span></p>
 <p><span>Bei Einreise aus Saudi-Arabien über den Grenzübergang Al-Ghuwaifat Port Station muss das Fahrzeug ausreichenden Versicherungsschutz aufweisen, welcher über die „Shory Aber“-App erworben werden kann.</span></p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Für die Mietwagenanmietung bei einem touristischen oder sonstigen Kurzaufenthalt wird der EU-Führerschein grundsätzlich anerkannt. Von Personen mit langfristiger emiratischer Aufenthaltserlaubnis („residency visa“) wird ein umgeschriebener emiratischer Führerschein verlangt. In den letzten Jahren sind wenige Fälle bekannt geworden, in denen von Personen mit deutschem EU-Führerschein, aber ohne deutsche Staatsangehörigkeit, ein internationaler Führerschein verlangt wurde. Im Zweifel empfiehlt sich eine vorherige schriftliche Anfrage an den Mietwagenanbieter. Die Mietbedingungen sollten genauestens geprüft werden. Meist muss bei Anmietung eine Kreditkarte (keine Debitkarte) vorgelegt werden.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Die kulturellen Gebräuche und Gesetze sind durch den Islam und dessen Glaubensinhalte und Moralvorstellungen geprägt.</p>
 <p>Für Frauen gibt es keine besonderen Beschränkungen oder Verbote. Ihnen ist das Führen eines Kraftfahrzeuges ebenso erlaubt wie die Bewegung in der Öffentlichkeit, auch ohne männliche Begleitung. Hinsichtlich der Kleidung ist jedoch Zurückhaltung geboten. Schulterfreie Tops und sehr kurze Röcke oder Hosen entsprechen nicht den lokalen Wertvorstellungen und können zu unerwünschter und unangenehmer Aufmerksamkeit führen.</p>
 <h3>Ramadan</h3>
 <p>Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen. Frauen sollten insbesondere während dieser Zeit möglichst dezente, langärmelige Kleidung tragen, Männer auf das Tragen kurzer Freizeitkleidung verzichten.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Das Strafrecht ist geprägt durch islamische Moralvorstellungen. Homosexuelle Handlungen sind verboten. Sie werden bei Anzeige auch strafrechtlich geahndet. Transsexuelle Personen sollten insbesondere das Verbot des „Cross-dressing“ beachten. Zur Einreise von Personen, deren Geschlecht im Pass nicht mit „M“ oder „F“ eingetragen ist, siehe <em>„Einreise und Zoll“ – „Reisedokumente“</em>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>In den VAE wird die Todesstrafe auch für ausländische Staatsangehörige verhängt und vollstreckt, wie zuletzt im Februar 2025.</span></p>
 <p>Es gibt in den VAE eine Vielzahl von <a href="https://uae.diplo.de/ae-de/service/-/2511576" target="_blank" rel="noopener">Rechtsanwaltskanzleien,</a> die zu Rechtsfragen und rechtlichen Besonderheiten beraten.</p>
 <p>Auf die flächendeckende Videoüberwachung im öffentlichen Raum wird besonders hingewiesen.</p>
 <p><span>Offene oder strittige Forderungen aus früheren Geschäftsbeziehungen in den VAE können auch nach langer Zeit bei Einreise oder im Transit zur vorläufigen Festnahme zwecks Begleichung von Altschulden führen.</span></p>
 <p>Rechtliche Auseinandersetzungen und offene Forderungen können zur Verhängung einer <span class="underline">Ausreisesperre</span> („travel ban“) bis hin zu (Untersuchungs-)Haft führen, sodass die betroffene Person mindestens für mehrere Monate nicht aus den VAE ausreisen kann. Ausreisesperren können z. B. auch nach dem Zeigen beleidigender Gesten (auch online), verbaler Auseinandersetzungen, kritischer Online-/Restaurant- oder anderer Bewertungen und bei Kritik an den VAE selbst verhängt werden. Die Aufgabe einer Anzeige bei der Polizei kann auch für die Person, die die Anzeige aufgibt, zur Ausreisesperre führen. Diese wird regelmäßig erst dann aufgehoben, wenn der Sachverhalt aus Sicht der emiratischen Behörden geklärt ist oder die Anzeige zurückgezogen wurde.</p>
 <p>Eine Fundsache an sich zu nehmen, auch mit dem Ziel, diese dem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben, kann als Diebstahl gewertet werden.</p>
 <p><span>Das Strafrecht ist geprägt durch islamische Moralvorstellungen. Prostitution ist strafbar. Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit und sog. „Cross-dressing“ sind verboten und können bei Anzeige auch strafrechtlich geahndet werden. Das Zusammenleben nicht verheirateter Personen verschiedenen Geschlechts steht in den VAE nicht unter Strafe.</span></p>
 <p><span>Außereheliche Schwangerschaften können, wenn sie offiziellen Stellen bekannt werden (z.B. bei ärztlicher Behandlung oder bei Anzeige), weiterhin zu strafrechtlicher Verfolgung der Mutter und auch des biologischen Vaters führen. Ledige Schwangere, auch wenn sie kurz vor der Eheschließung stehen, sollten sich vor einer Reise in die VAE dieser Risiken bewusst sein. Die Anerkennung des Kindes durch den Vater und die anschließende Registrierung des Kindes bewirken jedoch Straffreiheit. In den letzten Jahren sind keine Fälle vollzogener Strafen mehr bekannt geworden, die Ausstellung von Geburtsurkunden (insbesondere bei muslimischer Mutter und nicht angegebenem Vater) und Aufenthaltserlaubnissen („residency visas“) ist in diesen Fällen jedoch häufig mit administrativen Schwierigkeiten verbunden, sodass sich z. B. der Abschluss von Krankenversicherungen und die Erstattung der lokalen hohen Behandlungskosten verzögern können.</span></p>
 <p><span>Nach einer ehelichen Geburt wird die Ausstellung einer emiratischen Geburtsurkunde ohne persönliche Vorsprache des Ehemanns/Vater des Kindes verweigert, auch wenn dieser sich diesem Zeitpunkt außerhalb der VAE aufhält. Dies kann eine Ausreise der Mutter mit dem Kind erschweren.</span></p>
 <p><span>Die Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung, die als die öffentliche Sicherheit gefährdend bewertet wird, ist mit einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr und einer Geldstrafe von mindestens 100.000 AED strafbewehrt. Sofern strafverschärfende Merkmale hinzukommen, erhöht sich das Strafmaß; so z. B. bei Vermummung mit dem Ziel der Begehung einer Straftat auf mindestens drei Jahre Haft und Geldstrafe von maximal 200.000 AED, bei Randalieren/Sachbeschädigung auf mindestens fünf Jahre Haft und bei Tragen einer Waffe auf mindestens zehn Jahre Haft. Die Verhöhnung, Beleidigung oder Schädigung des Rufs oder des Ansehens des Staates oder seiner Gründer kann mit bis zu fünf Jahren Haft und der Zahlung von bis zu 500.000 AED bestraft werden.</span></p>
 <p><span>In Deutschland unbedenkliche Äußerungen zu Religionsfragen können in den VAE als Beleidigung des Islam oder des Propheten strafrechtlich verfolgt und mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden. Es gilt zudem ein Verbot der Missionierung und Bekehrung muslimischer Personen.</span></p>
 <p>Im Emirat Fujairah besteht vor Bergausflügen Anmeldepflicht (z.B. via Code am Beginn des Bergpfads). Verstöße hiergegen und gegen andere Regelungen des Bergsports werden mit einer Strafe in Höhe von 50.000 AED geahndet.</p>
 <p>Weitere Hinweise zu Problemen bei der Ausreise aus den VAE (hier: bei Nutzung bestimmter Reisedokumente), siehe <em>Einreise und Zoll – Reisedokumente.</em></p>
 <h4><em><span>Fotografieren und Filmen/VPN</span></em></h4>
 <p><span>Das Fotografieren und Filmen (auch mit Mobiltelefon oder Smartphone) von zahlreichen Einrichtungen, wie z.B. militärischen Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpalästen, öffentlichen und Botschaftsgebäuden, Industrieanlagen, Erdöl-/Erdgasanlagen und Brücken, ist streng verboten. Dies gilt auch für das Fotografieren und Filmen im Zusammenhang mit der aktuellen militärischen Auseinandersetzung mit Iran, insbesondere das Fotografieren von Einschlägen, Bränden, Raketenabschüssen oder Trümmerteilen. Die nicht immer klar erkennbaren Fotografier- und Filmverbote werden von den Behörden dennoch konsequent geahndet. Bei Zuwiderhandlung drohen Beschlagnahme der Aufnahmegeräte, Geld- und Freiheitsstrafen, Ausreisesperren (s.o.) und/oder Ausweisung.</span></p>
 <p><span>Die Verbreitung, Veröffentlichung und Speicherung von Fotos, Informationen, elektronischen Fotos, Kommentaren, Szenen, Neuigkeiten u.a. ohne Einverständnis der betroffenen Personen kann eine Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte bedeuten und mit Geldstrafen bis zu 500.000 AED und Haftstrafen bis zu sechs Monaten geahndet werden.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Die Nutzung von VPN (Virtual Private Network) Software steht unter Strafe, wenn die Software im Zusammenhang mit anderen Rechtsverstößen zum Einsatz kam (z.B. Nutzung illegaler Webseiten oder Download urheberrechtlich geschützter Inhalte).</span></p>
 <h4><em><span>Alkohol/Drogen</span></em></h4>
 <p><span>Alkoholkonsum und Trunkenheit in der Öffentlichkeit sind ein Straftatbestand. Alkohol wird nur in lizensierten Geschäften, Hotels, Restaurants und Bars angeboten. Im Emirat Sharjah herrscht ein totales Alkoholverbot.</span></p>
 <p><span>Auf Drogenbesitz auch in Kleinstmengen und Drogenkonsum (dazu gehört auch Medikamentenmissbrauch) stehen drakonische Strafen. Als Droge werden z.B. auch CBD-Öl oder Nahrungsmittel mit Hanfgeschmack gewertet. Im Rahmen von Strafverfahren wird selbst der u.U. einige Tage zurückliegende (auch vor der Einreise erfolgte) Konsum auch sogenannter weicher Drogen durch Bluttests festgestellt und bestraft. Für Drogenhandel kann die Todesstrafe verhängt werden.&nbsp;</span>Zur Einfuhr von Medikamenten siehe auch <em>Einreise und Zoll – Einfuhrbestimmungen – Medikamente</em>.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Dirham (AED). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kredit- und Debitkarten sind meist problemlos möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Für Debitkarten (Girocard) beachten Sie bitte</span> die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ec-karten-im-ausland/2007646">Hinweise auf der Webseite des Auswärtigen Amts.</a></li>
 </ul>
 <h3>Telefonieren</h3>
 <p>Einige weit verbreitete Kommunikations-Apps können in den VAE nicht zum Telefonieren, sondern nur zum Versenden von Nachrichten und Sprachnachrichten genutzt werden. Alternativen bieten Videokonferenz-Apps oder die kostenpflichtige herkömmliche (Mobil-)Telefonie.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:&nbsp;</strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisende in die VAE benötigen einen regulären biometrischen Reisepass (ggf. im Expressverfahren).</p>
 <p>Reisedokumente müssen für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Die Grenzbehörden der VAE lassen eine Einreise ohne ausreichend gültiges Reisedokument nicht zu.&nbsp;</p>
 <p>Inhaber mehrerer Staatsangehörigkeiten müssen mit dem bei Einreise benutzten Reisedokument auch ausreisen.</p>
 <p>Seit Januar 2024 werden keine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/konsularinfo/reisepaesse-und-personalausweise">neuen Kinderreisepässe</a> mehr ausgestellt, bereits vorhandene behalten ihre angegebene Gültigkeit. Bei Verlust des Passes oder Kinderreisepasses nach Einreise in die VAE kann vor Ort innerhalb weniger Tage nur ein Reiseausweis als Passersatz oder ein vorläufiger Reisepass ausgestellt werden. Beide ermöglichen Personen mit vorübergehendem Aufenthalt die Ausreise aus den VAE, nicht aber die Wiedereinreise in die VAE (<span>z. B. im Rahmen einer Kreuzfahrt in mehreren Ländern</span>).</p>
 <p>Es wird nur die Einreise von Personen gestattet, deren Geschlecht im Pass mit „M“ (männlich) oder „F“ (weiblich) eingetragen ist. Auch kann die Einreise von Personen, deren Geburtsdatum im Pass z. B. mit „XX.XX.“ statt Ziffern für Tag und Monat angegeben ist, oder die in ihrem Pass keinen Vor- oder Familiennamen führen, verweigert werden.</p>
 <p>Betroffene Passagiere werden wieder an ihren Abreiseort zurückgeschickt oder ggf. von der Fluggesellschaft bereits am Check-in am Abflugsort zurückgewiesen.&nbsp;</p>
 <p>Konsularische Hilfe in Passangelegenheiten durch die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/deutsche-auslandsvertretungen/vae-202318" target="_blank" rel="noopener">deutschen Vertretungen in den VAE</a> ist erst nach der Einreise möglich, d.h. nicht innerhalb des internationalen Transitbereichs.</p>
 <h3>Einreisekontrolle und Erfassung biometrischer Daten</h3>
 <p>Bei Ein- und Ausreise erfolgt die Passkontrolle mit Hilfe eines biometrischen Iris-Scans.</p>
 <p>An den Flughäfen werden Transitreisende auch auf Drogen kontrolliert. Für den Besitz auch nur geringster Mengen (weniger als 0,1 g) in Reisegepäck, Kleidung oder am Körper drohen langjährige Haftstrafen, siehe <em>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten</em>.</p>
 <p><span>Im Rahmen der Einreisekontrollen müssen insbesondere alleinreisende Personen mit vermutetem Migrationshintergrund damit rechnen, durch die emiratischen Sicherheitsbehörden befragt oder im Einzelfall zurückgewiesen zu werden. Dies kann mit bis zu halbtägigen Wartezeiten verbunden sein, während dessen darf der Transitbereich nicht verlassen werden.</span> Rückfragen hierzu müssen unmittelbar mit den zuständigen emiratischen Behörden bzw. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/vereinigtearabischeemirate-node/vertretungenvereinigtearabischeemirate/202322">Auslandsvertretungen</a> aufgenommen werden.</p>
 <h3>Besonderheiten für Deutsche mit Daueraufenthalt in den VAE („residents“)</h3>
 <p><span>Personen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel für die VAE benötigen einen regulären biometrischen Reisepass zur Einreise in die VAE.</span></p>
 <p>Inhaber mehrerer Staatsangehörigkeiten müssen mit dem bei Einreise benutzten Reisedokument auch ausreisen.</p>
 <p>Die <span class="underline">Ausreise aus den VAE</span> mit Reiseausweisen als Passersatz oder vorläufigen Reisepässen ist für Personen mit emiratischem Aufenthaltstitel („residency visas“ und „Emirates IDs“) nur nach vorheriger Aufhebung der emiratischen Aufenthaltstitel durch die zuständige Behörde („Immigration“ (General Directorate of Residency and Foreigners Affairs) des jeweiligen Emirats) möglich. Dies kann nicht am Flughafen erfolgen; die Bearbeitungsdauer beträgt mindestens 24 Stunden. Um dies zu vermeiden, müssen Personen mit emiratischem Aufenthaltstitel mit biometrischen Reisepässen ausreisen.</p>
 <p>Während der Verlängerung ihrer emiratischen Aufenthaltserlaubnis ist die Ausreise für Personen mit biometrischen Pässen nur möglich, wenn sie den Verzicht auf ihren Aufenthaltstitel den Behörden gegenüber erklärt und die Behörden den Verzicht bestätigt haben.</p>
 <h3>Flughafentransit</h3>
 <p><span>Der Transit über den Dubai International Airport (DXB) und Abu Dhabi International Airport (AUH) ist auch mit einem gültigen Reiseausweis zur Rückkehr als Passersatz oder einem gültigen vorläufigen Reisepass möglich, sofern der internationale Transitbereich des jeweiligen Flughafens nicht verlassen wird bzw. die Grenzkontrollen nicht passiert werden und der Geschlechtseintrag im jeweiligen Reisedokument „M“ oder „F“ lautet.&nbsp;</span></p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die VAE zu touristischen, geschäftlichen (ohne Arbeitsaufnahme) oder zu Besuchszwecken für die Dauer von höchstens 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen bei Verwendung eines gültigen biometrischen Reisepasses kein Visum. Während des visumfreien Aufenthalts ist es nicht erlaubt, in den VAE entgeltlich oder unentgeltlich zu arbeiten. Die Behörden können den Aufenthalt über 90 Tage hinaus verlängern.&nbsp;</span></p>
 <p>Es wird nur die Einreise von Personen gestattet, deren Geschlecht im Pass mit „M“ (männlich) oder „F“ (weiblich) eingetragen ist. Auch kann die Einreise von Personen, deren Geburtsdatum im Pass z. B. mit „XX.XX.“ statt Ziffern für Tag und Monat angegeben ist, oder die in ihrem Pass keinen Vor- oder Familiennamen führen, verweigert werden.</p>
 <p>Betroffene Reisende werden wieder an ihren Abreiseort zurückgeschickt.&nbsp;</p>
 <p>Wenn ein nicht-touristischer Aufenthalt in den VAE angestrebt wird, sollten die aktuellen Einreisebestimmungen rechtzeitig vor der Ausreise bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten/vertretungenvereinigtearabischeemirate/202322" target="_blank" rel="noopener">Auslandsvertretungen der VAE in Deutschland</a> erfragt werden.</p>
 <p>Bei Überschreiten des erlaubten Aufenthaltszeitraums drohen je nach Länge des illegalen Aufenthalts empfindliche Geldstrafen und die Ausweisung. Bei längerer Überschreitung ist eine Inhaftierung nicht ausgeschlossen
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p><span>Minderjährige unter 18 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Elternteils oder Vormunds einreisen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <p>Es sind mehrere Fälle von <span class="underline">Kindesentziehungen</span> in die VAE bekannt geworden. Der entziehende Elternteil kann eine Ausreisesperre für das/die betroffene(n) Kind(er) aus den VAE erwirken, welche dann u. U. bis zum Erreichen der Volljährigkeit die VAE nicht verlassen können, siehe <em>Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten</em>. Die <a href="https://uae.diplo.de/ae-de">deutschen Vertretungen in den VAE</a><span>&nbsp;</span>haben keine rechtlichen und nur sehr begrenzte tatsächliche Möglichkeiten, um bei der Rückführung entzogener Kinder nach Deutschland zu helfen. Die Aufhebung solcher Ausreisesperren ist in aller Regel nur mit Einverständnis des Familienmitglieds, welches die Ausreisesperre erwirkt hat, oder nach zum Teil langwierigen Gerichtsverfahren in den VAE möglich. Weitere Informationen bietet die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/konsularinfo/kindesentziehung">Webseite des Auswärtigen Amts,</a> <span>dort insbesondere unter „Besonderheiten in Ländern mit islamisch geprägter Rechtsordnung“</span>.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p><span>Reisende, die bei Ein- oder Ausreise in die VAE Bargeld, Schmuck, Edelsteine oder Waren im Gesamtwert von mehr als 60.000 AED mitführen, müssen dies vorab online über die Internetplattform des Zolls </span><a href="https://declare.customs.ae/public/declaration/declartionverification"><span>AFSEH</span></a><span> deklarieren.</span>
  <br>
  Reisende, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, können bis zu vier Liter Alkoholika oder zwei Kartons Bier (à 24 Flaschen/Dosen à maximal 355 ml) sowie bis zu 400 Zigaretten (Wert maximal 2.000 AED) oder andere Tabakwaren im Wert von maximal 3.000 AED einführen.</p>
 <p>Die Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischen Artikeln wird streng bestraft.
  <br>
  Bereits freizügige Titelseiten von Zeitschriften können als Pornografie ausgelegt werden.
  <br>
  Mitgeführte Datenträger wie Smartphones, Tablets oder USB-Sticks werden ggf. überprüft.</p>
 <h4><em>Medikamente</em></h4>
 <p>Die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ist ohne ärztliche Verschreibung verboten. CBD-Öl und Nahrungsmittel mit Hanfgeschmack werden z.B. als Drogen behandelt. Zum Vorgehen emiratischer Behörden bei Einstufung bestimmter Medikamente als Drogen siehe auch unter <em>Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten</em>.</p>
 <p>Ausführliche Informationen bietet <a href="https://mohap.gov.ae/en/w/mohap-urges-customers-to-utilise-online-services-to-import-personal-medicines-and-medical-equipment?p_l_back_url=%2Fen%2Fsearch%3Fq%3Dpermit%2520for%2520import%2520of%2520personal%2520medicines&amp;p_l_back_url_title=Search+results">das emiratische Gesundheitsministerium</a>. Für Medikamente, die Betäubungsmittel und psychotropische Wirkstoffe enthalten oder aus anderen Gründen besonderer Kontrolle durch die VAE-Behörden unterliegen (vgl. dortige <a href="https://mohap.gov.ae/assets/download/3f603c11/Annex%20to%20Travellers%20Guidelines%20-%20PDF%20331KB.pdf.aspx">Liste</a>), kann dort online eine Einfuhrerlaubnis beantragt werden. Dort sind auch Richtlinien für die Einfuhr von Medikamenten eingestellt. In Zweifelsfällen oder bei Problemen mit dem Online-Antrag wird empfohlen, sich vor einer Reise in die Emirate bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten/vertretungenvereinigtearabischeemirate/202322">Auslandsvertretungen der VAE in Deutschland</a> zu erkundigen.</p>
 <p>Informationen zu Einfuhrbestimmungen und Listen erlaubter und unerlaubter Güter sind beim <a href="https://www.dubaicustoms.gov.ae/en/Pages/default.aspx">Dubai Customs Services</a> abrufbar.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Auskünfte zur Einfuhr von Haustieren sollten die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten/vertretungenvereinigtearabischeemirate/202322">Auslandsvertretungen der VAE in Deutschland</a> kontaktiert werden. Grundsätzlich wird der Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung verlangt, und das Tier muss über einen Mikrochip identifiziert werden können.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <blockquote>
  <h3>Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a></h3>
 </blockquote>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p><strong>Pflichtimpfungen:</strong></p>
 <p><span>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets ist für alle Personen ab dem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.</span></p>
 <p><strong>Reiseimpfungen:</strong></p>
 <p>Es ist eine&nbsp;<span>Impfung gegen Hepatitis A&nbsp;empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Hepatitis B und bei sehr einfachem Reisestil und engem Kontakt zur Bevölkerung Typhus angeraten.</span></p>
 <p><strong>Standardimpfungen:</strong></p>
 <p><span>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a><span> auf aktuellem Stand befinden.</span></p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist insgesamt mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>In den Jahren 2018 und 2019 wurde erstmalig die durch Mücken übertragenen Erkrankung <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber</a> nachgewiesen. Im Verlauf wurden Erkrankungen im Zusammenhang mit niederschlagsreichen Episoden gemeldet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Schutz vor Insekten.</a></li>
  <li>Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.</li>
 </ul>
 <p>Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten selten vorkommende Erkrankung <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/krim-kongo-fieber-2628722" target="_blank" rel="noopener">Krim-Kongo-Fieber</a> wird durch Zecken übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E)</a> und selten auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/typhus-2565670" target="_blank" rel="noopener">Typhus</a> können auch Reisende&nbsp;betreffen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402" target="_blank" rel="noopener">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis B und C)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS</a> wird nach derzeitigem Wissensstand über Kamele oder Konsum roher Kamelmilch übertragen. In einigen Regionen kommen Giftschlangen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sollten Sie von einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich. Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen.</a></li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung in Folge deutlicher Feinstaubbelastungen zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</li>
  <li>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen.&nbsp;Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618" target="_blank" rel="noopener">Informationen zum Tauchen.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/vereinigtearabischeemirate-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:25:28 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vereinigtearabischeemiratesicherheit-202332</guid></item><item><title>Bahrain: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/bahrainsicherheit-204112</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><strong>Von Reisen nach Bahrain wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <h3><span>Sicherheitslage in der Region</span></h3>
 <p><span>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.</span>
  <br>
  Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Bahrain. Zuletzt kam es im Juli 2026 zu Luftschlägen gegen Ziele in Bahrain. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.
  <br>
  <span>In Bahrain ist es in Gegenden mit mehrheitlich schiitischer Bevölkerung zu pro-iranischen Protestkundgebungen und vereinzelten, auch gewalttätigen Ausschreitungen sowie Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften gekommen. Zudem finden insbesondere freitags nach dem Mittagsgebet im Umfeld von schiitischen Moscheen gelegentlich Demonstrationen statt, die von einem starken Polizeiaufgebot begleitet werden. &nbsp;&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.</span></li>
  <li><span>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</span></li>
  <li><span>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund&nbsp;um US-amerikanische, jüdische und israelische Einrichtungen, äußerst aufmerksam.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie die geltenden Fotografier-/Filmverbote, siehe </span><em><span>Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten</span></em><span>.</span></li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</li>
  <li>Nutzen Sie Angebote des Zivilschutzes in Bahrain, z.B. MyGOV-App mit aktivierter Warnfunktion.</li>
  <li><span>Beachten Sie die nächtliche maritime Sperrzone für die Küstengebiete um Bahrain.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Von Reisen nach Bahrain wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Durch umfassende Sicherheitsvorkehrungen und eine allgemeine Beruhigung der innenpolitischen Lage hat es in Bahrain seit 2017 keine terroristischen Anschläge mehr gegeben. Dennoch können Gefährdungen durch terroristische Aktivitäten sowie Risiken über die bestehende Verkehrsverbindung nach Saudi-Arabien nicht ausgeschlossen werden, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/saudiarabiensicherheit-202298" target="_blank" rel="noopener">Reise- und Sicherheitshinweise Saudi-Arabien.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis</a>.</li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe<em> Aktuelles</em></p>
 <p>Die innenpolitische Lage in Bahrain ist grundsätzlich stabil. Vereinzelte Auseinandersetzungen bei Protesten und Demonstrationen im Umfeld von Moscheen und damit verbundene Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <p>Landesweit kann es immer wieder zur Einrichtung von Sicherheitscheckpoints durch Sicherheitskräfte – teilweise auch nur temporär vor dem Freitagsgebet und in den Abendstunden – kommen.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Leisten Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte Folge.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien und verhalten Sie sich umsichtig.</li>
  <li>Meiden Sie verdächtige Gegenstände und melden Sie sie der Polizei unter der Rufnummer 999.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität, wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub, kommt&nbsp;jedoch vor, insbesondere auf Märkten. Gewaltakte sind äußerst selten.</p>
 <p>Alleinreisende Frauen können Opfer von Belästigungen und Übergriffen werden, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. Es empfiehlt sich, zu zweit oder in Gruppen unterwegs zu sein.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere nachts als alleinreisende Frau besonders vorsichtig.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht ein häufig feuchtes, heißes Klima mit sehr heißen Sommern und gemäßigten Wintermonaten.</p>
 <p>Insbesondere in den Sommermonaten kommt es zu extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Es kann zudem zu Sand- und Staubstürmen kommen.</p>
 <p>Aufgrund seltener, zum Teil aber heftiger, Regenfälle ist insbesondere in den Wintermonaten vereinzelt mit Überschwemmungen und Sturzfluten zu rechnen.</p>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Das Straßennetz in Bahrain ist hervorragend ausgebaut. Die Fahrweise ist nicht immer sicher und situationsangepasst. Im Straßenverkehr gilt eine Null-Promille-Grenze.</p>
 <p>Der öffentliche Personennahverkehr ist in Bahrain kaum entwickelt.</p>
 <p>Die Benutzung offizieller Taxis und Mietwagen ist empfehlenswert. Vom Fahrradfahren auf öffentlichen Straßen wird abgeraten.</p>
 <p>Das bahrainische Innenministerium hat eine nächtliche Sperrzone für private und kommerzielle Schifffahrt rund um die Küstengebiete der Insel verhängt. Diese gilt jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr des Folgetags; kurzfristige Änderungen können nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Fahren Sie stets vorsichtig und defensiv.</span></li>
  <li><span>Nutzen Sie nur offiziell registrierte und entsprechend erkennbare Taxis.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie die nächtliche maritime Sperrzone für die Küstengebiete um Bahrain</span></li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Zum Führen von Kraftfahrzeugen ist der internationale Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p><span>Bahrain erkennt nur die Geschlechter „M“ (männlich) oder „F“ (weiblich) an, siehe </span><em><span>Einreise und Zoll</span></em><span>. </span>Homosexuelle Handlungen sind in Bahrain nicht strafbar und eine „aktive“ Verfolgung Homosexueller oder Transsexueller findet selten statt. Prostitution oder „Unzucht“ hingegen ist strafbar und wird verfolgt; auch „cross-dressing“ kann so bestraft werden. Die Regenbogenfahne wird auch im politischen Diskurs als Provokation empfunden.</p>
 <p>Wegen fehlender gesellschaftlicher Akzeptanz von LGBTIQ sollte in der Öffentlichkeit Zurückhaltung geübt werden. Es gibt keine Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung. Gleichgeschlechtliche Ehen oder Lebenspartnerschaften sind nicht anerkannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Drogenbesitz und Waffendelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet.&nbsp;</p>
 <p>Es ist verboten, militärische Einrichtungen zu fotografieren. Dies gilt auch für das Fotografieren und Filmen im Zusammenhang mit den aktuellen militärischen Auseinandersetzungen, vor allem für Aufnahmen von Drohnen/Raketeneinschlägen, Bränden, Raketenabschüssen oder Trümmerteilen. <span>Dies kann als Spionage gewertet werden und harte Strafen nach sich ziehen.&nbsp;</span></p>
 <p>Prostitution ist strafbar.&nbsp;</p>
 <h3>Ramadan</h3>
 <p>Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Bezug auf die Einhaltung islamischer Traditionen zu rechnen. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten, sollten auch Nichtmuslime darauf achten, keine religiösen Gefühle zu verletzen. Das Essen in der Öffentlichkeit ist vom Sonnenauf- bis -untergang verboten. Alkoholausschank ist auch in Hotels stark begrenzt.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Bahrain-Dinar (BHD). Mit gängigen Kreditkarten ist das Abheben von Bargeld an Geldautomaten möglich. Vielerorts kann mit Kreditkarte bezahlt werden.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum&nbsp;Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <p><span>Bahrain erkennt nur die Geschlechter „M“ (männlich) oder „F“ (weiblich) an. Bei der Beantragung eines Visums muss eines dieser beiden Geschlechter angegeben werden; es gibt bislang keine Erfahrungswerte dazu, ob eine Einreise mit einem Pass ohne bzw. mit Geschlechtseintrag „X“ möglich ist.</span></p>
 <p>Doppelstaater, die neben der deutschen auch die bahrainische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen bei der Ein- und Ausreise auch einen gültigen bahrainischen Reisepass vorweisen. Ansonsten wird regelmäßig die Ein- und Ausreise behindert, siehe auch <em>Doppelstaater.</em></p>
 <p><span>Ausländischen Reisenden, die innerhalb der letzten 30 Tage vor ihrer geplanten Einreise nach Bahrain ein vom aktuellen Ebola-Ausbruch betroffenes Land besucht haben (zurzeit: DR Kongo/Südsudan/Uganda), wird die Einreise nach Bahrain verwehrt.&nbsp;Reisenden wird empfohlen, sich hinsichtlich aktueller Informationen und möglicher Änderungen direkt mit ihrer jeweiligen Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.</span></p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.
  <br>
  Dieses kann bei Einreise („on arrival“) oder vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung bzw. online beantragt werden.</p>
 <h4><em>Visum bei Einreise („on arrival“)</em></h4>
 <p>Grundsätzlich erhalten deutsche Staatsangehörige bei der Einreise bei Vorlage eines gültigen Reisepasses ein Einreisevisum.
  <br>
  Das Visum wird für eine einmalige Einreise und einen Aufenthaltszeitraum von bis zu 14 Tagen erteilt. <span>Die Gebühr beträgt 5 BHD. Alternativ kann für 25 BHD ein Visum zur mehrfachen Einreise und einem Aufenthaltszeitraum von bis zu 30 Tagen binnen drei Monaten erteilt werden. Die Gebühren müssen mit Kreditkarte entrichtet werden.</span></p>
 <h4><em>Onlinevisum (E-Visa)</em></h4>
 <p>Bahrain bietet ein Visum für mehrere Einreisen an, mit einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen, gültig für ein Jahr. Dieses Visum kann in elektronischer Form online und am Flughafen beantragt werden und kostet derzeit 80 BHD.
  <br>
  Es wird empfohlen, das erforderliche Visum bereits vor Einreise elektronisch einzuholen, da dies die Abfertigung am Flughafen beschleunigt. Weitere Informationen zum bahrainischen E-Visum sind unter <a href="http://www.evisa.gov.bh/" target="_blank" rel="noopener">Bahrain eVisas</a> abrufbar.
  <br>
  Bahrain plant in nächster Zeit alle Visaangelegenheiten nur noch in elektronischer Form zu bearbeiten.</p>
 <h4><em>Visum für Journalisten</em></h4>
 <p>Visa für Journalisten müssen vor Einreise beim zuständigen „National Communication Centre“ beantragt werden. Die Beantragung erfolgt unter <a href="mailto:medialogistics@info.gov.bh">medialogistics@info.gov.bh</a> bzw. <a href="mailto:mediavisas@info.gov.bh">mediavisas@info.gov.bh.</a></p>
 <p>Journalisten wird dringend davon abgeraten, mit einem nicht dem Aufenthaltszweck entsprechenden Visum (z.B. touristisches Visum) einzureisen und dennoch einer journalistischen Tätigkeit nachzugehen. Die örtlichen Zensurbestimmungen sind zu beachten.</p>
 <h4><em>Verlängerung des Aufenthalts/"residency"</em></h4>
 <p>Weitere Informationen zum Thema Aufenthaltstitel („residency“) in Bahrain bietet das <a href="https://services.bahrain.bh/wps/portal/rpinq_en">zuständige Behördenportal.</a></p>
 <h4><em>Ausreiseverweigerung/“Travel Ban“</em></h4>
 <p>Sofern sich visumspflichtige Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel in Bahrain aufhalten, wird im Regelfall zunächst die Ausreise verweigert. Die Einwanderungsbehörde verhängt vor Erteilung einer Ausreisegenehmigung eine Geldbuße, deren Höhe im Ermessen des Richters liegt und vom Zeitraum des unerlaubten Aufenthalts abhängt. Mit hohen Geldstrafen ist zu rechnen.</p>
 <p>In Einzelfällen ist es in Mitgliedsstaaten des Golfkooperationsrats vorgekommen, dass dort ansässige deutsche Staatsangehörige an der Ausreise gehindert wurden. Ein häufiger Grund sind arbeitsrechtliche Meinungsverschiedenheiten, die den Arbeitgeber („Sponsor“) veranlassen, die zuständigen Behörden um die Verhängung von aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen im Sinne einer Ausreisesperre&nbsp;(engl. „travel ban“) auch außerhalb von Gerichtsverfahren zu ersuchen. Auch die Nichterfüllung finanzieller Forderungen durch den Arbeitnehmer hat in der Vergangenheit zur Verwehrung der Ausreise geführt. Es wird daher empfohlen, sich vor Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses bzw. Beginn einer Geschäftstätigkeit über&nbsp;die geltende Rechtslage zu informieren.</p>
 <p>Es besteht über <a href="http://www.bahrain.bh/wps/portal/!ut/p/a1/lZJdT8IwFIb_Sr3gzqWH7qtcMqLodMHwIbAbcja6Udm6uVXM_r1DYoyJMO1dm-e857zvKQ3pioYKDzJFLQuF2fEeOpu7CTh9xpkPc9uD4WTCHpjvm9y3WmD9AzDNmxZw3Cf3ecAcDn-rBxaM-vdWCwQBwJB708f57QhgbHbVL2lIw1jpUu_oWqTFoSwqjdlGqB6IWlQHGYu6B1FVvNeCRA0RSkvd9CCXSta6akiRkJe3WrfcNZF1hrmMCSYJyqomqLYE318x6YGu8CAyEqEi37K_PB7nKWO5pevItuMYLNcYuA4YltO3DS6ircEsG8EZcIw4fvk_c4ad-c2Eov4ndEGjbcKqYBSk7Wiod4ZUSUFXZRGf4utY4En9woa62q9bj-5ZEx6js3-G5nf-Co-GuomyaUrLfLHIudkY46Wxn3Iw7f3VB0MCDxo!/dl5/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/">Travel Ban Services</a> die Möglichkeit, vor der Ausreise eine Auskunft darüber einzuholen, ob eine Ausreisesperre besteht.</p>
 <h3>Doppelstaater</h3>
 <p>Reisende (auch minderjährige Kinder), die neben der deutschen zugleich auch die bahrainische Staatsangehörigkeit besitzen (etwa durch Abstammung von einem Elternteil mit bahrainischer Staatsangehörigkeit), werden entsprechend der allgemeinen internationalen Praxis in Bahrain ausschließlich als Staatsangehörige Bahrains behandelt. Personen mit einer solchen doppelten Staatsangehörigkeit unterliegen uneingeschränkt den bahrainischen Gesetzen, sobald sie sich in Bahrain aufhalten (u.a. familienrechtlichen Bestimmungen).</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Für die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung bestehen bis zu 6.000 BHD keine Beschränkungen. Oberhalb dieser Grenze muss die Summe angegeben werden und der Zoll erstellt im Einzelfall eine Deklarationsbescheinigung für die eventuelle Wiederausfuhr.</p>
 <p>Die Einfuhr jeder Art pornographischen Materials, Waffen und Drogen ist verboten.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Die Einfuhr von Haustieren kann problematisch sein. Grundsätzlich ist eine vierwöchige Quarantäne in einer abgelegenen Quarantänestation ohne Versorgung der Tiere vorgeschrieben. Mit entsprechender Vorlaufzeit ist es unter Vorlage von Impf- und Gesundheitszeugnissen bisher gelungen, Hunde und Katzen ohne Quarantäne ins Land zu bringen. Frühzeitige Kontaktaufnahme des Tierhalters mit der Botschaft Bahrains wird empfohlen. Weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.<em>&nbsp;</em></p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p><em><span><strong>Pflichtimpfungen:</strong></span></em></p>
 <p><span>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets ist ab dem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.</span></p>
 <p><em><span><strong>Reiseimpfungen:&nbsp;</strong></span></em></p>
 <p>Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation ist zusätzlich eine Impfung gegen Hepatitis B angeraten.</p>
 <p><em><span><strong>Standardimpfungen:</strong></span></em></p>
 <p><span>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß&nbsp;</span><a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html"><span>Impfkalender der&nbsp;STIKO</span></a><span>&nbsp;auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</span></p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Bahrain ist im Allgemeinen mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Medizinisches Fachpersonal in Bahrain spricht in der Regel Englisch.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E</a>) treten auch bei Reisenden auf.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402" target="_blank" rel="noopener">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis B, C und D</a>) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS</a> wird nach derzeitigem Wissensstand über Kamele übertragen. In Bahrain gab es bisher nur einen importierten Fall, es besteht jedoch ein generelles Risiko. Es kommen verschiedene giftige Seeschlangen vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren.</li>
  <li>Beachten Sie unsere Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schlangenbisse-2519592" target="_blank" rel="noopener">Schlangenbissen.</a> Sollten Sie von einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Insbesondere in Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Zeitweise besteht eine besondere Belastung durch aufgewirbelten Wüstensand sowie schwefelhaltige Abgase von Ölraffinerien.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
  <li>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</li>
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</li>
  <li>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618" target="_blank" rel="noopener">Informationen zum Tauchen.</a></li>
 </ul>
 <p>&nbsp;</p>
 <p><a href="https://diplo.de/-/2519600"><span><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></span></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/bahrain-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:17:16 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/bahrainsicherheit-204112</guid></item><item><title>Jordanien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/jordaniensicherheit-218008</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage Jordanien</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p class="div--infoBoxAdressIcon info-box"><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><strong>Von Reisen in das unmittelbare syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes und in die Grenzregion zu Irak wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a></p>
 <h3>Sicherheitslage Jordanien</h3>
 <p><span>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.</span></p>
 <p>Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Jordanien. Zuletzt kam es im Juli 2026 zu Luftschlägen gegen Ziele in Jordanien. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.&nbsp;</p>
 <p>An Grenzübergänge zwischen Israel und Jordanien kann es zu kurzfristigen Änderungen der Öffnungszeiten sowie auch der zeitweisen Schließung kommen, insbesondere auch am Grenzübergang King-Hussein-Brücke (Allenby-Brücke) bei Ausreise aus dem Westjordanland, siehe <em>Einreise und Zoll – Einreise aus Israel.</em></p>
 <p>In grenznahen Regionen (insbesondere auch auf dem Dead Sea Highway) kann es zu Sperrungen und/oder zusätzlichen Kontrollen kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.</span></li>
  <li>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte<span>, vor allem mit Blick auf öffentliche Orte, Einrichtungen und Veranstaltungen.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie weiterhin die Alarmsirenen des Zivilschutzalarms: Seien Sie äußerst wachsam und suchen Sie Schutz in Gebäuden; meiden Sie Fenster und verbleiben Sie bis zum Ertönen der Entwarnungssirene im Gebäude.</span></li>
  <li><span>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.</span></li>
  <li><span>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.</span></li>
  <li><span>Seien Sie insbesondere rund um die US-Botschaft, sowie die (geschlossene) israelische Botschaft in Amman vor allem wegen möglicher Demonstrationen äußerst aufmerksam.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie alle militärischen Einrichtungen im ganzen Land weiträumig, insbesondere in den Regionen um Al Azraq sowie Zarqa.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen weiträumig.&nbsp;</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit&nbsp;</h2>
 <p><strong>Von Reisen in das unmittelbare syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes und in die Grenzregion zu Irak wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p><span>In den vergangenen Jahren ist es in Jordanien nicht zu Terroranschlägen gegen Reisende gekommen. Trotzdem kann insbesondere aufgrund der regionalen Krisen landesweit die Gefahr von Anschlägen nicht ausgeschlossen werden, auch nicht an Orten, die von Ausländern besucht werden. Die jordanischen Behörden haben daher seit vielen Jahren ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei ungewöhnlichen, unvorhergesehenen Ereignissen besonders aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Sowohl das syrisch-jordanische als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet sind militärisches Sperrgebiet, in dem besondere Bestimmungen gelten.&nbsp;</p>
 <p><span>Im gesamten&nbsp;</span><strong>Grenzgebiet zwischen Jordanien und Syrien</strong><span> sowie zwischen </span><strong>Jordanien und Irak</strong><span> kommt es häufig zu Schmuggelaktivitäten von Drogen und Waffen. Daher kommt es in diesen Gebieten häufiger zu Gegenmaßnahmen der Sicherheitsbehörden, auch unter Einsatz von Schusswaffen.</span><strong> Von Reisen in diese Gebiete wird daher dringend abgeraten.</strong></p>
 <p><span>In Jordanien kam es sowohl in der Hauptstadt Amman als auch in anderen Städten und Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet des Öfteren zu Demonstrationen und Protestaktionen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. In der Folge kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen und auch zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen. Das Demonstrationsgeschehen kann vor dem Hintergrund der regionalen Krise jederzeit wieder aufflammen.</span></p>
 <p><span>Es kann zudem immer wieder zu Streiks, Demonstrationen und auch gewaltsamen Auseinandersetzungen, Straßenblockaden und zu Steinwürfen auf Fahrzeuge kommen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Bei Straßenblockaden kehren Sie ggf. um oder nutzen Sie alternative Routen.</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien und folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Vermeiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit - vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit (Schlaglöcher, Fahrbahnschwellen, schlecht beleuchtete Fahrzeuge).</li>
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien und folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Beachten Sie die fortgeltende <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/syriensicherheit-204278" target="_blank" rel="noopener">Reisewarnung Syrien</a> und die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/iraksicherheit-202738" target="_blank" rel="noopener">Reisewarnung Irak.</a></li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate in Jordanien ist niedrig. Straftaten wie Taschendiebstähle, vereinzelte Sexualdelikte, z. B. verbale und körperliche Belästigungen durch Einzelpersonen oder Gruppen von jungen Männern, aber auch Fahrzeugdiebstähle oder Einbrüche in Fahrzeuge kommen, insbesondere an von Touristen stark frequentierten Orten (vor allem im Bereich Totes Meer/Wadi Mujib) sowie in den ländlichen Regionen, vor.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Lassen Sie keine Wertsachen oder Dokumente in unbeaufsichtigt abgestellten Fahrzeugen zurück. Nutzen Sie bestenfalls beaufsichtigte Parkplätze.</span></li>
  <li>Seien Sie als allein reisende Frau besonders vorsichtig und lassen Sie sich nach Möglichkeit durch vertrauenswürdige Personen begleiten.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2><span class="aa-anchor--a1">Natur und Klima</span></h2>
 <p>In den östlichen und südlichen Landesteilen herrscht Wüstenklima, im Bergland am Rand des Jordangrabens ist es mediterran, an der Rotmeerküste subtropisch.</p>
 <p><span>In den Herbst- und Wintermonaten kann es insbesondere bei Niederschlägen nach Dürreperioden zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Sturzfluten kommen. Betroffen sind vor allem normalerweise trockene Niederungen und Täler („Wadi“), die sich bei Regen im Einzugsbereich des Wadis außerordentlich rasch füllen und in reißende Flüsse verwandeln können. Es kommt hierbei immer wieder zu auch schweren Unfällen. </span>2025 mussten zahlreiche Reisende aus der Schlucht von Petra evakuiert werden.</p>
 <p>Der gesamte Westen Jordaniens liegt in einer seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise zu </strong><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/israel-node/israelsicherheit/203814"><strong>Israel</strong></a><strong> und </strong><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/palaestinensischegebiete-node/palaestinensischegebietesicherheit/203674"><strong>den Palästinensischen Gebieten.</strong></a></li>
  <li>Informieren Sie sich vor Wanderungen in Bergen und Flusstälern (Wadi) bei Tourenführern, Reiseveranstaltern oder lokalen Behörden über die Gefahrensituation.</li>
  <li><span>Informieren Sie sich über die aktuelle Lage in den Medien und leisten Sie den Sicherheitshinweisen der jordanischen&nbsp;</span>Sicherheitskräfte und<span> Behörden Folge.</span></li>
  <li>Registrieren Sie sich in der <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin">Krisenvorsorgeliste</a> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. <span>Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.</span></li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Haftstrafen (bis lebenslänglich) geahndet. Bei der Mitführung entsprechender Medikamente zu medizinischen Zwecken muss die ärztliche Notwendigkeit in englischer Sprache dokumentiert sein.</p>
 <p>Die Haftbedingungen sind härter als in Deutschland. Das jordanische Strafrecht beinhaltet die Todesstrafe, die auch weiterhin vollstreckt wird.</p>
 <p>Es besteht strenges Fotografierverbot militärischer Anlagen und Einrichtungen. Majestätsbeleidigung ist ebenfalls unter Strafe gestellt.</p>
 <p>Bei der Verwicklung in Gerichtsverfahren in Jordanien muss damit gerechnet werden, dass die jordanischen Behörden die Reisedokumente bis zum Abschluss des Verfahrens einbehalten oder dass eine Ausreisesperre für die Dauer des Verfahrens verhängt wird.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie auf Reisen mit Ihrem eigenen Fahrzeug oder einem Mietwagen besondere Vorsicht walten.</li>
  <li>Unternehmen Sie Fahrten in die Wüste nur in Gruppen von mehreren Geländefahrzeugen und achten Sie dabei auf einen ausreichenden Vorrat an Wasser, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Ersatzteilen.</li>
  <li>Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten.</li>
  <li>Verlassen Sie Hauptstraßen im Jordantal im Zweifel nicht bzw. beachten Sie Warnschilder für Landminen.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>In vielen Fällen wird der deutsche Führerschein (im EU-Format) als ausreichend anerkannt. Es ist jedoch empfehlenswert, einen internationalen Führerschein mitzuführen, der nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig ist.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p><span>Obwohl die jordanischen Gesetze gleichgeschlechtliche, sexuelle Handlungen nicht verbieten, wird Homosexualität sozial nicht toleriert. Jordanien erkennt keine gleichgeschlechtlichen Ehen an.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Haftstrafen (bis lebenslänglich) geahndet. Die Haftbedingungen sind härter als in Deutschland. Das jordanische Strafrecht beinhaltet die Todesstrafe, die auch weiterhin vollstreckt wird.</p>
 <p>Es besteht strenges Fotografierverbot von militärischen Anlagen und Einrichtungen. Majestätsbeleidigung ist ebenfalls unter Strafe gestellt.</p>
 <p>Bei der Verwicklung in Gerichtsverfahren in Jordanien muss damit gerechnet werden, dass die jordanischen Behörden die Reisedokumente bis zum Abschluss des Verfahrens einbehalten oder dass eine Ausreisesperre für die Dauer des Verfahrens verhängt wird.</p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Jordanische Dinar (JOD). Bargeldabhebung an gekennzeichneten Geldautomaten mit Kredit- und Debitkarten (Girocard) und die Bezahlung mit Kreditkarten sind in den von Touristen besuchten Orten in der Regel möglich. Der Umtausch von Bargeld in EUR oder USD ist bei vielen Wechselstuben und Banken möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens&nbsp;sechs Monate gültig sein. Die Mindestrestgültigkeitsdauer wird streng kontrolliert.</p>
 <p>Mit HIV infizierte Personen dürfen nicht nach Jordanien einreisen und sich nicht in Jordanien aufhalten, siehe auch <em>Gesundheit – HIV.</em></p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.&nbsp;</p>
 <h4><em>Visum vor der Einreise</em></h4>
 <p>Ein Visum kann vor der Reise online beim <a href="https://eservices.moi.gov.jo">jordanischen Innenministerium</a> beantragt werden. Auch die Antragstellung über die App des Innenministeriums ist möglich. <span>Die Visumsbeantragung vor der Einreise ist für deutsche Staatsangehörige allerdings nicht verpflichtend.</span></p>
 <p><span>Bei Einreise muss das elektronisch ausgestellte Visum mitgeführt werden.</span></p>
 <h4><em>Visum bei Einreise („on arrival“)</em></h4>
 <p>Das Visum kann bei Einreise an den Flughäfen Queen Alia International und Aqaba auch „on arrival“ beantragt werden. Die Visumgebühr in Höhe von derzeit 40 JOD muss an den Flughäfen sofort in JOD bezahlt werden (Wechselstuben/Geldautomat vorhanden). Eine Kreditkartenzahlung ist in der Regel möglich. <span>Die Visumsbeantragung kann mit Wartezeiten verbunden sein, die ausnahmsweise auch erheblich sein können.</span></p>
 <h4><em>Einreise&nbsp;aus Israel</em></h4>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>Das Visum kann bei Einreise über die Grenzübergänge Aqaba/Yitzhak Rabin (Nähe Eilat) und Sheikh-Hussein-Brücke (nördliche Grenze) beantragt werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Bei Einreise über die King-Hussein-Brücke aus dem Westjordanland (Palästinensische Gebiete) kommend benötigen Reisende vor der Einreise ein Visum, welches&nbsp;</span><a href="https://eservices.moi.gov.jo/"><span>online</span></a><span> beantragt werden muss. Das Visum kann bei der Einreise nicht beantragt werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Reiseveranstalter bieten Ausflüge unter Vermittlung der Grenzabfertigung (gegen Gebühren) an, sodass keine vorherige Visumserteilung, aber die vorherige Übermittlung von Passkopien erforderlich ist.</span></p>
 <p>Bei einer Reise von Israel nach Jordanien auf dem Landweg wird im Zweifelsfall empfohlen, vor Reiseantritt Kontakt mit der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten"><span>jordanischen Botschaft in Berlin</span></a> oder in Tel Aviv aufzunehmen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise zu&nbsp;</strong><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/israel-node/israelsicherheit/203814"><strong>Israel</strong></a><strong> und&nbsp;</strong><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/palaestinensischegebiete-node/palaestinensischegebietesicherheit/203674"><strong>den Palästinensischen Gebieten.</strong></a></li>
 </ul>
 <h4><em>Aufenthalte über 14 Tage und Visumsverlängerung</em></h4>
 <p>Ausländer, die einen Aufenthalt von mehr als 14 Tagen in Jordanien beabsichtigen, müssen seit Oktober 2025 spätestens 14 Tage nach ihrer Einreise eine Aufenthaltsanzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle machen. Erfolgt die Anzeige nicht fristgerecht, muss mit einer Geldstrafe in Höhe von 200 JOD gerechnet werden, die bei Ausreise zu zahlen ist. Informationen zu den vorzulegenden Unterlagen sowie zu Ausnahmen bietet die jeweilige Polizeidienststelle.</p>
 <p><span>Die Regelungen zur Verlängerung eines Visums bleiben davon unberührt. Für die Verlängerung eines Visums ist die Vorsprache bei der für den Aufenthaltsort zuständigen Polizeidienststelle erforderlich. Die Kosten für die Visumverlängerung betragen 40 JOD.&nbsp;</span></p>
 <h3>Einreisekontrolle</h3>
 <p>Deutsche, die in der Region (aber nicht in Jordanien) geboren wurden, insbesondere bei irakischer, syrischer oder palästinensischer Abstammung, müssen damit rechnen, bei der Einreise zurückgewiesen oder durch die jordanischen Sicherheitsbehörden befragt zu werden. In Einzelfällen können Reisende auch zu einem Gespräch am folgenden Tag geladen werden. Dieser Aufforderung sollte unbedingt Folge geleistet werden, da ansonsten die Ausreise verweigert wird. Betroffenen wird daher geraten, Visa nicht erst am Flughafen, sondern schon vorab elektronisch zu beantragen (siehe <em>Einreise und Zoll - Visum</em>)</p>
 <p>Israelische Stempel oder Stempel der jordanischen Grenzübergangsstellen zu Israel im Pass können zur Zurückweisung bei der Weiterreise in arabische Nachbarstaaten (außer Ägypten) führen.</p>
 <p>Personen, die an übertragbaren Krankheiten, wie Tuberkulose, Hepatitis B und C, sowie HIV, leiden, dürfen nach Jordanien weder einreisen noch langfristigen Aufenthalt nehmen. Medizinisches Fachpersonal muss HIV-Infektionen melden.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Minderjährige (sowohl nach jordanischem als auch nach deutschem Recht bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres), die nicht in Begleitung eines Sorgeberechtigten reisen, müssen eine durch den/die Sorgeberechtigten unterschriebene schriftliche Bestätigung in englischer und deutscher Sprache mit sich führen, aus der die Erlaubnis des/der Sorgeberechtigten zur Durchführung dieser Reise hervorgeht. Diese Bestätigung muss die vollständigen Ein- und Ausreisedaten, Name/-n der Sorgeberechtigten, Namen des Kindes und der Begleitpersonen beinhalten. Ferner muss der Bestätigung eine Kopie des Reisepasses der sorgeberechtigten Person/-en beiliegen.</p>
 <p>Für Minderjährige, die mit dem jordanischen Vater in Jordanien eingereist sind oder deren jordanischer Vater sich in Jordanien aufhält, gilt: Falls sie bei der Ausreise nicht vom Vater begleitet werden, muss dieser schriftlich zustimmen, dass die Minderjährigen Jordanien verlassen dürfen. Die Erklärung muss von den örtlich zuständigen Behörden beglaubigt werden.&nbsp;</p>
 <p>Es sind zunehmend Fälle bekannt, in denen sich der jordanische Vater anlässlich eines gemeinsamen Urlaubsaufenthalts der Familie in Jordanien unerwartet dazu entschied, auf Dauer in Jordanien zu bleiben. In diesem Fall ist eine Rückreise des Kindes ohne Einverständnis des Vaters nicht mehr möglich. Wenn das Kind einen jordanischen Familiennamen in einem deutschen Ausweisdokument führt, vermuten die jordanischen Behörden, dass das Kind auch die jordanische Staatsangehörigkeit besitzt. Bereits aus diesem Grund kann die Ausreise von dem schriftlichen Einverständnis des Vaters abhängig gemacht werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Bargeld darf bis zu einem Gegenwert von 15.000 JOD (ca. 19.460 EUR) ins Land gebracht werden. Darüber hinaus gehende Beträge müssen dem jordanischen Zoll angezeigt werden. Reisebedarf inklusive Laptop und Kamera darf zollfrei eingeführt werden, muss aber wieder ausgeführt werden. Bis zu 1 l Alkohol, außerdem 200 Zigaretten und 200 g Tabak dürfen zollfrei mitgeführt werden. Die Einfuhr von Waffen, Drohnen, Funkgeräten, Rauschgift und pornografischen Schriften ist verboten. Ebenfalls verboten ist die Ausfuhr von Antiquitäten und Korallen.</p>
 <h4><em>Einreise mit einem Fahrzeug</em></h4>
 <p>Bei Einfuhr eines Pkw, müssen an der Grenze ein internationaler Führerschein, eine internationale Zulassung und ein „Triptyk“ oder „Carnet de Passages“ (Grenzübertrittsschein) vorgelegt werden. Diese Dokumente sind gegen Gebühr bei den deutschen Automobilclubs erhältlich. Die europäische Haftpflichtversicherung gilt in Jordanien nicht. An der Grenze muss daher eine temporäre Haftpflichtversicherung (etwa 22 JOD) abgeschlossen werden . Drei Monate nach Einfuhr muss das Fahrzeug verzollt werden, wobei der Zoll über 100% des von der Behörde geschätzten Wertes beträgt. Das Alter des Fahrzeugs unterliegt keinen Beschränkrungen und ist für den Zolltarif ohne Belang. Die dauerhafte Einfuhr von Diesel-Pkw ist für Privatpersonen ausgeschlossen. Die vorübergehende Einfuhr (bis zu drei Monate) von Dieselfahrzeugen ist schwierig und nur mit Genehmigung möglich. Diese wird gebührenpflichtig direkt an der Grenze ausgestellt.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet&nbsp;oder&nbsp;Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebietes müssen alle Personen ab einem Alter von 1 Jahr eine <a href="https://www.who.int/publications/m/item/vaccination-requirements-and-recommendations-for-international-travellers-and-malaria-situation-per-country-2022-edition" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachweisen.
  <br>
  Bei Einreise aus einem Poliogebiet muss der Nachweis einer Impfung gegen <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis (Kinderlähmung)</a> innerhalb der letzten 12 Monate bis vier&nbsp;Wochen vor Abreise aus dem Poliogebiet erbracht werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B,&nbsp;Tollwut und Typhus&nbsp;empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Die Inzidenz von HIV-Infektionen in Jordanien ist sehr gering.</p>
 <p>Mit HIV infizierte Personen dürfen nicht nach Jordanien einreisen und sich nicht in Jordanien aufhalten, siehe auch <em>Einreise und Zoll – Reisedokumente</em>.</p>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>MERS (Middle East Respiratory Syndrome)</h3>
 <p>Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Infektionskrankheiten</h3>
 <p>Insbesondere einige durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber). Durch nicht pasteurisierte Milchprodukte kann Brucellose übertragen werden.</p>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. &nbsp;über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Das Versorgungsniveau ist in Amman sehr gut. Hier sind besonders die beiden großen Privatkrankenhäuser der Maximalversorgung, das Al-Khalidi Medical Center und das Arab Medical Center, zu nennen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit starken Einschränkungen zu rechnen, v.a. auch hinsichtlich des Rettungsdienstes bei Unfällen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/jordanien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:30:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:21:51 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/jordaniensicherheit-218008</guid></item><item><title>Kuwait: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kuwaitsicherheit-204130</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen nach Kuwait wird dringend abgeraten.</strong></span></p>
 <h3><span>Sicherheitslage in der Region</span></h3>
 <p><span>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.</span></p>
 <p><span>Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Kuwait. Zuletzt kam es im Juli 2026 zu Luftschlägen gegen Ziele in Kuwait. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort</span>.&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> („ELEFAND“) und halten Ihre Daten aktuell.&nbsp;Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.</span></li>
  <li><span>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden&nbsp;und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund&nbsp;um US-amerikanische Einrichtungen, äußerst aufmerksam.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Einrichtungen des Militärs/der Sicherheitskräfte weiträumig&nbsp;</span>und machen Sie keine Fotos oder Filmaufnahmen.</li>
  <li><span>Beachten Sie, dass das Fotografieren und Filmen sowie der Einsatz von Hobbydrohnen, vor allem im Zusammenhang mit den aktuellen militärischen Auseinandersetzungen, streng verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird.</span></li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</li>
  <li><span>Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen nach Kuwait wird dringend abgeraten.</strong></span></p>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p><span>Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten kann auch in Kuwait eine erhöhte/abstrakte Bedrohung durch Terrorismus, insbesondere an in </span>Gegenden und Einrichtungen, die mit den USA assoziiert bzw. die von US-Bürgern genutzt werden (z.B. Militärstützpunkte, Botschaften, Firmen, Banken, Hotels, Universitäten) sowie an kritischer Infrastruktur (Öl-, Gas- und Meerwasserentsalzungsanlagen, Umspannwerke) <span>oder auch Moscheen und Kirchen sowie stark frequentierten Orten wie Supermärkten, Restaurants und Hotels nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Seien Sie insbesondere an strategisch wichtigen und belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.</span></li>
  <li><span>Halten Sie sich über die Medien über die aktuelle Bedrohungslage informiert.</span></li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Die politische Lage ist stabil. Vereinzelte friedliche Demonstrationen (meist direkt vor dem Parlament/Irada-Platz) bleiben die Ausnahme. Darüber hinaus sind die Verhältnisse in der Region insgesamt komplex, sodass immer die Möglichkeit rascher Lageveränderungen besteht.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Landminen</h3>
 <p><span>Eine Gefährdung durch Minen und andere Sprengkörper aus der Zeit der irakischen Invasion kann auf freien Flächen, insbesondere außerhalb geschlossener Ortschaften, in den Wüstengebieten sowie in abgelegenen Küstenbereichen nicht völlig ausgeschlossen werden. Die Munition kann im Herbst und Winter durch Regenfälle verlagert werden.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bleiben Sie außerhalb geschlossener Ortschaften auf asphaltierten Hauptwegen und beachten Sie Hinweise der Behörden.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p><span>Die Kriminalitätsrate ist niedrig, variiert je nach Ortschaft und Stadtteil. Außerhalb des Stadtzentrums sind sehr vereinzelte Fälle von Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl bekannt. Gewaltkriminalität ist recht selten.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Alleinreisende Frauen sind bei der Benutzung von Taxis und bei Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit immer wieder Belästigungen ausgesetzt.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere bei Spaziergängen in der Dunkelheit an weniger frequentierten Orten und besonders als alleinreisende Frau sehr vorsichtig und zurückhaltend.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li><span>Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.</span></li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich&nbsp;der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht ein heißes, meist trockenes Wüstenklima. In der Regenzeit von Dezember bis Januar kann es zu Überschwemmungen kommen. Starke Sand- und Staubstürme sind ganzjährig möglich. Insbesondere ab Ende Mai bis Anfang September erreichen die Temperaturen Höchstwerte bis über 50° C; ein Aufenthalt im Freien ist dann tagsüber kaum noch möglich. Gesundheitsgefährdete Personen sollten Reisen nach Kuwait in dieser Jahreszeit generell vermeiden, siehe <em>Gesundheit – Sonstige Gesundheitsgefahren.</em></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der öffentliche Busverkehr wird ausgebaut; die Fahrpläne sind aber eher Richtwerte. Die Benutzung von Taxis und Mietwagen ist empfehlenswert. Bei Taxis besteht zum Teil die Gefahr überhöhter Preise.</p>
 <p>Das Straßennetz ist sanierungsbedürftig, der Straßenverkehr für europäisches Empfinden oft unvorhersehbar (Raserei, keine Abstände, kein Blinken). Es gibt viele Unfälle. &nbsp;
  <br>
  Das Räumen der Unfallstelle vor Eintreffen der Polizei kann als Schuldeingeständnis gewertet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nutzen Sie nur offizielle Taxis und verhandeln Sie Preise vor Fahrtantritt.</li>
  <li>Fahren Sie defensiv und seien Sie insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig.</li>
  <li>Lassen Sie im Fall eines Unfalls die Positionen der Fahrzeuge bis zum Eintreffen der Polizei unverändert.</li>
  <li>Bleiben Sie bei Fahrten außerhalb von Ortschaften stets auf den asphaltierten Hauptstrecken.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Weiterreise in Nachbarländer/Grenzübergänge</h3>
 <p><strong>Vor Reisen nach Irak wird gewarnt</strong>, siehe <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/IrakSicherheit_node.html">Reise- und Sicherheitshinweise Irak.</a>
  <br>
  Der Grenzübergang Abdali nach Irak kann ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden. Eine Rückkehr nach Kuwait wäre dann nur noch mit einer Sondergenehmigung der kuwaitischen Behörden möglich. Das Grenzgebiet zum Irak ist militärisches Sperrgebiet und kann ohne Sondererlaubnis nicht betreten werden, eine konsularische Unterstützung ist nur auf kuwaitischer Seite möglich.</p>
 <p><strong>Saudi-Arabien:</strong> siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/saudiarabien-node/saudiarabiensicherheit-202298?isLocal=false&amp;isPreview=false">Reise- und Sicherheitshinweise Saudi-Arabien.</a>&nbsp;
  <br>
  Die Grenzübergänge zu Saudi-Arabien sind rund um die Uhr (24/7) geöffnet. Deutsche Staatsangehörige benötigen vorab ein Visum für Saudi-Arabien. Dies kann <a href="https://visa.visitsaudi.com/">online</a> bei den zuständigen <a href="http://www.mofa.gov.sa/">saudi-arabischen Stellen</a> beantragt werden. Zur Einreise ist ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich.&nbsp;</p>
 <p>Der Grenzübertritt außerhalb offizieller Übergänge ist illegal.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende Reisewarnung für Irak</strong>, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/irak-node/iraksicherheit-202738">Reise- und Sicherheitshinweise Irak,</a> und meiden Sie die Grenzgebiete zu Irak, die militärisches Sperrgebiet sind.</li>
  <li>Entscheiden Sie in eigenverantwortlicher Abwägung Ihrer individuellen Situation, ob Sie aufgrund der angespannten Lage eine Ausreise über den Landweg in Erwägung ziehen wollen.</li>
  <li>Meiden Sie die Grenzgebiete zu Irak, die militärisches Sperrgebiet sind.</li>
  <li>Nutzen Sie nur offizielle Grenzübergänge.</li>
 </ul>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise/Ramadan</h3>
 <p>Kuwait ist ein islamisch geprägtes Land. Reisende sollten dies bei ihrem öffentlichen Auftreten und der Wahl ihrer Kleidung berücksichtigen. Es gibt allerdings keine Bekleidungsvorschriften für Frauen und auch keine sonstigen Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit. Erkennbar traditionell (muslimisch) gekleidete Personen sollten vor einer Foto- oder Videoaufnahme auf jeden Fall um ihr Einverständnis gebeten werden.</p>
 <p>Während des Fastenmonats Ramadan gibt es erhebliche Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber – d.h. bis zum Fastenbrechen - Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden). Erhöhte Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie gegenüber islamischen Traditionen ist angezeigt. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit sind auch nichtmuslimischen Personen untersagt, siehe auch Abschnitt „<em>Rechtliche Besonderheiten</em>“.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>In Kuwait gelten strenge islamische Moralvorstellungen. Trotz des augenscheinlich liberalen Gesellschaftsklimas sind homosexuelle Handlungen und nichtehelicher Geschlechtsverkehr verboten und können strafrechtlich geahndet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Die Einfuhr, der Erwerb, der Besitz, der Konsum von und insbesondere der Handel mit Drogen sind verboten. Das am 15. Dezember 2025 in Kraft getretene Anti-Drogengesetz stellt die Nutzung, das öffentliche Tragen von Kleidungsstücken mit Abbildung von Drogen oder zum Konsum nötigen Utensilien und die Zurschaustellung von Gegenständen, die zur Einnahme von Drogen dienen oder dazu animieren, unter Strafe. Drogen- und Waffendelikte werden mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet und können in schwerwiegenden Fällen sogar zur Verhängung der Todesstrafe führen, die in Kuwait auch vollstreckt wird.&nbsp;</span></p>
 <p><span>In Kuwait gelten strenge islamische Moralvorstellungen, die auch ihren Niederschlag im Strafrecht finden. So werden u.a. Prostitution, Homosexualität, Geschlechtsverkehr zwischen Unverheirateten, „öffentliche Obszönität“, öffentliches Glücksspiel und der Konsum von Alkohol strafrechtlich geahndet. Für Vergewaltigung und für sexuellen Missbrauch von Kindern unter 15 Jahren kann die Todesstrafe verhängt werden.</span></p>
 <p><span>Im Fastenmonat Ramadan sind das öffentliche Essen, Trinken und Rauchen bis zum Fastenbrechen („Iftar“) gesetzlich verboten.</span></p>
 <p><span>Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen, z.B. durch Betreten des militärischen Sperrgebiets am Grenzgebiet zum Irak ohne Sondererlaubnis, das unerlaubte Betreten militärischer Anlagen oder von Anlagen der Erdöl- oder der petrochemischen Industrie können von den Behörden im Verdachtsfall strafrechtlich geahndet werden.</span></p>
 <p><span>Aufnahmen von Militäranlagen, Regierungsgebäuden und Sicherheits- und/oder kritischer Infrastruktur sind verboten. Dies gilt auch für das Fotografieren und Filmen im Zusammenhang mit der aktuellen militärischen Auseinandersetzung mit Iran, insbesondere das Fotografieren von Einschlägen, Bränden, Raketenabschüssen oder Trümmerteilen. Auch das Verbreiten entsprechender Aufnahmen, insbesondere in den sozialen Medien, kann in Kuwait strafbar sein.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Ausreiseverbote durch die Polizei sind in vielen Fällen möglich, z.B. nach einem Unfall mit Todesfolge bis zur Verhandlung oder bei finanziellen Streitigkeiten, siehe </span><em><span>Einreise und Zoll</span></em><span>.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Fotografieren oder filmen Sie keine offiziellen staatlichen Einrichtungen, militärische Aktionen oder Sicherheitskräfte. In Kuwait ist zudem aktuell die Nutzung von Hobby-Drohnen unter Strafe gestellt.</li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p><span>Landeswährung ist der Kuwait-Dinar (KWT). Es empfiehlt sich die Mitnahme von USD oder EUR in bar zum Umtausch in lokale Währung. Mit gängigen Kreditkarten ist die Bezahlung in Hotels, Restaurants und Geschäften sowie das Abheben von Bargeld an Geldautomaten, besonders im Stadtzentrum, flächendeckend möglich.</span></p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Nein</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Reisenden, deren Pässe israelische Visa oder Einreisestempel enthalten, wird die Ausstellung eines kuwaitischen Visums bzw. die Einreise nach Kuwait verweigert. Betroffene Passagiere werden wieder an ihren Abreiseort zurückgeschickt. Konsularische Hilfe in Passangelegenheiten durch die Deutsche Botschaft Kuwait ist erst nach der Einreise möglich, d.h. nicht innerhalb des internationalen Transitbereichs.</p>
 <p>Inhaber mehrerer Staatsangehörigkeiten müssen mit dem bei Einreise benutzten Reisedokument auch ausreisen.</p>
 <h3>Einreisekontrolle und Erfassung biometrischer Daten</h3>
 <p>Bei Einreise werden durch die kuwaitischen Behörden biometrische Daten (Fingerabdrücke und Iris-Scan) aller Reisenden erfasst.</p>
 <p>Personen mit vorherigem Aufenthalt in Kuwait müssen damit rechnen, durch die kuwaitischen Sicherheitsbehörden im Rahmen der Einreisekontrollen ausführlich befragt und im Einzelfall zurückgewiesen zu werden, sofern negative Erkenntnisse zur Person vorliegen. Eine eindeutige Feststellung der Identität ist über die erhobenen biometrischen Daten auch dann möglich, wenn die Person zwischenzeitlich eine andere Staatsangehörigkeit erworben hat und mit einem neuen Ausweisdokument einreist. Das Verfahren kann mit bis zu halbtägigen Wartezeiten verbunden sein; der Transitbereich darf währenddessen nicht verlassen werden. Rückfragen hierzu müssen unmittelbar mit den zuständigen kuwaitischen Behörden bzw. Auslandsvertretungen aufgenommen werden.&nbsp;</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise&nbsp;</span>ein Visum.<span>&nbsp;</span>Dies kann vorab bei der zuständigen kuwaitischen Auslandsvertretung, <a href="https://kuwaitvisa.moi.gov.kw/">online</a> oder direkt bei Einreise über Land bzw. den internationalen Flughafen Kuwait als „Visa on arrival“ beantragt werden. Für die Einreise ist zwingend eine Referenzadresse in Kuwait (Hotel/Person mit gewöhnlichem Aufenthalt in Kuwait) nachzuweisen. <span>Für die Beantragung von Visa werden von kuwaitischer Seite nur die Geschlechter „männlich“ oder „weiblich“ zur Auswahl gestellt.&nbsp;</span>Die Visumsgebühr für ein Visum zur einmaligen Einreise beträgt ca. 30 EUR.</p>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen reinen Transitaufenthalt am Flughafen Kuwait kein Transitvisum.&nbsp;</span></p>
 <h3>Ausreise</h3>
 <p>Für Ausländer ist die Ausreise aus Kuwait nur möglich, sofern Strafzettel und Betriebskostenrechnungen (seit September 2023) sowie Telefon- und Internetrechnungen (seit September 2023) bezahlt wurden. Bei Nichtzahlung kann die Ausreise verweigert werden.</p>
 <h3>Arbeitsaufnahme</h3>
 <p>Die Beantragung von Visa zur Wohnsitznahme und zur Arbeitsaufnahme bei den zuständigen kuwaitischen Behörden („immigration“ im Innenministerium) ist möglich.</p>
 <p>In Einzelfällen ist es in Mitgliedsstaaten des Golfkooperationsrats vorgekommen, dass dort ansässige deutsche Staatsangehörige an der Ausreise gehindert wurden. Ein häufiger Grund sind arbeitsrechtliche Meinungsverschiedenheiten, die den Arbeitgeber („Sponsor“) veranlassen, die zuständigen Behörden um die Verhängung von aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen i. S. einer „Ausreisesperre“ (engl. „travel ban“) auch außerhalb von Gerichtsverfahren zu ersuchen. Auch die Nichterfüllung finanzieller Forderungen durch den Arbeitnehmer hat in der Vergangenheit zur Verwehrung der Ausreise geführt. Es wird daher empfohlen, sich vor Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses bzw. Beginn einer Geschäftstätigkeit über die geltende Rechtslage zu informieren.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Landes- und Fremdwährungen, Wertgegenstände und Gold über einem Wert von 3.000 KWD müssen bei der Einreise deklariert werden.</p>
 <p>Die Einfuhr von Alkohol, Drogen, Waffen, pornografischem Material, Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten ist verboten. Bei der Einreise finden Gepäckkontrollen statt.
  <br>
  Medikamente (wie Betäubungsmittel / psychoaktive Substanzen) dürfen nur zum Eigengebrauch mit ärztlichem Rezept und in kleinen Mengen eingeführt werden. Arztbriefe und Rezepte/Verordnungen der jeweiligen Medikamente müssen vor Reiseantritt von der zuständigen kuwaitischen Botschaft legalisiert, bei der Reise mitgeführt und bei Bedarf dem kuwaitischen Zoll zur Freigabe vorgelegt werden. Nach Einreise müssen die Unterlagen zudem dem kuwaitischen Außenministerium zur Beglaubigung vorgelegt werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Kontaktieren Sie im Zweifelsfall und bei weiteren Fragen die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">zuständige kuwaitische Auslandsvertretung.</a></li>
 </ul>
 <h3>Tiere</h3>
 <p><span>Für die Einfuhr von Haustieren wird eine Importlizenz der Public Authority of Agriculture Affairs &amp; Fish Resources benötigt. Kuwaitische Unternehmen, welche auf den Im- und Export von Tieren spezialisiert sind, können hierbei behilflich sein.&nbsp;</span> &nbsp;</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß&nbsp;<a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der&nbsp;STIKO</a>&nbsp;auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Meningokokken-ACWY und Tollwut empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>MERS (Middle East Respiratory Syndrome)</h3>
 <p>Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.</li>
 </ul>
 <h3>Sonstige Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Das Wüstenklima ist belastend und erfordert ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankte <span class="underline">sollten besondere Vorsicht</span> wahren.</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in der Hauptstadt ist zufriedenstellend. Es existiert ein staatliches Ambulanzsystem, das nur zum Transport in öffentliche Krankenhäuser befugt ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/kuwait-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:04:50 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/kuwaitsicherheit-204130</guid></item><item><title>China: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chinasicherheit-200466</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Starkregen und Überschwemmungen</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <h3><em><span>Starkregen und Überschwemmungen&nbsp;</span></em></h3>
 <p>Infolge von starken, anhaltenden Niederschlägen kommt es in der Provinz Liaoning und insbesondere in Shenyang seit dem 13. Juli 2026 zu starken Überschwemmungen. Auch Teile der Provinzen Jilin und Heilongjiang können betroffen sein.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich in den lokalen und sozialen Medien (ggf. bei internationalen Wetterdiensten oder z.B. <a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/">ChinaDaily</a>) über die Wetterlage und etwaige wetterbedingte Gefahrensituationen.</li>
  <li>Kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter bzw. Ihre Fluggesellschaft bei Fragen zu möglichen Änderungen im Flug- bzw. Reiseplan.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Registrieren Sie sich in der <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/sigin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.</li>
 </ul>
 <h3><em><span class="pen-red mark"><span class="aa-anchor--a1">Visumsfreie Einreise</span></span></em></h3>
 <p>Bis 31. Dezember 2026 können deutsche Staatsangehörige <span class="underline">unter bestimmten Bedingungen</span> visumsfrei für Aufenthalte bis zu 30 Tagen in die Volksrepublik China einreisen. Bei privater Unterkunft ist insbesondere die Registrierungspflicht zu beachten, siehe <em>Einreise und Zoll -</em> <em>Visum</em>.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Wenden Sie sich ggf. rechtzeitig vor Reiseantritt an die zuständige chinesische Auslandsvertretung, da nur diese zu den aktuellen Einreisevorschriften verbindlich Auskunft erteilen kann.</li>
  <li><span>Beachten Sie neben den Hinweisen im Abschnitt </span><em><span>Sicherheit</span></em><span> auch die Informationen unter </span><em><span>Reiseinfos</span></em><span> und </span><em><span>Einreise und Zoll</span></em>.</li>
 </ul>
 <h3><em>Ausreisesperren</em></h3>
 <p>Ausreisesperren gegen in China wohnhafte Ausländer (auch deutsche Staatsangehörige), können nicht ausgeschlossen werden. Ausreisesperren können insbesondere gegen Beteiligte oder Zeugen in Zivil- und Strafverfahren verhängt werden, siehe <em>Reiseinfos -</em> <em>Rechtliche Besonderheiten</em>.</p>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <h4><em>Region Xinjiang</em></h4>
 <p>Die chinesische Regierung hat die Sicherheitsmaßnamen in der Region deutlich verschärft. Bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Busse, Züge) gelten grundsätzlich die gleichen Sicherheitsvorschriften wie an Flughäfen. Die Mitnahme von Flüssigkeiten (auch Trinkwasser, Speiseöl, Joghurt) sowie Feuerzeugen und Feuerwerkskörpern ist untersagt. Die Polizeipräsenz wurde massiv erhöht.</p>
 <p>Verschärfte Kontrollen finden insbesondere in Städten bzw. an deren Zugangspunkten und Hauptverkehrsadern statt. Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt. Personen-, Pass- und Gepäckkontrollen an Zugangspunkten zu u.a. Märkten, Parks und öffentlichen Plätzen sind die Regel. Ausländische Reisende müssen bei Polizeikontrollen ihren Pass vorzeigen, ihre Telefonnummer angeben und sich fotografieren lassen. Mit eingehenden Befragungen durch Sicherheitskräfte, auch nach Einchecken in Hotels, muss gerechnet werden. Beim Fotografieren und Filmen, auch mit dem Smartphone, ist darauf zu achten, dass keine Polizei- oder Sicherheitskräfte bzw. -installationen abgelichtet werden. Bei Zuwiderhandlung kann es zu einer vorübergehenden Festnahme kommen. In Xinjiang kam es in den letzten Jahren vermehrt zu Verhaftungen und Passentzug. Betroffen sind insbesondere Personen uigurischer Abstammung.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie bei Reisen in die Autonome Region der Uiguren besonders vorsichtig.</li>
  <li>Fotografieren Sie keine Polizei- oder Sicherheitskräfte bzw.-installationen.</li>
  <li>Rechnen Sie mit der Kontrolle von Smartphone und Kamera sowie Befragungen durch Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Rechnen Sie mit einer verschärften Überprüfung bereits bei der Einreise nach China.</li>
  <li>Berücksichtigen Sie dies insbesondere, wenn Sie uigurischer Abstammung sind oder enge private Kontakte in Xinjiang haben.</li>
 </ul>
 <h4><em>Übrige Landesteile</em></h4>
 <p>Demonstrationen sind ohne vorherige Genehmigung der Regierung illegal, finden gleichwohl gelegentlich statt. Teilnehmer müssen ggf. mit ernsten rechtlichen Maßnahmen gegen sie rechnen.</p>
 <p>Besonders bei Reisen in mehrheitlich von ethnischen Minderheiten bewohnten und an die Autonomen Regionen Xinjiang und Tibet angrenzenden Regionen kann es zu unverdeckter Beobachtung und Kontrolle ausländischer Reisender durch die lokalen Sicherheitsorgane kommen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
  <li>Verzichten Sie auf die Nutzung von VPN-Diensten.</li>
 </ul>
 <h3>Überwachung und Cybersicherheit</h3>
 <p>Der Zugang zum Internet wird staatlich kontrolliert. Der Zugriff auf verschiedene Onlineangebote (z. B. Google, Facebook, X, WhatsApp und andere) ist blockiert. Die Nutzung von VPN-Diensten zur Umgehung der staatlichen Internetzensur in China ist verboten, siehe auch <em>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten</em>. Es ist damit zu rechnen, dass Onlineaktivitäten von Nutzern nachverfolgt, auf elektronischen Geräten hinterlegte Daten eingesehen und kopiert sowie elektronische Geräte manipuliert werden, z.B. wenn diese in Hotelräumen zurückgelassen werden. Dies ist auch ohne die Kenntnis oder Zustimmung des Inhabers möglich.</p>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist insgesamt gering und Gewaltakte sind sehr selten.
  <br>
  Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Raub z.B. von Smartphones sowie insbesondere verschiedenste Formen von Trickbetrügereien, Scams und überhöhte Kreditkartenabrechnungen und Preise für Dienstleistungen kommen jedoch vor.</p>
 <p>Überfälle auf Ausländer werden selten bekannt, sind aber auch an gut bewachten Plätzen nicht auszuschließen. Seit Herbst 2023 wurden aus unterschiedlichen Städten Messerangriffe auf Ausländer bekannt, bei denen es auch immer Verletzte gab.
  <br>
  Betrugsversuche erfolgen auch über das Telefon, wobei sich Anrufer teilweise als Polizei ausgeben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Führen Sie den Pass mit gültigem Visum stets mit.</li>
  <li>Lehnen Sie dubiose Angebote konsequent ab oder ignorieren Sie sie und nutzen Sie die ausgeschilderten Taxistände oder öffentliche Verkehrsmittel.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und prüfen Sie Preise vor Bestellungen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Aktuelles</span></em></p>
 <h4><em>Erdbeben und Vulkanausbrüche</em></h4>
 <p>Weite Teile Chinas liegen in einer seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. In den letzten Jahren ereigneten sich im Südwesten Chinas, insbesondere in der Provinz Sichuan, mehrere starke Erdbeben.</p>
 <h4><em>Starkregen und Tropenstürme</em></h4>
 <p>Das Klima ist im Norden kontinental, im Süden subtropisch.
  <br>
  Heftige Regenfälle, wie sie in der Regenzeit von Juni bis Oktober die Regel sind, verursachen in den Berglagen regelmäßig Erdrutsche mit Todesopfern.
  <br>
  Der Süden und Südosten Chinas wird von Juni bis Oktober regelmäßig von Taifunen getroffen, die Überschwemmungen und gefährliche Erdrutsche verursachen können. Ausläufer von Taifunen erreichen aber auch den Norden und Nordosten Chinas und können dort zu Überschwemmungen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Informieren Sie sich vor Reisen in die Berge der Provinz Sichuan in den lokalen Medien (z.B. <a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/">ChinaDaily</a> englischsprachig) über die Wetterlage und etwaige wetterbedingte Gefahrensituationen.</li>
  <li>Informieren Sie sich ggf. beim <a href="http://www.cma.gov.cn/en2014/">chinesischen Wetterdienst</a> über die aktuellen Wetterverhältnisse und aktuelle Taifunwarnungen.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/200794-200794" target="_blank" rel="noopener">Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland</a>&nbsp;bzw. die Hinweise des <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Unwetter/unwetter_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> im Fall einer Sturmwarnung.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p><span>Die Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten bleibt volatil. Daher können auch weitergehende und längerfristige Einschränkungen des Flugverkehrs künftig nicht ausgeschlossen werden.</span></p>
 <p><span>Es stehen ein gutes Inlandsflugnetz, teilweise sehr moderne Eisenbahnverbindungen (zum Teil mit Hochgeschwindigkeitszügen) sowie in großen Städten moderne U-Bahnen zur Verfügung. In allen größeren Städten gibt es zudem preisgünstige Taxis.</span></p>
 <p><span>Der Straßenverkehr birgt sowohl in den Städten als auch außerhalb ein hohes Gefahrenpotenzial. Gründe dafür sind die steigende Anzahl der Verkehrsteilnehmer sowie eine oftmals unsichere oder sogar rücksichtslose Fahrweise.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Es gilt die Null-Promille-Grenze, d.h. Alkohol am Steuer ist strafbar und wird streng geahndet. Bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Ausländern wird von diesen im Allgemeinen schuldunabhängig mindestens der Reisepass für unbestimmte Zeit einbehalten, womit ein Verlassen des Landes unmöglich wird.</span></p>
 <p><span>Die Visitenkarte des Hotels erleichtert den Rücktransport mit dem Taxi, wenn Reisende nicht über chinesische Sprachkenntnisse verfügen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Seien Sie im Straßenverkehr aufmerksam und vorsichtig und fahren Sie möglichst nur mit ortskundigen Fahrern.</span></li>
 </ul>
 <h4><span class="berschrift4Zchn">Vorschriften im Flugverkehr</span></h4>
 <p><span>Die Mitnahme von Flüssigkeiten jeder Art im Handgepäck ist sowohl auf innerchinesischen als auch auf ausgehenden internationalen Flügen verboten. Ausgenommen sind kleine Mengen für kosmetische Zwecke (100 ml pro Sorte), die in einem wiederverschließbaren Kunststoffbehälter (durchsichtig) transportiert werden müssen. Sie werden vom Sicherheitspersonal geprüft.</span>
  <br>
  <span>Steuerfreie Alkoholartikel, die in internationalen Flugzeugen oder Flughäfen gekauft wurden, müssen in einem versiegelten, transparenten Beutel transportiert werden. Zur Kontrolle sind die Kaufbelege bereitzuhalten. Flüssige Arzneimittel dürfen nach Überprüfung mit an Bord genommen werden.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Batterien und Akkus (etwa für Fotoapparate) dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden. Powerbanks müssen mit eindeutig erkennbarer CCC-Zertifizierung versehen sein und im Handgepäck transportiert werden; es gelten Kapazitätsgrenzen. Ohne entsprechende Zertifizierung werden Powerbanks bei der Sicherheitskontrolle an chinesischen Flughäfen konfisziert.</span>
  <br>
  <span>Die Mitnahme von Feuerzeugen und Streichhölzern ist sowohl auf innerchinesischen als auch auf ausgehenden internationalen Flügen verboten – dies gilt sowohl für das Handgepäck wie auch aufzugebendes Gepäck.</span>
  <br>
  <span>Ansonsten gelten die üblichen Beschränkungen hinsichtlich der Mitnahme von waffenähnlichen Gegenständen (Messer, Scheren etc.) im Handgepäck</span>.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Ausländische bzw. internationale Führerscheine werden in China nicht anerkannt. Informationen zum Führerscheinverfahren mit Kontaktdaten der zuständigen chinesischen Behörden für die Anerkennung der deutschen Fahrerlaubnis bieten die <a href="https://china.diplo.de/cn-de/fuehrerschein/1209072">deutschen Auslandsvertretungen in China.</a></p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind in China keine Straftat mehr. Die rechtliche Stellung und der rechtliche Schutz von LGBTIQ-Personen sind jedoch nicht geklärt, und es kann zu Diskriminierung im Alltag kommen. Grundsätzlich ist die Akzeptanz in den Metropolen höher ausgeprägt als in ländlichen Regionen. Gleichgeschlechtliche Lebenspartner sollten in der Öffentlichkeit aufgrund zum Teil fehlender gesellschaftlicher Akzeptanz grundsätzlich diskret und zurückhaltend auftreten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p>Die Einfuhr oder der Besitz schon geringer Mengen Drogen jeder Art, auch sog. Designerdrogen ebenso wie Khat, kann zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen (z.B. Besitz von bis zu 50 g Heroin oder 1 kg Opium: Freiheitsstrafe ab sieben Jahre, Todesstrafe bei Überschreiten dieser Grenze und allgemein bei Herstellung, Handel und Transport von Drogen, „wenn die Umstände schwerwiegend sind“). Auch gegen Ausländer verhängte Todesstrafen werden in China regelmäßig vollstreckt.</p>
 <p>Gegen Ausländer kann u.a. dann eine Ausreisesperre verhängt und der Reisepass von der Polizei einbehalten werden, wenn gegen sie eine Strafanzeige vorliegt oder eine Vernehmung als Zeuge in Frage kommt. Dies gilt auch in einem laufenden Zivilprozess. In der letzten Zeit werden länger andauernde Ausreisesperren auch bei zivilen Geschäftsstreitigkeiten verhängt, eine persönliche Anwesenheit bei einem Gerichtsprozess sollte daher kritisch geprüft werden.
  <br>
  Sofern Handelsgesellschaften oder andere Organisationen an einem Verfahren beteiligt sind, kann auch gegen deren gesetzlichen Vertreter oder gegen eine andere Person, die aus chinesischer Sicht für die Gesellschaft verantwortlich ist, eine Ausreisesperre verhängt werden. Die deutschen Auslandsvertretungen bietet weitere Informationen über die <a href="https://china.diplo.de/cn-de/service/-/2646760" target="_blank" rel="noopener">Rechtsverfolgung in zivil- und handelsrechtlichen Streitigkeiten in China.</a></p>
 <p>Polizeidienststellen können bei über 200 (teilweise weit interpretierbaren) Tatbeständen nicht nur Bußgelder bis zu 5.000 RMB (ca. 600 EUR), sondern auch bis zu 15 Tage Arrest ohne richterliches Urteil anordnen. Zu den Tatbeständen gehören u.a. die Störung der öffentlichen Ordnung, sittenwidriges Verhalten, Prostitution (strafbar sind sowohl Prostituierte wie auch Freier), Drogenkonsum (auch der Konsum außerhalb Chinas kann verfolgt werden, wenn dieser z. B. noch anhand einer Haarprobe nachgewiesen wird), illegaler Aufenthalt usw. Das Gesetz wird auch gegen Ausländer angewandt. Auch Verstöße gegen sehr weit auslegbare Gesetzgebung zu nationaler Sicherheit und Spionage werden streng verfolgt.</p>
 <p>Fotografieren ist - von Ausnahmen wie z.B. militärischen Objekten abgesehen - nicht beschränkt. Bei Aufnahmen von Personen sollte erst um Erlaubnis gefragt werden. In Zweifelsfällen sollte man sich an die Reisebegleitung wenden. Videokameras und Smartphones sind ohne besondere Genehmigung erlaubt, sollten jedoch in der Zollerklärung angegeben werden.
  <br>
  Mobiltelefonverträge können vor Ort nur gegen Ausweis und Gesichtsscan abgeschlossen werden; von einer Auswertung vieler Nutzerdaten ist auszugehen.</p>
 <p>Die Nutzung von sog. VPN-Diensten zur Umgehung der staatlichen Internetzensur in China ist seit Inkrafttreten Cybersicherheitsgesetzes verboten. Eine dauerhafte Sperrung der kommerziellen, auch nicht-chinesischen VPN-Anbieter zur Umgehung der Zensur ist bisher nicht erfolgt. Ein konkretes Datum, zu dem eine solche Sperre in Kraft treten soll, ist bisher nicht kommuniziert worden.
  <br>
  Auch wenn bislang keine Fälle bekannt geworden sind, in denen Ausländer wegen der Nutzung von VPN-Diensten strafrechtlich verfolgt wurden, besteht dennoch potentiell jederzeit das Risiko einer Strafverfolgung auch mit vorläufiger Inhaftierung.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie keine Gegenstände unbekannten Inhalts für Dritte mit sich.</li>
  <li>Verzichten Sie auf die Nutzung von VPN-Diensten.</li>
 </ul>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Renminbi Yuan (RMB). Das Abheben von Bargeld an Bankautomaten ist mit allen gängigen Kreditkarten möglich. Deutsche Debitkarten (Girocard) sind nur sehr eingeschränkt an Geldautomaten einsetzbar. Vielerorts werden internationale Kreditkarten nicht akzeptiert. In der Regel werden die meisten Zahlungen über gängige chinesische Apps wie Alipay oder Weixin Pay (im chinesischen Messenger WeChat integriert) geleistet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie in jedem Fall vorsorglich Bargeld vor, da ein Bezahlen auf elektronischem Weg über die einschlägigen sozialen Dienste für ausländische Touristen nicht immer möglich ist.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja, aber nur mit Visum</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> <span>Ja, aber nur mit Visum</span></li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Bei Einreise mit Visum müssen Reisedokumente zum Zeitpunkt der Einreise in China noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  <br>
  Bei der visumsfreien Einreise müssen Reisedokumente mindestens für den Zeitraum des geplanten Aufenthalts gültig sein.</p>
 <p><span>Für die Einreise muss eine Einreiseerklärung ausgefüllt werden. Es wird empfohlen, hierfür das in elektronischer Form bereitgestellte&nbsp;</span><a href="https://s.nia.gov.cn/ArrivalCardFillingPC/entry-registation-notice"><span>Formular</span></a><span> der chinesischen Einwanderungsbehörde (</span><em><span>National Immigration Administration,&nbsp;</span></em><span>NIA) zu verwenden.&nbsp;</span></p>
 <p>Ausländer über 16 Jahre müssen sich zu jeder Zeit mit einem Reisepass mit gültigem chinesischen Visum (Ausnahme bei visumsfreier Einreise, siehe weiter unten) ausweisen können. Polizeiliche Kontrollen sind, insbesondere im Zuge erhöhter Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld von Großereignissen oder Gedenktagen, jederzeit möglich.</p>
 <h4>Erfassung biometrischer Daten</h4>
 <p>An allen für Ausländer geöffneten Grenzen führen die chinesischen Grenzkontrollbehörden sukzessive Fingerabdruckscanner ein. Grundsätzlich müssen alle Ausländer zwischen 14 und 70 Jahren ihre Fingerabdrücke abgeben, sofern dies möglich ist.&nbsp;</p>
 <h4>Medizinische Untersuchungen</h4>
 <p><span>Bei der Einreise in die&nbsp;Volksrepublik China ist es möglich, dass bei Reisenden medizinische Untersuchungen wie z.B. die Messung der Körpertemperatur sowie Rachen- oder Nasenabstriche oder Bluttests durchgeführt werden. Stimmen Reisende den Untersuchungen nicht zu, kann ihnen die Einreise verweigert werden.</span></p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das vor der Reise bei dem <a href="http://www.visaforchina.org/">Visa Application Service Center</a> - durch Aufnahme biometrischer Daten (Abgabe von Fingerabdrücken) - persönlich - beantragt werden muss. Hierfür fallen zusätzliche Gebühren an.</p>
 <p>Ein Visum ist unter bestimmten Voraussetzungen nicht vor Reiseantritt erforderlich, siehe <em>Visumsfreie Einreise</em>.</p>
 <p>An chinesischen Flughäfen werden für Personen, die nicht über ein erforderliches gültiges Visum verfügen oder die Voraussetzungen für eine visumsfreie Einreise nicht erfüllen, grundsätzlich keine Visa ausgestellt, sondern ihnen wird regelmäßig die Einreise verweigert.</p>
 <p>Nach geltendem chinesischen Einreiserecht muss der Visumsantrag im Land der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalts (der im Visumsverfahren nachgewiesen werden muss) eingereicht werden. Ein Ausweichen in Drittländer (auch Hongkong) ist nur dann möglich, wenn dort ein dauerhafter, legaler Aufenthalt besteht.</p>
 <h4><em>Visumsfreie Einreise</em></h4>
 <p><span>Deutsche Staatsangehörige können für Aufenthalte bis zu 30 Tagen für geschäftliche und touristische Reisen, für Besuchsreisen, zum akademischen und kulturellen Austausch und zum Transit ohne Visum in die Volksrepublik China einreisen. Diese Regelung gilt bis 31. Dezember 2026, siehe </span><a class="internalLinkAnchor--a1" href="" target="_self"><em><span>Aktuelles</span></em></a><span>. Die Ausnahme von der Visumspflicht gilt nicht für Reisende mit deutschen Dienstpässen, vorläufigen Reisepässen oder Reiseausweisen als Passersatz (RaP).</span> <span>Die chinesische Botschaft in Berlin stellt auf ihrer&nbsp;</span><a href="http://de.china-embassy.gov.cn/det/sgyw/202504/t20250415_11595017.htm"><span>Internetseite Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)</span></a><span> zur visumsfreien Einreise und </span><a href="https://de.china-embassy.gov.cn/det/sgyw/202602/t20260216_11860748.htm"><span>Beispielfälle für nicht visafreie Einreisezwecke</span></a><span> bereit.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Für Fragen zur Visumsfreiheit kontaktieren Sie die <a href="http://de.china-embassy.gov.cn/det/">chinesische Botschaft in Berlin.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <p>Auch bei visumsfreien Aufenthalten müssen sich Reisende innerhalb von 24 Stunden nach Einreise beim für den Wohnort zuständigen Public Security Bureau (Entry-Exit-Administration) registrieren; bei Unterkunft in einem Hotel übernimmt dieses die Anmeldung.</p>
 <h4><em>Visumsfreier Aufenthalt in der Provinz Hainan</em></h4>
 <p>Deutsche Staatsangehörige können für einen Aufenthalt auf der Insel Hainan unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 30 Tage visumsfrei einreisen.</p>
 <p>Hier finden Sie <a href="http://en.hnftp.gov.cn/tips/policy/202003/t20200317_3263796.html">weitere Informationen</a> über die erforderliche Registrierung durch ein chinesisches Reisebüro oder die verpflichtende direkte Ein- und Ausreise über einen Drittstaat oder Hongkong.</p>
 <h4><em>Erwerbstätigkeiten</em></h4>
 <p>Es gelten „Vorläufige Anwendungshinweise betreffend die kurzfristige Arbeitsaufnahme von Ausländern in China“. Diese Regelungen haben die Pflicht zur Einholung einer Arbeitserlaubnis bzw. eines Arbeitsvisums erheblich ausgeweitet.
  <br>
  Viele kurzfristige Tätigkeiten, die früher mit Geschäftsreisevisum (Typ M) ausgeübt werden konnten, sind jetzt nur noch mit Arbeitsvisum (Typ Z) nach Einholung einer Arbeitserlaubnis möglich.</p>
 <p>Hierunter fallen z.B.&nbsp;</p>
 <ul class="rte__unordered-list--bullet-hyphen rte--list">
  <li>Forschungstätigkeiten, sportliche Trainingsaufenthalte, Teilnahme an Modeschauen/Modeling sowie Dreharbeiten/Filmaufnahmen – selbst wenn der Aufenthalt weniger als 90 Tage dauert - sowie</li>
  <li>Montage- und Servicearbeiten an abgenommenen Anlagen, Baustellenaufsicht, Entsendung von Mitarbeitern zu Tochterunternehmen/Repräsentanzen sowie Freiwilligenarbeit oder unentgeltliche Tätigkeiten ab einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen.</li>
  <li>Halten Sie Rücksprache mit dem Arbeitgeber/Ansprechpartner in China, um die korrekte Visumkategorie zu beantragen.</li>
  <li>Beantragen Sie bei einer Reise mit einem Z-Visum innerhalb von 30 Tagen nach der Einreise eine Arbeitserlaubnis beim lokalen Public Security Bureau (Entry-Exit-Administration).</li>
  <li>Beachten Sie, dass Sie einen Wechsel des Arbeitgebers oder Arbeitsorts beim für den Wohnort zuständigen Public Security Bureau (Entry-Exit-Administration) anzeigen müssen.</li>
 </ul>
 <h4><em>Reisen nach Hongkong und Macau</em></h4>
 <p>Obwohl Hongkong und Macau Teil der Volksrepublik China sind, genießen beide als sogenannte Sonderverwaltungsregionen in vielen Bereichen weitgehende Autonomie. So können deutsche Staatsangehörige visumsfrei nach Hongkong und Macau einreisen.</p>
 <p>Dabei ist zu beachten, dass Hongkong und Macau nach dem chinesischen Ein- und Ausreisegesetz als „Ausland“ gelten. Sofern die Einreise von Festlandchina aus erfolgt, bedeutet dies in Bezug auf das Visum eine Ausreise aus der Volksrepublik China.
  <br>
  Eine Wiedereinreise nach Festlandchina ist daher nur möglich, wenn das chinesische Visum für zwei- bzw. mehrfache Einreisen ausgestellt ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie bei geplanten Reisen bzw. Ausflügen nach Hongkong und Macau unbedingt bereits bei Beantragung des Visums für die Volksrepublik China darauf, dass es zur mehrfachen Einreise berechtigt.</li>
 </ul>
 <h4><em>Visumsbeantragung</em></h4>
 <p><span>Siehe </span><em><span>Einreise und Zoll – Visumsfreie Einreise</span></em><span>&nbsp;</span></p>
 <p>Einzelreisende können ihr Visum direkt bei einer der chinesischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. bei einem der <a href="http://www.visaforchina.org/">„Visa Application Service Center“</a> einholen, siehe auch <a href="http://de.china-embassy.org/det/sgyw/t1811135.htm" target="_blank" rel="noopener">Botschaft der Volksrepublik China.</a> Informationen sind auch beim Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China (Ilkenhanstr. 6, 60433 Frankfurt/Main, Tel.: 069-520135) erhältlich.</p>
 <h4><em>Längerfristiger Aufenthalt</em></h4>
 <p>Für einen Aufenthalt über 180 Tage hinaus muss nach Einreise in die Volksrepublik China eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden, was nur dann möglich ist, wenn das Visum bereits für solch einen langen Aufenthalt und Zweck beantragt und ausgestellt wurde.</p>
 <p>Aufenthaltserlaubnisse für Familienangehörige werden grundsätzlich nur aufgrund von mit einer Apostille versehenen Personenstandsurkunden als Verwandtschaftsnachweis erteilt. Es wird daher empfohlen, bereits vor der Ausreise nach China deutsche Personenstandsurkunden mit einer Apostille versehen zu lassen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/konsularinfo/internationaler-urkundenverkehr">Informationen zum internationalen Urkundenverkehr.</a></p>
 <p>Eine Überziehung des Visums zieht mindestens ein empfindliches Bußgeld nach sich, dessen Höhe sich nach der Anzahl der überzogenen Tage berechnet. Ohne Begleichung des Bußgeldes und Einholung eines neuen Visums ist eine Ausreise aus der Volksrepublik China nicht möglich. Bei Zahlungsverweigerung droht die Umwandlung der Geld- in eine Haftstrafe.&nbsp;</p>
 <h3>Meldepflicht/Registrierung</h3>
 <p>Alle Ausländer sind verpflichtet, sich nach jeder Einreise innerhalb von 24 Stunden bei dem für ihren Wohnort zuständigen Public Security Bureau (Entry-Exit-Administration) anzumelden. Bei Unterbringung in einem Hotel übernimmt das Hotel die Anmeldung.&nbsp;</p>
 <p>Die Registrierung ist abhängig vom örtlich zuständigen Public Security Bureau entweder persönlich und/oder online <span>online bzw. mit der App/dem Miniprogramm „12367“ </span>möglich. Englischsprachige Hinweise zur Registrierung stellt die National Immigration Authority <a href="https://en.nia.gov.cn">online</a> oder unter der Telefonnummer 12367 zur Verfügung.&nbsp;</p>
 <p>In Peking können Reisende sich über die Webseite des <a href="https://zwfw.gaj.beijing.gov.cn/zsdj/zsdj-q/">Pekinger Public Security Bureaus</a> online registrieren.</p>
 <p>In Shanghai können Reisende sich über die Webseite des <a href="https://gaj.sh.gov.cn/crj/24hr/web/zcbd/login">Shanghaier Public Security Bureaus</a> online registrieren.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p>
 <p><span>Ein Verstoß gegen die Meldepflicht wird von den chinesischen Behörden protokolliert und kann zu Befragungen, Geldstrafen und einer späteren Einreiseverweigerung oder Visumsversagung führen.</span>
  <br>
  <span>Ausländer, die in China leben, müssen stets einen Nachweis über ihre Meldebescheinigung mit sich führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Registrieren Sie sich innerhalb von 24 Stunden beim zuständigen Public Security Bureau, wenn Sie nicht in einem Hotel wohnen.</li>
  <li>Bei Störungen der App (z.B. beim Hochladen von Fotos) führen Sie die Registrierung bei dem für Sie zuständigen Public Security Bureau (Entry-Exit-Administration) durch.</li>
 </ul>
 <h3>Reisegenehmigungen</h3>
 <p>Derzeit dürfen sich Ausländer in China bis auf die Autonome Region Tibet ohne besondere Erlaubnis bewegen. Örtlich verhängte Sperren sind jedoch jederzeit und überall möglich, insbesondere in Tibet und in den angrenzenden Regionen mit tibetischer Bevölkerung sowie in der Autonomen Region Xinjiang, siehe <em>Innenpolitische Lage</em>.</p>
 <h3>Tibet</h3>
 <p>Reisen nach Tibet sind grundsätzlich möglich, es kommt jedoch immer wieder zu zeitweisen Einschränkungen oder Reisesperren, die in der Regel nicht öffentlich bekannt gegeben werden.
  <br>
  Ausländer benötigen in jedem Fall eine Spezialgenehmigung namens Tibet Travel Permit bzw. Tibet Entry Permit vom tibetischen Fremdenverkehrsamt in Lhasa, um die Autonome Region Tibet touristisch zu bereisen.
  <br>
  Der Antrag dafür kann ausschließlich für eine Reisegruppe von mind. fünf Personen über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden</p>
 <p>Es sind eine (Scan-)Kopie des Passes und des chinesischen Visums sowie Angaben zur Berufstätigkeit erforderlich. Die Bearbeitungsdauer liegt nach Auskunft des tibetischen Fremdenverkehrsamts in der Regel bei fünf bis sieben Arbeitstagen. Das vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditierte Reisebüro muss für die gesamte Reiseroute Transport und Reiseführer stellen.
  <br>
  Bergsteiger, Journalisten, Geschäftsreisende und Familienbesucher unterliegen besonderen Bestimmungen, die im Einzelfall bei den zuständigen chinesischen Behörden zu erfragen sind.</p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>&nbsp;Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger&nbsp;bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_blank" rel="noopener">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Einfuhr von Fremdwährung ist für Ausländer unbegrenzt möglich, muss aber ab einem Wert von 5.000 USD bei Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr ist bei einem Wert von über 5.000 USD auf den bei Einreise deklarierten Betrag beschränkt.
  <br>
  Landeswährung darf bis zu 20.000 RMB ein- und ausgeführt werden.</p>
 <p>Es dürfen 400 Zigaretten und zwei Flaschen Spirituosen (je 750 ml) zollfrei eingeführt werden.</p>
 <p>Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren gelten besondere Bestimmungen. In der Regel ist ein Quarantäneaufenthalt von 30 Tagen für das Tier erforderlich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie vor Mitnahme von Haustieren unbedingt Kontakt mit der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung in Deutschland auf.</li>
 </ul>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun&nbsp;Monaten ein <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachweisen. China selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden in den südlichen Küstenregionen und Landesteilen (Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3><span class="berschrift3Zchn0">Chikungunya-Fieber</span></h3>
 <p><span>Die&nbsp;Erkrankung wird durch das Chikungunya-Virus verursacht, welche durch tagaktive Mücken der Gattung </span><em><span>Aedes</span></em><span> übertragen wird. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt zu Ausbrüchen insbesondere im Süden des Landes. Chikungunya-Fieber geht typischerweise mit Gelenkbeschwerden und hohem Fieber einher, schwere Verläufe sind selten. Eine Impfung steht zur Verfügung, siehe auch </span><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870"><span>Chikungunya-Fieber.</span></a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von <span>Chikungunya-Fieber</span> im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko, auch wenn das Vorkommen von HIV/AIDS in der chinesischen Bevölkerung relativ gering ist.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen</a>. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Japanische Enzephalitis</h3>
 <p>Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE-Viren, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/japanische-enzephalitis-2519622" target="_blank" rel="noopener">Japanische Enzephalitis.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.</li>
 </ul>
 <h3>Aviäre Influenza (Vogelgrippe)</h3>
 <p>Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, „Vogelgrippe“) ist in der Volksrepublik China endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten, &nbsp;siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/254348/7a71975bb8eb85b7c95551b7e9024859/vogelgrippe-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aviäre Influenza.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Besuch von Geflügelmärkten, den Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und die eigene Zubereitung von frischen Geflügelprodukten. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden.</li>
  <li>Suchen Sie einen Arzt/eine Ärztin auf und weisen Sie auf den Aufenthalt in China hin, falls Sie bei Reisen aus betroffenen Gebieten innerhalb von&nbsp;zehn Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln.</li>
  <li>Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/254348/7a71975bb8eb85b7c95551b7e9024859/vogelgrippe-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.</a></li>
 </ul>
 <h3><strong>Pest</strong></h3>
 <p>Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung gut behandelt werden kann. Die Infektion kommt in Nord- und Westchina sowie der angrenzenden Mongolei natürlich in der Nagetierpopulation vor. In diesen Gebieten treten wiederholt Einzelfällen von Pest auf.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die Hinweise zu Präventionsmaßnahmen in&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/300728/f1ec324d77bf3a87d309992d141c8760/171013-pest-mb-gesundheitsdienst-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Pest.</a></li>
 </ul>
 <h3><strong>Tollwut</strong></h3>
 <p>Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche&nbsp; mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In China treten immer noch jährlich über 1.000 Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor Erkrankung bietet die Impfung, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a>.</p>
 <p>Fallzahlen sind besonders in ländlichen und südlichen Landesteilen (Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan und Hunan) häufiger.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.</li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.</li>
  <li>Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.</li>
 </ul>
 <h3><strong>Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)</strong></h3>
 <p>HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen.&nbsp; Die Krankheit ist hoch ansteckend, betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren. Vor allem Enterviren 71 können zu schweren Verläufen führen<em>.</em></p>
 <h3><strong>Schistosomiasis (Bilharziose)</strong></h3>
 <p>Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis.</a> Die Gefahr der Übertragung besteht insbesondere in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang).</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.</li>
 </ul>
 <h3>Geographisch bedingte Erkrankungen</h3>
 <p>Auch China ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hoehenkrankheit-2519606" target="_blank" rel="noopener">Höhenkrankheit.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <p>In den Ballungszentren Chinas sind hohe bis sehr hohe Luftverschmutzungen besonders in den Wintermonaten häufig. Die Behörden haben in den letzten Jahren allerdings ganz erhebliche Maßnahmen erfolgreich eingesetzt, um die Luftbelastung zu verbessern.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de" target="_blank" rel="noopener">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene mag nicht europäischen Vorstellungen entsprechen.
  <br>
  Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/china-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:09:19 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/chinasicherheit-200466</guid></item><item><title>Saudi-Arabien: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/saudiarabiensicherheit-202298</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><strong>Von Reisen in das Grenzgebiet zu Jemen in den Provinzen Nadschran, Asir und Dschaizan (30 km Grenzstreifen) wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <h3>Sicherheitslage in der Region</h3>
 <p><span>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.</span></p>
 <p><span>Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Saudi-Arabien. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin.</span></li>
  <li><span>Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen, insbesondere rund&nbsp;um US-amerikanische, jüdische und israelische Einrichtungen, äußerst aufmerksam.</span></li>
  <li><span>Halten Sie sich von US-amerikanischen und militärischen Einrichtungen fern.</span></li>
  <li><span>Beachten Sie, dass das Fotografieren und Filmen, vor allem im Zusammenhang mit den aktuellen militärischen Auseinandersetzungen, streng verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird, siehe&nbsp;</span><em><span>Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten</span></em><span>.</span></li>
  <li><span>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</span></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit</h2>
 <p><strong>Von Reisen in das Grenzgebiet zu Jemen in den Provinzen Nadschran, Asir und Dschaizan (30 km Grenzstreifen) wird dringend abgeraten.</strong></p>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/laenderinformationen" target="_blank" rel="noopener">Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer</a></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Obwohl die saudi-arabischen Sicherheitskräfte in den letzten Jahren Erfolge im Kampf gegen terroristische Gruppen wie Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAH) und den IS erzielen, ist die Bedrohung durch terroristische Anschläge weiterhin erhöht. 2021 wurde ein französischer Teilnehmer der Rallye Dakar in Djidda bei einer Explosion in seinem Auto schwer verletzt. Ein terroristischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. 2023 wurde in Djidda ein Wachmann vor dem US-Generalkonsulat von einem Einzeltäter erschossen.</p>
 <p>In der Vergangenheit kamen bei weiteren Anschlägen, die Sicherheitskräfte, Regierungsgebäude und schiitische Einrichtungen zum Ziel hatten, saudi-arabische Sicherheitskräfte ums Leben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten, Moscheen, Energieinfrastruktureinrichtungen sowie Einkaufszentren besonders aufmerksam.</li>
  <li>Halten Sie sich über die Medien über die aktuelle Bedrohungslage informiert.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_self">weltweiten Sicherheitshinweis.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Nach wie vor kommt es zu einzelnen, lokal begrenzten Kampfhandlungen an der jemenitisch-saudi-arabischen Grenze.</p>
 <p>Angesichts vergrößerter Reichweiten der genutzten Raketen und Drohnen sind Angriffe auch auf andere Provinzen und auf wichtige Infrastruktureinrichtungen weiterhin nicht auszuschließen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Von Reisen in das Grenzgebiet zu Jemen in den Provinzen Nadschran, Asir und Dschaizan (30 km Grenzstreifen) wird dringend abgeraten.</strong></li>
  <li>nformieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Bleiben Sie im Fall eines Raketenangriffs in sicheren Unterkünften.</li>
  <li>Folgen Sie unbedingt den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate&nbsp;bewegt sich&nbsp;auf vergleichsweise niedrigem Niveau.&nbsp;Telefonbetrug ist weit verbreitet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Geben Sie niemals Ihre Bank- oder Iqamadaten preis, diese werden in Saudi-Arabien niemals telefonisch abgefragt.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht überwiegend Wüstenklima, in Meeresnähe eine hohe Luftfeuchtigkeit.</p>
 <p>Starke Regenfälle können zwischen November und April auf trockenem Boden zu Überschwemmungen bis hin zu Sturmfluten&nbsp;und Verkehrsbehinderungen führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verfolgen Sie in diesem Zeitraum die Wettervorhersage z.B. von Arab News oder Saudi Gazette in englischer Sprache.</li>
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Es gibt ein Inlandsflugnetz und Eisenbahn- (zwischen Riad/Dammam, Riad/Al-Qassim/Hail/Sakaka und Jeddah/Mekka/Medina) sowie Busverbindungen. In den Städten gibt es bisher nur wenig öffentliche Verkehrsmittel, sondern nur Taxis und Mietwagen.
  <br>
  Der Zustand der Straßen ist in den Städten und zwischen großen Ballungszentren sehr gut, allerdings liegen Tankstellen auf weniger frequentierten Fernstraßen zum Teil weit auseinander. Ausschilderungen sind oftmals in Arabisch. Die Verkehrsverhältnisse erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Vorsicht.</p>
 <p>Die saudi-arabischen Behörden verbieten Reisen in die Wüste (Durchquerung der Rub al-Khali-Wüste) aus Sorge um die Sicherheit ausdrücklich. Die touristische Infrastruktur des Landes befindet sich noch im Aufbau. Besuchsmodalitäten von Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten können sich kurzfristig ändern.&nbsp;Bei Fragen können sich Reisende an das <a href="https://mt.gov.sa/en/Pages/default.aspx#2" target="_blank" rel="noopener">Tourismus-Ministerium</a> bzw. seine Tourismus-Hotline 930 wenden.</p>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Die bisher bestehenden strengen Kleidungs- und Verhaltensvorschriften sind im Zuge der Öffnung des Landes für Touristen neu ausgelegt und durch ein allgemeines <a href="https://visa.visitsaudi.com/Home/PublicDecorum">Gesetz zur öffentlichen Ordnung</a> ergänzt worden. Obwohl das Tragen einer Abbaya (schwarzer Ganzkörperumhang) für Frauen keine Pflicht mehr sein soll, sollten die in Saudi-Arabien vorherrschenden gesellschaftlichen Regeln beachtet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie auffällige Kleidung und Zurschaustellung oder gar Verteilung christlich-religiöser Symbole.</li>
  <li>Saudi-Arabien gibt „zurückhaltende Kleidung“ auch für ausländische Reisende vor. Das Tragen kurzer Hosen, sofern sie die Knie bedecken, wird zwar mehr und mehr geduldet, sollte sich aber auf den Freizeitbereich außerhalb der Städte und Malls beschränken. Hautenge und schulterfreie Kleidungsstücke sind im öffentlichen Bereich unerwünscht.</li>
  <li>Vermeiden Sie große Menschenmengen und Versammlungen insbesondere nach den Freitagsgebeten (muslimisches Wochenende).</li>
 </ul>
 <h3>Hadsch/Ramadan</h3>
 <p>Informationen für Pilgerreisende bietet die <a href="https://www.nusuk.sa/de?gclid=EAIaIQobChMI9urSxIzQgwMVNpFoCR2Q3AA8EAAYASAAEgKRb_D_BwE&amp;gclsrc=aw.ds" target="_blank" rel="noopener">"Nusuk"-Plattform.</a> Weitere Informationen zu den aktuellen Bestimmungen zur Hadsch bietet das <a href="https://hajj.nusuk.sa/nusuk/health/guidelines" target="_blank" rel="noopener">saudi-arabische Gesundheitsministerium.</a>&nbsp;</p>
 <p><span>Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Bezug auf die Einhaltung islamischer Traditionen zu rechnen. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten, sollten auch Nichtmuslime darauf achten, keine religiösen Gefühle zu verletzen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie möglichst tagsüber vom Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit Abstand.</li>
  <li>Tragen Sie als Frau während dieser Zeit in der Öffentlichkeit lange Kleidung (Arme und Beine bedeckend).</li>
 </ul>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Homosexuelle Handlungen sind in Saudi-Arabien strafverfolgt und auch gesellschaftlich nicht akzeptiert.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_self">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Das saudi-arabische Strafrecht beruht auf der islamischen Scharia und ist (noch) kaum kodifiziert. Stockhiebe und sonstige Körperstrafen werden mit abnehmender Tendenz verhängt.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Das Filmen und Fotografieren in Regierungsgebäuden sowie von Sicherheitseinrichtungen, Fahrzeugen oder Personen aus dem Sicherheitsbereich kann zur Festnahme führen. Dies gilt auch für das Fotografieren und Filmen im Zusammenhang mit der aktuellen militärischen Auseinandersetzung mit Iran, insbesondere das Fotografieren von Einschlägen, Bränden, Raketenabschüssen oder Trümmerteilen. Die nicht immer klar erkennbaren Fotografier- und Filmverbote werden von den Behörden dennoch konsequent geahndet. Bei Zuwiderhandlung drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Grundsätzlich muss damit gerechnet werden, dass bei unerlaubtem Filmen und Fotografieren Kamera und Filme bzw. Speicherkarten konfisziert werden.</span></p>
 <p><span>Menschen sollten nicht ungefragt gefilmt oder fotografiert werden. Die Veröffentlichung von Videos und Fotos ohne Zustimmung der betroffenen Person kann mit Geld- und Freiheitsstrafen geahndet werden. Ein ausdrückliches Film- und Fotografierverbot besteht in und um die beiden Heiligen Moscheen in Mekka und Medina.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Die sozialen Medien werden streng überwacht. In jüngerer Vergangenheit wurden zahlreiche – auch ausländische – Personen aufgrund als kritisch empfundener Äußerungen zu teils hohen Freiheitsstrafen verurteilt. Auch das einfache Weiterleiten von Nachrichten mit politischen Inhalten oder das Weiterverbreiten als kritische empfundener Inhalte kann zu Verhaftungen und hohen Freiheitsstrafen führen.</span></p>
 <p><span>Drogen- und Alkoholbesitz sind strafbar; für Drogendelikte kann die Todesstrafe verhängt werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Prostitution, homosexuelle Handlungen und außerehelicher Geschlechtsverkehr werden in Saudi-Arabien nach Ermessen des Richters mit Geldstrafe und/oder Freiheitsentzug bestraft, ggf. kann auch die Todesstrafe verhängt werden.</span></p>
 <p><span>Unverheirateten Frauen wird angesichts möglicher rechtlicher Konsequenzen dringend von einer Entbindung in Saudi-Arabien abgeraten.</span></p>
 <p><span>Die unerwünschte Kontaktaufnahme ausländischer Männer zu nicht verwandten saudi-arabischen Frauen kann zu einer Anzeige wegen sexueller Belästigung führen. Körperlicher Kontakt muss für dieses Vergehen nicht vorliegen, es reicht zum Teil, dass sich eine Frau sexuell belästigt fühlt.</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der saudi-arabische Riyal (SAR). Kreditkarten sind weit verbreitet, auch Kleinstbeträge können damit bezahlt werden. Bargeld kann an Geldautomaten mit Debit- (Girocard) und Bank- und Kreditkarten abgehoben werden. Es empfiehlt sich dennoch die Mitnahme von EUR und USD.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass: </strong>Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass: </strong>Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
 <p>Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise bzw. der Beantragung des Visums noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Saudi-Arabien ein Visum.</p>
 <p>Deutsche Staatsangehörige können ein Tourismus-Visum elektronisch vor Antritt der Reise als <a href="https://visa.visitsaudi.com/">E-Visum</a> beantragen.</p>
 <p>Grundsätzlich ist auch die Beantragung eines „Visa on Arrival“ zu touristischen Zwecken möglich; es wird dazu geraten, rechtzeitig vor Reiseantritt ein Visum einholen.</p>
 <p>Verbindliche Informationen zu Transitvisa sind ggf. bei der zuständigen saudi-arabischen Vertretung oder der jeweiligen Fluggesellschaft einzuholen. Aufgrund des Umstands, dass Saudi-Arabien sich erst in letzter Zeit zu einem Reise- und Transitland entwickelt, besteht teilweise noch Unsicherheit bei staatlichen Stellen und Airlines über die an saudi-arabischen Flughäfen anzuwendenden Vorschriften. Dies sollte bei Transitreisen berücksichtigt werden.</p>
 <p>Visa für Aufenthalte zu anderen Zwecken, z.B. geschäftlicher oder journalistischer Art, werden durch die jeweilige saudi-arabische Auslandsvertretung ausgestellt.</p>
 <p>Geschäftsreisende benötigen ein Schreiben ihres Unternehmens, das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) bzw. der Handwerkskammer in Deutschland beglaubigt ist, und ein von der lokalen Handelskammer in Saudi-Arabien beglaubigtes Einladungsschreiben des saudi-arabischen Partners. Sie können stattdessen auch die Zustimmung der saudi-arabischen Investitionsförderungsgesellschaft (SAGIA) vorlegen.</p>
 <p>Es besteht gegebenenfalls auch die Möglichkeit der Erteilung eines Visums durch das <a href="https://misa.gov.sa/">Ministry of Investment.</a> Dies ist auch von Drittländern aus möglich.</p>
 <p>Für mehrmalige Einreisen kann ein Jahresvisum an Geschäftsleute, Investoren und Firmenbeauftragte erteilt werden, die ihre saudi-arabischen Geschäftspartner besuchen möchten. Nach Mitteilung der saudi-arabischen Botschaft gelten als Geschäftsleute Firmenbesitzer, Vorstandsvorsitzende, Vorstandsmitglieder, Firmenvertreter und Generaldirektoren. Diese Regelung bezieht sich sowohl auf Männer als auch auf Frauen. Für diese Personen ist keine Einladung durch eine saudi-arabische Firma erforderlich.</p>
 <p>Für die kleine und große Pilgerfahrt werden besondere Einreisevisa von den saudi-arabischen Behörden erteilt. Während der Pilgerzeit gelten für die Einreise von Pilgern besondere Gesundheits- und Hygienebestimmungen (siehe medizinische Hinweise). Mit diesen Visa ist es allerdings nicht möglich, außerhalb Mekkas und Medinas zu reisen oder etwa eine Ehe zu schließen.</p>
 <p>Zur Frage der Einreise nach Saudi-Arabien mit einem Pass, der israelische Einreisestempel enthält, wird um direkte Kontaktaufnahme mit der <a href="http://embassies.mofa.gov.sa/sites/Germany/EN/Pages/default.aspx">Botschaft Saudi-Arabiens in Berlin</a> gebeten.</p>
 <p>Ein HIV-Test wird dann verlangt und auch durchgeführt, wenn ein Langzeit- (Arbeits-) Visum beantragt wird. Ist der HIV-Test positiv, wird das Visum nicht erteilt.</p>
 <h3>Arbeitsaufnahme</h3>
 <p><span>In Einzelfällen ist es in Mitgliedsstaaten des Golfkooperationsrats vorgekommen, dass dort ansässige deutsche Staatsangehörige an der Ausreise gehindert wurden. Ein häufiger Grund sind arbeitsrechtliche Streitigkeiten, die den Arbeitgeber („Sponsor“) veranlassen, die zuständigen Behörden um die Verhängung von aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen im Sinne einer „Ausreisesperre“ (engl. „travel ban“) auch außerhalb von Gerichtsverfahren zu ersuchen. Es wird daher empfohlen, sich vor Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses bzw. Beginn einer Geschäftstätigkeit über die geltende Rechtslage zu informieren.</span></p>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/11-kindohneeltern-606308" target="_self">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a>&nbsp;</li>
 </ul>
 <h3><strong>Hinweise für Doppelstaater</strong></h3>
 <p>Reisende (auch minderjährige Kinder), die neben der deutschen zugleich auch die saudi-arabische Staatsangehörigkeit besitzen (etwa durch Abstammung von einem Elternteil mit saudi-arabischer Staatsangehörigkeit), werden entsprechend der allgemeinen internationalen Praxis in Saudi-Arabien ausschließlich als Staatsangehörige Saudi-Arabiens behandelt. Personen mit einer solchen doppelten Staatsangehörigkeit unterliegen uneingeschränkt den saudi-arabischen Gesetzen, sobald sie sich in Saudi-Arabien aufhalten (u.a. familienrechtliche Bestimmungen). Nach dortigem Recht dürfen minderjährige Kinder (unter 21 Jahren) ohne Zustimmung des (saudi-arabischen) Vaters nicht ausreisen.
  <br>
  Konsularische Hilfe durch die deutsche Botschaft in Riad ist für diesen Personenkreis in aller Regel nicht möglich.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Ein- und Ausfuhr von Bargeld, konvertierbaren Mitteln, Edelmetallen und Edelsteinen müssen vor der Einreise deklariert werden, wenn ihr Gesamtwert 60.000 SAR (ca. 12.000 EUR) überschreitet. Hierzu muss beim Zoll eine Zollerklärung („Declaration Form“) des saudi-arabischen Ministeriums für Finanzen ausgefüllt werden (Angabe von Reisegründen, persönliche Daten, Art und Höhe der eingeführten Werte). Die Erklärung sowie nähere Informationen sind auf <a href="https://www.zatca.gov.sa/en/eServices/Pages/eServices_217.aspx">der Webseite des saudi-arabischen Zolls</a> erhältlich.</p>
 <p>Die Einfuhr von Drogen, Waffen, Alkohol Schweinefleisch und pornografischem Material ist strengstens verboten.</p>
 <p>Bei illegaler Einfuhr schon geringer Mengen von Drogen, u.a. auch Captagon, kann die Todesstrafe drohen. Als pornografisches Material wird jegliche Darstellung körperlicher Freizügigkeit, auch auf DVDs und CDs, angesehen.</p>
 <p>Bei Einfuhr und Ausfuhr sogenannter kontrollierter Medikamente mit Wirkstoffen gegen u. a. Schmerzen, Angstzustände oder ADHS-Symptome benötigen Reisende nach Saudi-Arabien seit dem 1. November 2025 eine elektronische Genehmigung der saudi-arabischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (SFDA). Die Genehmigung muss <a href="https://cds.sfda.gov.sa/HomeFiles/Tables.pdf">online</a> vor der Einreise bzw. vor der Ausreise eingeholt werden. Eine abschließende Liste der betroffenen Wirkstoffe finden Sie auf der <a href="https://cds.sfda.gov.sa/HomeFiles/Tables.pdf">Webseite der SFDA.</a></p>
 <p>Reisende, die mit einem oder mehreren Medikamenten, die die auf der Liste aufgeführten Wirkstoffe enthalten, nach Saudi-Arabien ein- bzw. aus Saudi-Arabien ausreisen möchten, ohne die erforderliche Genehmigung einzuholen, können bei der Zollkontrolle auf Probleme stoßen oder an der Ein- bzw. Ausreise gehindert werden.</p>
 <p>Anträge auf Genehmigung können über das Controlled Drug System (CDS) <a href="https://cds.sfda.gov.sa/">unter folgendem Link</a> nach Anlegen eines Traveller User Accounts eingereicht werden, siehe auch <a href="https://www.sfda.gov.sa/en/news/4292351">weitere Informationen</a> zu diesem Thema.</p>
 <p>Bei Einfuhr von Bibeln, Koranen und religiösen Schriften kann es an der Grenze zu erheblichen Schwierigkeiten und Beschlagnahmungen kommen.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für Auskünfte zur Einfuhr von Haustieren sollte die <a href="http://embassies.mofa.gov.sa/sites/Germany/EN/Pages/default.aspx">Botschaft Saudi-Arabiens in Berlin</a> kontaktiert werden. Grundsätzlich ist ein tierärztliches Zeugnis&nbsp;über Impfungen gegen diverse Krankheiten und einen guten Gesundheitszustand nötig, das von der Botschaft beglaubigt werden muss.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Bei direkter Einreise aus Deutschland sind in der Regel keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Im Rahmen von Hadsch/Umrah sind jedoch alle Reisenden ab einem Jahr verpflichtet eine Meningokokken-ACWY-Impfung, die mindestens zehn Tage vor Einreise verabreicht wurde, vorzuzeigen, siehe <em>Gesundheit - Aktuelles</em>.</p>
 <p>Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von&nbsp;12 Monaten eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/gelbfieber-2562864" target="_blank" rel="noopener">Gelbfieberimpfung</a> nachweisen. Saudi-Arabien selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.</p>
 <p>Alle Reisenden, die aus einem Poliomyelitis-Endemiegebiet einreisen, müssen eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis)</a> nachweisen, die zwischen 12 Monaten und vier Wochen vor Einreise verabreicht wurde. Reisende aus Afghanistan, Myanmar, Nigeria, Pakistan, Papua-Neuguinea, Syrien, Somalia und Jemen erhalten zusätzlich eine Dosis oralen Polioimpfstoff bei Einreise nach Saudi Arabien. Für Reisende aus Deutschland ist im Rahmen von Hadsch/Umrah mindestens eine Poliomyelitis-Impfung mit IPV empfohlen, siehe <em>Gesundheit - Aktuelles</em>.</p>
 <p>Spezifische Impfvorschriften hinsichtlich Pilgerreisen nach Saudi-Arabien erhalten Sie <a href="https://www.moh.gov.sa/HealthAwareness/Pilgrims_Health/Documents/Hajj-Health-Requirements-English-language.pdf">bei den saudi-arabischen Behörden</a> und der <a href="https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/381343/WER10019-eng-fre.pdf">WHO.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</li>
  <li>Als Reiseimpfung wird Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.</li>
 </ul>
 <p>Die Impfvorschriften für Reisende aus bestimmten Ländern können sich auch kurzfristig ändern, daher wird eine Rücksprache mit der jeweiligen Botschaft des Königreichs Saudi-Arabien empfohlen.</p>
 <h3>Denguefieber</h3>
 <p>Dengueviren werden an der Westküste, inklusive der Hafenstadt Djidda, durch tagaktive <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/denguefieber-2436520" target="_blank" rel="noopener">Denguefieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
  <li>Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Chikungunya-Fieber</h3>
 <p>In Saudi-Arabien wurde Chikungunya-Fieber bisher in Djidda nachgewiesen. Chikungunya-Viren werden von tagaktiven <em>Aedes</em>-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/chikungunyafieber-2562870" target="_blank" rel="noopener">Chikungunya-Fieber.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.</li>
 </ul>
 <h3>Malaria</h3>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/malaria-2533132" target="_blank" rel="noopener">Malaria</a> ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird.</p>
 <p>Seit 2020 wurden keine autochthonen Fälle gemeldet. Seltene Fälle von autochthon übertragener Malaria können aufgrund von sporadischer Eintragung von Malaria in das Land und dem Vorhandensein von kompetenten Überträgermücken auftreten. Es wird keine Prophylaxe empfohlen.</p>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko. In Saudi-Arabien sind HIV-Infektionen jedoch sehr selten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.</li>
 </ul>
 <h3>MERS (Middle East Respiratory Syndrome)</h3>
 <p>Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Infektionskrankheiten</h3>
 <p>Es kommen einige weitere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionserkrankungen vor, die aber bei Reisenden insgesamt selten sind (z.B. Leishmaniasis, Phlebotomus Fieber, Filariose,<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/rvf-2559826" target="_blank" rel="noopener"> Rift-Valley-Fieber).</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schützen Sie sich zur Vermeidung von durch Mücken oder Zecken übertragenen Infektionskrankheiten im Rahmen einer <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten-2564658" target="_blank" rel="noopener">Expositionsprophylaxe</a> vor Insekten.</li>
 </ul>
 <p>Durch den Verzehr von nicht pasteurisierten Milchprodukten kann die bakterielle Infektionskrankheit Brucellose übertragen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Vermeiden Sie den Konsum von nicht-pasteurisierten Milchprodukten.</li>
 </ul>
 <p>Die Wurmerkrankung Schistosomiasis (Bilharziose) ist in einigen Oasen, auch in der Umgebung von Riad, endemisch, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/schistosomiasis-2562868" target="_blank" rel="noopener">Schistosomiasis.</a></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie zum Schutz vor Bilharziose in Oasen den Süßwasserkontakt.</li>
 </ul>
 <h3>Luftverschmutzung</h3>
 <p>Insbesondere in größeren Städten wie Riad, Djidda und Yanbu besteht zwischenzeitlich eine Belastung durch Feinstaub sowie Sandverwirbelungen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de" target="_blank" rel="noopener">World Air Quality Index.</a></li>
 </ul>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung ist in Riad, Djidda und Mekka gut. In anderen Landesteilen, auch in größeren Städten, ist das Niveau nicht immer verlässlich gesichert.
  <br>
  Für Ausländer sind nur private Gesundheitseinrichtungen frei zugänglich. Das staatliche Gesundheitswesen kann in der Regel nur in wirklichen Notfallsituationen und zur Erstbehandlung in Anspruch genommen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://diplo.de/-/2519600"><span><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></span></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/saudiarabien-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 18:57:22 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/saudiarabiensicherheit-202298</guid></item><item><title>Libanon: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/libanonsicherheit-204048</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><strong>Vor Reisen in den Süden Libanons (alle Gebiete südlich von Beirut, einschließlich der südlichen Vororte, siehe Sicherheit), in die Bekaa-Ebene sowie in das Gouvernorat Baalbek-Hermel, das Grenzgebiet zu Syrien sowie alle palästinensischen Flüchtlingslager wird gewarnt.</strong></p>
 <p><strong>Von Reisen in andere Landesteile Libanons wird dringend abgeraten.</strong>
  <br>
  <strong>In der Stadt Tripoli besteht ein besonders erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt und Kriminalität zu werden.</strong></p>
 <h3><em>Sicherheitslage</em></h3>
 <p>Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran sowie infolgedessen zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel. Seit April 2026 besteht eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon, die im Juni 2026 in einer Rahmenvereinbarung festgehalten wurde. Dennoch bleibt die Lage in Libanon äußerst volatil.</p>
 <p>Im Juni unterzeichneten zudem die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen. Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt.&nbsp;<span> </span>Es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Libanon. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort.</p>
 <p><strong>Insbesondere in Südlibanon kommt es weiterhin zu israelischen Luftschlägen sowie zu Kämpfen zwischen der Hisbollah-Miliz und den israelischen Streitkräften.</strong></p>
 <p><span>Entlang des<strong>&nbsp;</strong></span>israelisch-libanesischen Grenzgebietes besteht auch weiterhin ein militärischer Operationsbereich. Zuletzt erfolgte am 14. Juni 2026 ein (Präzisions-)Luftangriff der israelischen Streitkräfte auf die südlichen Vororte Beiruts (Dahieh).</p>
 <p><strong>Eine erneute Ausweitung israelischer Luftangriffe auf bislang nicht betroffene Gebiete, oder eine erneute Intensivierung der Angriffe auf die südlichen Vororte Beiruts (Dahieh), können nicht ausgeschlossen werden.</strong></p>
 <p><span>Zudem muss auch weiterhin mit Demonstrationen und Protestkundgebungen gerechnet werden, in deren Umfeld es regelmäßig zu Ausschreitungen kommen kann</span>.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Beachten Sie die geltende&nbsp;</strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen"><strong>Teilreisewarnung</strong></a> <span>sowie die<strong> Evakuierungsaufforderungen der israelischen Streitkräfte.</strong></span></li>
  <li>Verfolgen Sie die aktuelle Nachrichtenlage aufmerksam und nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Warnungen können über das Internet bzw. die sozialen Medien erfolgen; in betroffenen Gebieten werden zur Warnung von Anwohnern teilweise auch Waffen abgefeuert.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin">Krisenvorsorgeliste</a> und aktualisieren Sie regelmäßig Ihre Daten. Sollten Sie Libanon inzwischen verlassen haben, so vermerken Sie dies dort bitte ebenfalls. Ermuntern Sie auch andere Ihnen in Libanon bekannte deutsche Staatsangehörige zur Registrierung.</li>
  <li><span>Sollten Sie sich in einem von militärischen Operationen betroffenen Gebiet aufhalten, begeben Sie sich umgehend an einen sicheren Aufenthaltsort außerhalb dieses Bereichs, soweit dies sicher möglich ist.</span></li>
  <li>Wenn Sie in Ihrem Umfeld Schüsse hören, begeben Sie sich unverzüglich unter einen festen Unterstand und halten sich von Freiflächen, Balkonen, Terrassen und Fensterflächen fern.</li>
  <li>Meiden Sie Kundgebungen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.</li>
  <li>Seien Sie vor allem an belebten Orten und zu besonderen Anlässen äußerst aufmerksam.</li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.</li>
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li>Sollten Sie eine Ein- oder Ausreise auf dem Landweg erwägen, beachten Sie die bestehende <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/syrien-node/syriensicherheit-204278"><strong>Reisewarnung für Syrien.</strong></a> Grenzen sind zum Teil für den Personenverkehr geschlossen oder können kurzzeitig geschlossen werden. Eine konsularische Unterstützung für deutsche Staatsangehörige ist <span class="underline">in Syrien</span> nur äußerst eingeschränkt möglich.</li>
  <li>Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der libanesischen Sicherheitskräfte sowie Fotografierverbote. Die Umsetzung der Waffenruhe führt zu einer erhöhten Militärpräsenz und Check-Points. Halten Sie Abstand zu Militärkolonnen.</li>
  <li>Bewegen Sie sich nicht abseits für den Personen- und Fahrzeugverkehr zugelassener Straßen. In den von den Luftangriffen betroffenen Gebieten, auch innerhalb Beiruts, besteht Gefahr durch eine Vielzahl nicht entschärfter Blindgänger.</li>
  <li>Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.</li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit - Teilreisewarnung</h2>
 <p><strong>Vor Reisen in den Süden Libanons (alle Gebiete südlich von Beirut, einschließlich der südlichen Vororte, siehe Sicherheit), in die Bekaa-Ebene sowie in das Gouvernorat Baalbek-Hermel, das Grenzgebiet zu Syrien sowie alle palästinensischen Flüchtlingslager wird gewarnt.</strong></p>
 <p><span><strong>Die südlichen Vororte von Beirut umfassen:</strong></span>
  <br>
  <span><strong>&nbsp;˗ die Gebiete von der Küste bis zur Camille-Chamoun-Straße/Old-Saida-Straße, einschließlich der Wohnviertel Bir Hassan, Chiyah, Ghobeiry, Haret Hreik, Borj El Barajneh, Mar Elias, Hadath, Er Rouais und Laylaki;</strong></span>
  <br>
  <span><strong>&nbsp;˗ die Gebiete südlich des Camille-Chamoun-Stadions und der Adnan-Al-Hakim Straße bis auf Höhe des Flughafens (hiervon ausgenommen sind die Flughafenstraße M51 sowie der Flughafen Rafik Hariri International).</strong></span></p>
 <p><strong>Von Reisen in andere Landesteile Libanons wird dringend abgeraten.</strong>
  <br>
  <strong>In der Stadt Tripoli besteht ein besonders erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt und Kriminalität zu werden.</strong></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Es besteht ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen. Angriffe, die sich neben inländischen Zielen auch gegen westliche Ausländer und Ziele wie internationale Hotels, Restaurants, Einkaufszentren etc. richten, können nicht ausgeschlossen werden. Entführungen von Ausländern sind in der Vergangenheit vorgekommen, insbesondere auf den Verbindungsstraßen zwischen der syrischen Grenze und dem Mount Lebanon.</p>
 <p>In palästinensischen Flüchtlingslagern sind keine libanesischen Sicherheitskräfte präsent – dort kann keine Sicherheit gewährleistet werden. Innerhalb der Lager kann es außerdem kurzfristig zu Auseinandersetzungen kommen, die auch Auswirkungen auf die umliegenden Gebiete haben können.</p>
 <p>Kontrollen können in allen Städten und auf allen Landstraßen stattfinden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Führen Sie stets Reisedokumente im Original mit sich.</li>
  <li>Seien Sie bei Aufenthalten in der Nähe palästinensischer&nbsp;Flüchtlingslager&nbsp;besonders wachsam.</li>
  <li>Bei nicht aufschiebbaren Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit südlich von Beirut vermeiden Sie bitte Strecken abseits der Hauptküstenstraße 51.</li>
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und von Sicherheitskräften.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p><span>Libanon hat seit 2025 mit General Joseph Aoun einen neuen Staatspräsidenten. 2025 hat das libanesische Parlament der neuen Regierung unter Premierminister Nawaf Salam mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen.</span></p>
 <p><span>Demonstrationen, Proteste und Straßenblockaden, auch auf den wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes, sind weiterhin jederzeit möglich. Kundgebungen können schnell in Spannungen und Gewalt umschlagen.&nbsp;</span></p>
 <p><span>In der Stadt Tripoli besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Gewaltkriminalität zu werden.</span></p>
 <p><span>Im palästinensischen Flüchtlingslager Ain El Helweh am Südende der Stadt Saida kam es zwischen 2023 zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit mehreren Todesopfern. Projektile, Mörsergranaten und Panzerabwehrraketen (RPG-Geschosse) waren wiederholt auch außerhalb des Flüchtlingslagers niedergegangen (z.B. im Stadtzentrum von Saida und auf der Überlandstraße 51) und haben zu zahlreichen Verletzten und Gebäudeschäden geführt. Die Spannungen im Camp sind weiterhin hoch. Ein Wiederaufflammen der Auseinandersetzungen (mit Auswirkungen auf die Stadt Saida) kann nicht ausgeschlossen werden. In und am Rand der Stadt Saida kommt es mitunter zu Straßensperrungen und Verkehrsumleitungen durch die libanesischen Streitkräfte.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Straßenblockaden weiträumig</li>
  <li>Beachten Sie, dass sich auch in anderen Stadt- und Landesteilen kurzfristig gewalttätige Auseinandersetzungen entwickeln können.</li>
  <li>Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden und der Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Finanz- und Wirtschaftskrise/Versorgungsengpässe</h3>
 <p>Die wirtschaftliche Lage in Libanon ist auch aufgrund der seit 2019 andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise angespannt.&nbsp;</p>
 <p><span>Es ereigneten sich mehrere Sicherheitsvorfälle in Banken, in deren Verlauf Personen unter Androhung von Waffengewalt und teilweise mit Geiselnahme die Auszahlung ihrer eingefrorenen Guthaben gefordert haben. Bislang konnten die Sicherheitskräfte diese Situationen gewaltfrei beenden. Weitere Vorfälle dieser Art und eine mögliche Eskalation können nicht ausgeschlossen werden.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Insbesondere bei Benzin, Diesel und Strom sowie bei einigen Medikamenten kann es weiterhin zu Versorgungsengpässen kommen. Flächendeckende Stromausfälle, die auch Ampeln und Straßenbeleuchtung betreffen, sind an der Tagesordnung. Störungen des Internetzugangs sind in allen Landesteilen, einschließlich Beirut, möglich. Die meisten Krankenhäuser bieten Versorgungsleistungen einschließlich Operationen und notfallmedizinischer Versorgung nur nach Vorkasse in Devisen in bar an.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie auf eine gut ausgestattete Reiseapotheke.</li>
  <li>Führen Sie nur die notwendigen Geldmengen in Devisen und in bar mit sich, achten Sie auf den Erhalt von Rücklagen für Notfälle.</li>
  <li>Lassen Sie beim Betreten von Banken besondere Vorsicht walten und meiden Sie Menschenansammlungen vor Banken.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Unter anderem aufgrund der andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die allgemeine Sicherheitslage verschlechtert, besonders in ärmeren Stadtteilen in Beirut und in Tripoli sowie in einigen ländlichen Regionen. In der Stadt Tripoli besteht ein besonders erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt und Kriminalität zu werden. Seit Juni 2025 wurden für Tripoli etwa 350 sicherheitsrelevante Vorgänge registriert, was im Verhältnis zur Einwohnerzahl dem Vierfachen des Aufkommens in Beirut entspricht. Gewaltsame Überfälle, Entführungsversuche und sexuelle Übergriffe kommen vereinzelt vor. Die Anzahl an Personen, die legale oder auch nicht registrierte Waffen besitzen, ist sehr hoch. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass Waffen zur Durchführung von Straftaten oder bei Auseinandersetzungen eingesetzt werden. Die Gefahr ist in Sammeltaxis und Taxis mit unbekannten Fahrern ebenso erhöht wie bei Überlandfahrten in die Bekaa-Ebene oder in abgelegene Landesteile.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bereiten Sie Reisen, auch Familienbesuche, Dienst- und Geschäftsreisen, sorgfältig vor – u.a. durch Einholen aktueller Informationen.</li>
  <li>Beauftragen Sie für Ihre Abholung, Ihren Transport und Ihre Unterkunft Ortskundige, die über langjährige Erfahrung zum Verhalten bei Konflikten und der Gewährleistung Ihrer Sicherheit verfügen.</li>
  <li>Unternehmen Sie Fahrten möglichst in Begleitung ortskundiger libanesischer Vertrauenspersonen bzw. anerkannter Touristenführer.</li>
  <li>Vermeiden Sie insbesondere in ländlichen Gebieten Überlandfahrten bei Nacht.</li>
  <li>Benutzen Sie möglichst nur vom Hotel bereitgestellte oder vorbestellte Taxis und verzichten Sie insbesondere als alleinreisende Frau auf die Benutzung von Sammeltaxis oder Taxis mit unbekannten Fahrern.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen und in eng bebauten Bereichen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h3>Zeremonielles Schießen</h3>
 <p>Bei verschiedenen Anlässen kann es landesweit, auch spontan und ohne Vorwarnung, zu Schussabgaben in die Luft kommen. Unter anderem wird diese auch als „celebratory gunfire“ oder „happy shooting“ bekannte Tradition bei Beerdigungen, Hochzeiten, Jahrestagen, Ansprachen einflussreicher Personen oder Politiker und vergleichbaren Ereignissen ausgeübt. Die Geschosse der dabei verwendeten Waffen fliegen z.T. mehrere Kilometer weit und können auch beim Herabfallen schwerste Verletzungen verursachen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie Kundgebungen, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen</li>
  <li>Wenn Sie in Ihrem Umfeld Schussabgaben feststellen, begeben Sie sich unverzüglich unter einen festen Unterstand und halten&nbsp;sich von Freiflächen, Balkonen, Terrassen und Fensterflächen fern.</li>
 </ul>
 <h3>Landminen und alte Munition</h3>
 <p><span>In mehreren Regionen besteht seit 2024 eine erhöhte Gefährdung durch nicht explodierte Munition und Minen sowie auch durch alte Streumunition aus früheren Konfliktphasen. Betroffen sind aktuell insbesondere der Südlibanon, Teile der Bekaa sowie die südlichen Vororte von Beirut; darüber hinaus bestehen weiterhin Risiken in den Bergregionen des Chouf, des nördlichen Mount Lebanon sowie in Gebieten zwischen Akkar und der syrischen Grenze.</span> Nähere Informationen bietet das <a href="https://www.lebarmy.gov.lb/en/content/lebanese-mine-action-center" target="_blank" rel="noopener">Lebanon Mine Action Center.</a> Dort sind auch Karten der kontaminierten Gebiete abrufbar.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Orientieren Sie sich umfassend und aktuell, bevor Sie Ausflüge oder Wanderungen unternehmen.</span></li>
  <li>Verlassen Sie in den betroffenen Gebieten nicht die Wege und Straßen. Berühren Sie keine unbekannten herumliegenden Gegenstände.</li>
  <li>Unternehmen Sie Wanderungen nur auf offiziellen Wegen und in ortskundiger Begleitung (z.B. im Rahmen anerkannter Touristenführungen).</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Libanon liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.</p>
 <p>Das Klima ist überwiegend mediterran, in den Bergen gibt es im Winter Schnee.</p>
 <p>Aufgrund langer Trockenheit und hoher Temperaturen ist auch im&nbsp;Libanon die Waldbrandgefahr derzeit extrem hoch.</p>
 <p>Besonders in den niederschlagsstärkeren Wintermonaten (Oktober bis April) kann es landesweit zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Vor allem Berg- und Küstenstraßen sowie Unterführungen können dann innerhalb kürzester Zeit unbefahrbar sein.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des <a href="https://www.gfz-potsdam.de/presse/infothek" target="_blank" rel="noopener">Deutschen GeoForschungsZentrums</a> vertraut.</li>
  <li>Beachten Sie stets die Warnungen und &nbsp;Anweisungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Wenn Sie einen Waldbrand bemerken, alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr (Tel. 175) bzw. den Zivilschutz (Tel. 125).</li>
  <li>Verfolgen Sie lokale Nachrichten und Wetterberichte.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Öffentliche Verkehrsmittel existieren in Form von Taxis, die individuell oder gemeinsam mit anderen Fahrgästen mit ähnlichem Ziel genutzt werden können (Sammeltaxis sog. „service taxis“). Nutzbar sind auch Online-Taxidienste. Straßenbezeichnungen, Hausnummern, Ortsschilder und Wegweiser existieren häufig nicht oder nur in arabischer Schrift. Erhältliche Stadtpläne und Landkarten erlauben lediglich eine grobe Orientierung. Die Grenze zu Israel ist nicht passierbar. Eisenbahnbetrieb besteht nicht mehr. Im Winter ist oberhalb von ca. 1.000 Metern mit Schnee zu rechnen, sodass eine gute Winterbereifung und zum Teil auch Schneeketten erforderlich sind. Passstraßen sind häufig wegen fehlender oder unzureichender Schneeräumung oder liegengebliebener Fahrzeuge blockiert.</p>
 <p>Für Selbstfahrer, z.B. mit Mietwagen, können im Straßenverkehr beträchtliche Gefahren bestehen. Auch elementare Verkehrsregeln werden häufig nicht beachtet, Verkehrsampeln sind überwiegend außer Funktion und die Fahrweise wirkt häufig aggressiv.</p>
 <p>Die touristische Infrastruktur (Hotels, Restaurants, Reisebedarf etc.) ist in den abgelegenen Gebieten weniger entwickelt; sie konzentriert sich vor allem auf den Großraum Beirut, die Küsten und das angrenzende Bergland. Strände sind häufig felsig, oft in Privatbesitz und daher in der Saison nur gegen Entgelt zugänglich. Die Wasserqualität entspricht vor allem im verstädterten Gebiet zwischen Saida und Byblos nicht europäischen Standards. Gleiches gilt für die Ausbildung des Rettungspersonals.</p>
 <h3>Besondere Verhaltenshinweise</h3>
 <p>Libanon ist ein multikonfessionelles, arabisches Land. Den Erwartungen der Bevölkerung an Reisende, sich den lokalen Gepflogenheiten anzupassen, sollte entsprochen werden. Dies betrifft insbesondere den Umgang der Geschlechter miteinander und die Kleidung. Dabei ist zu beachten, dass diese Erwartungen ortsabhängig sehr unterschiedlich sein können: In der Beiruter Innenstadt gelten andere Regeln als in kleineren Städten oder auf dem Land.</p>
 <p>Es empfiehlt sich daher, im Hinblick auf die Kleidung auf unterschiedlichste Gegebenheiten vorbereitet zu sein; das schließt insbesondere auch die Badebekleidung an den Stränden Libanons ein, die jeweils ortsangepasst sein sollte.</p>
 <p>In Gesamt-Libanon gilt ein Verbot des Fotografierens von sicherheitsrelevanten Einrichtungen (u.a. Kasernen, Flughäfen, Polizeistationen, Grenzposten, Checkpoints, Regierungsgebäude). Auch an anderen Orten, wie Friedhöfen, religiösen Stätten oder privaten Anwesen kann das Fotografieren zu negativen Reaktionen bei Bevölkerung und Sicherheitskräften führen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor Reiseantritt aus Reiseführern über Besonderheiten des Lebens in Libanon und bereiten Sie sich entsprechend vor.</li>
  <li>Achten Sie insbesondere beim Besuch religiöser Stätten auf angemessene Kleidung.</li>
  <li>Seien Sie mit dem Fotografieren zurückhaltend und vergewissern Sie sich ggf. oder fragen Sie um Erlaubnis.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p><span>Obwohl Libanon unter den Staaten der Region als vergleichsweise liberales Land gilt, sollten Reisende sich bewusst sein, dass homosexuelle Handlungen in Libanon strafbar sind. Der Druck auf LGBTIQ-Personen hat zugenommen: u.a. kam es 2023 zu einem tätlichen Angriff auf eine LGBTIQ-freundliche Bar in Beirut. Einige Gebiete und Stadtviertel mögen toleranter erscheinen, jedoch kann jedes als homosexuell wahrgenommenes Verhalten zu einer Verhaftung führen.</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Neben homosexuellen Handlungen sind auch die Einfuhr und Verbreitung pornographischen Materials verboten.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Drogenbesitz, -handel und -konsum stehen unter hohen Strafen.</span></p>
 <p><span>Es besteht strenges Fotografierverbot militärischer Anlagen und Einrichtungen; auch Grenzübergänge und Kontrollstellen an den Landstraßen dürfen nicht fotografiert werden. Lokale Verbote müssen beachtet werden.</span></p>
 <p><span>Nach libanesischem Recht ist es bei rechtlichen Streitigkeiten aller Art möglich, eine Ausreisesperre im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes zu verhängen. Häufig wird dies bei familienrechtlichen Auseinandersetzungen (z.B. zum Sorgerecht), aber auch bei anderen zivilrechtlichen Vorgängen (Autokauf/Mietvertrag) angewandt. Eine Ausreisesperre kann bspw. gegen den anderen Ehegatten und/oder gemeinsame Kinder verhängt werden. Die Aufhebung ist oftmals nur mit Einverständnis des Familienmitglieds möglich, das die Ausreisesperre erwirkt hat, oder nach z. T. langwierigen Gerichtsverfahren vor dem zuständigen libanesischen Familiengericht, siehe auch </span><em><span>Einreise und Zoll - Minderjährige</span></em><span>.</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Die offizielle Landeswährung ist das Libanesische Pfund (LBP). Seit Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise haben sich verschiedene Devisenparallelmärkte im Land etabliert. Die libanesische Zentralbank veröffentlicht regelmäßig auf ihrer <a href="https://www.bdl.gov.lb/">Webseite</a> einen offiziellen Kurs. Die im Land operierenden Finanztransferdienstleister veröffentlichen ihre aktuellen Kurse ebenfalls. Das Bezahlen mit USD ist in vielen Landesteilen möglich, wobei man Wechselgeld häufig in lokaler Währung erhält. Devisen in bar können unkompliziert in Libanesische Pfund (LBP) getauscht werden. An Bankautomaten und bei Zahlungen mit ausländischer Kreditkarte werden meist erheblich schlechtere Wechselkurse angewandt. Hierdurch kann es zu hohen Mehrkosten im Vergleich zu Barzahlungen kommen. Oft akzeptieren Restaurants und Geschäfte nur Bargeld.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor der Nutzung von Bankautomaten oder der Zahlung mit ausländischer Kreditkarte über die aktuellen Konditionen. Nutzen Sie im Zweifel Bargeld.</li>
  <li>Nehmen Sie USD oder Euro in bar mit.</li>
 </ul>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis: </strong>Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Libanon ein Visum. Es kann vor der Einreise bei den zuständigen Auslandsvertretungen oder – für touristische Aufenthalte bis zu einem Monat bei Einreise – am Flughafen (<em>on arrival</em>) beantragt werden. Visa für touristische Aufenthalte sind gebührenfrei.</p>
 <p>Bei Einreise zur Aufnahme einer Beschäftigung in Libanon muss das Visum von der zuständigen libanesischen Auslandsvertretung vor der Reise ausgestellt werden. Diese Regelung gilt auch für Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen.</p>
 <p>Informationen zu Einreisevisa für deutsche Staatsangehörige bietet die <a href="http://www.general-security.gov.lb/en">libanesische „General Security".</a></p>
 <h4><em>Überschreitung der Visumsgültigkeit</em></h4>
 <p>Bei einer mehr als einmonatigen Überschreitung der Gültigkeit des Visums kann die Ausreise verweigert werden. In diesem Fall muss bei der „General Security“ entweder eine Verlängerung des Visums oder ein einwöchig gültiges Ausreisevisum (<em>„exit visa"</em>) beantragt werden.</p>
 <p>Ohne gültigen Aufenthaltstitel droht die Zahlung einer Strafgebühr, die von der Dauer der Überschreitung abhängt, bis hin zur Verhaftung.</p>
 <h4><em>Voraufenthalte in Israel</em></h4>
 <p>Reisende mit erkennbaren Voraufenthalten in Israel (z.B. indirekte Hinweise oder im Pass zurückgebliebene Einlegeblätter, Ein- oder Ausreisestempel Israels, Ausreisestempel jordanischer oder ägyptischer Grenzübergänge zu Israel) werden regelmäßig an der Grenze zurückgewiesen, auch wenn bereits ein Visum erteilt wurde. Deutsch-libanesische Doppelstaater und Doppelstaater anderer arabischer Herkunft riskieren eine Festnahme, da für diesen Personenkreis ein Israel-Aufenthalt einen Straftatbestand darstellt.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sollte Ihr Pass Rückschlüsse auf Voraufenthalte in Israel aufweisen, sollten Sie unbedingt rechtzeitig bei Ihrer passausstellenden Behörde einen neuen Pass für eine Reise nach Libanon beantragen.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt. Minderjährige können an der Ausreise durch eine <span class="underline">Ausreisesperre</span> gehindert werden, auch wenn sie lediglich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht in Libanon haben.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/buergerservice-faq-kontakt/faq/11-kindohneeltern/606308">Einverständniserklärung für Minderjährige.</a></li>
 </ul>
 <h4><em>Kinder und Ehegatten&nbsp;libanesischer Staatsangehöriger</em></h4>
 <p>In deutsch-libanesischen Ehen erwerben gemeinsame Kinder durch Geburt die libanesische Staatsangehörigkeit über den Vater.
  <br>
  Insbesondere, wenn die Eheschließung vor einem Religionsgericht in Libanon erfolgte, findet in der Regel – auch bei einem nur kurzfristigen Aufenthalt – das jeweilige örtliche konfessionell geprägte Sorge- und Familienrecht Anwendung auf die rechtlichen Beziehungen der Eheleute und das Sorgerechtsverhältnis zu den gemeinsamen Kindern. Bei den islamischen Religionsgemeinschaften weisen die zuständigen Gerichte in aller Regel das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die gemeinsamen Kinder dem Vater zu. Das libanesische Familienrecht sieht die Möglichkeit vor, bei aufkommenden Familienstreitigkeiten auch sehr kurzfristig einstweilige Maßnahmen, insbesondere Ausreisesperren gegen Ehegatten und minderjährige Kinder, zu verhängen. Dies kann auch in Widerspruch zur deutschen Rechtslage oder zu deutschen Sorgerechtsentscheidungen erfolgen.
  <br>
  Die deutsche Botschaft in Beirut hat aufgrund der bestehenden Rechtslage in Libanon keine Möglichkeit, diese Ausreisesperren aufheben zu lassen. Dies ist in aller Regel nur mit Einverständnis des Familienmitglieds, welches die Ausreisesperre erwirkt hat oder nach z. T. langwierigen Gerichtsverfahren vor dem zuständigen libanesischen Familiengericht möglich. Eine erneute Ausreisesperre ist auch nach Aufhebung durch das zuständige libanesische Gericht weiterhin möglich. Die Rechtslage ist ähnlich, wenn der aus Libanon stammende Ehepartner staatenlos (z. B. palästinensischer Flüchtling) ist.</p>
 <h3>Wiedereinreise nach Deutschland für palästinensische Volkszugehörige</h3>
 <p>Reisenden, die zwar im Besitz eines gültigen deutschen Aufenthaltstitels sind, nicht aber über anerkannte Reisedokumente verfügen, kann bei Rückreise nach Deutschland durch die Fluggesellschaften die Beförderung verweigert werden. In der Vergangenheit betraf dies besonders palästinensische Volkszugehörige, die sich daher rechtzeitig vor Antritt der Hinreise nach Libanon bei den zuständigen Ausländerbehörden um die Ausstellung gültiger Reisedokumente bemühen sollten. Nähere Informationen erteilt die <a href="https://beirut.diplo.de/blob/2593978/954ae0af02cc5610642d45ca96e35fa1/rkliste-nichtanerkanntereisedokumente-data.pdf">Deutsche Botschaft Beirut.</a></p>
 <h3>Einreisekontrolle/Doppelstaater/Syrer und Palästinenser mit Aufenthalt in Deutschland</h3>
 <p>Die Grenze zwischen Libanon und Syrien können grundsätzlich nur Personen mit libanesischem Aufenthaltstitel passieren. Allerdings gestatten die libanesischen Grenzstellen für 48 Stunden den Einlass von Syrern, die ein Flugticket für den Abflug vom Flughafen Beirut, eine Bestätigung der ärztlichen Behandlung oder eine Terminbestätigung der Botschaft Beirut vorlegen können. Hierfür muss außerdem ein gültiges Reisedokument an der Grenzstelle vorgelegt werden. Für die Einreiseerlaubnis nach Libanon wird in der Regel eine Gebühr in Höhe von ca. 50 USD erhoben.</p>
 <p>Die Verweigerung der Einreise unmittelbar am Grenzübergang ist allerdings jederzeit und ohne Angaben von Gründen möglich. Die deutsche Botschaft in Beirut hat in diesen Fällen keine Möglichkeit der Unterstützung.</p>
 <p>Personen mit mehrfacher Staats- oder Volkszugehörigkeit (z. B. Deutsch-Libanesisch/ Deutsch-Syrisch/Deutsch-Palästinensisch) müssen bei Einreise nach Libanon arabische oder ins Arabische übersetzte Geburtsurkunden mit sich führen, um den Vornamen des Vaters nachzuweisen, der im arabischen Personenstandsrecht eine wichtige Angabe ist. Dies beugt Personenverwechslungen vor, die in der Vergangenheit zu Vernehmungen, Zurückweisungen und teilweise auch Festnahmen durch die libanesischen Grenzbehörden geführt haben.</p>
 <p>Personen mit deutscher und syrischer Staatsangehörigkeit sollten beachten, dass es bei illegalen Ein- oder Ausreisen nach/aus Libanon, z.B. im Rahmen der Flucht aus Syrien, - auch wenn diese lange zurückliegen - bei einer erneuten Einreise in den Libanon zu Inhaftierungen und Strafverfolgungsmaßnahmen kommen kann. Ausländische Staatsangehörige, vor allem Syrer und Palästinenser, bei denen der Verdacht einer irregulären Einreise nach Deutschland besteht, müssen damit rechnen, dass ihnen die Einreise nach Libanon verweigert wird. Dies kann trotz einer aktuell gültigen Aufenthaltserlaubnis für Deutschland der Fall sein.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- und Ausfuhr von libanesischer und von fremder Währung ist erlaubt; bei größeren Bargeldbeträgen (zurzeit über 10.000 USD) ist eine Deklarierung gegenüber der Zentralbank vorgeschrieben.</p>
 <p>Bei Geschäftsreisen fallen evtl. hohe Zollgebühren auf importierte Ausstellungsstücke oder Warenmuster an. Ansonsten bestehen keine ungewöhnlichen Beschränkungen.</p>
 <h4><em>Einreise mit einem Fahrzeug</em></h4>
 <p>Bei der Einfuhr eines nicht auf den Reisenden in Deutschland zugelassenen Kfz wird in letzter Zeit zunehmend verlangt, dass die Echtheit der dafür erforderlichen notariell beglaubigten Vollmacht zusätzlich vorab von der Deutschen Botschaft Beirut bestätigt wird. Es empfiehlt sich, die genauen Einreisebestimmungen für ein in Deutschland zugelassenes Kfz bei einem Automobilclub und der libanesischen Botschaft in Berlin abzuklären. Die auch vorübergehende Einfuhr von Pkw mit Dieselmotor ist untersagt.</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <p>Für die Einfuhr von Haustieren bestehen keine besonderen, über die international üblichen hinausgehenden, veterinärpolizeilichen Vorschriften. Außer dem EU-Heimtierausweis mit den aktuellen Impfungen, vor allem gegen Tollwut, wird ein Gesundheitszeugnis eines Amtstierarztes mit englischer Übersetzung benötigt, das möglichst nicht älter als zwei Tage ist. Weitere Informationen erhalten Sie von den libanesischen Auslandsvertretungen.</p>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.&nbsp;</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher, siehe <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2517492-2517492" target="_blank" rel="noopener">Poliomyelitis.</a></li>
  <li>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß <a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der STIKO</a> auf dem aktuellen Stand befinden. <span>Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</span></li>
  <li>Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.</li>
 </ul>
 <h3>HIV/AIDS</h3>
 <p>Die Prävalenz von HIV-Infizierten in Libanon ist gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
 </ul>
 <h3>Durchfallerkrankungen</h3>
 <p>Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/resource/blob/200206/8c414cbefcaad8d79d86d85552dd5db7/durchfallmerkblatt-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">Durchfallerkrankungen.</a> Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.</li>
  <li>Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.</li>
  <li>Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.</li>
  <li>Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.</li>
  <li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li>
  <li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li>
  <li>Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.</li>
 </ul>
 <h3>Cholera</h3>
 <p>Cholera ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem durch verunreinigtes Trinkwasser und infizierte Nahrung übertragen wird. Sie kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Achten Sie intensiv auf Einhaltung der Hygienemaßnahmen.</li>
  <li>Beachten Sie die Hinweise zu <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera.</a></li>
 </ul>
 <h3>Weitere Infektionskrankheiten</h3>
 <p>Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).</p>
 <p>Selten aber möglich, <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/leptospirose-2519598" target="_blank" rel="noopener">Leptospirose,</a> eine durch Tierkontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragene Infektionskrankheit.</p>
 <h3>Schlangenbisse</h3>
 <p>Sehr selten kommen außerhalb der Städte Schlangenbisse der Libanesischen Bergotter vor. Ein Antivenum ist in diesem Fall notwendig und in den großen Krankenhäusern in Beirut vorhanden, siehe&nbsp;auch&nbsp;<a href="https://www.diplo.de/-/2519592">Erste Hilfe bei Schlangenbissen.</a></p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Das Versorgungsniveau ist in Beirut gut. Besonders die großen Krankenhäuser der Maximalversorgung, wie u.a. das American University Beirut Medical Center und das Hospital Hôtel Dieu de France, sind überregionale Anlaufstellen. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall empfehlenswert. Dies gilt umso mehr, da libanesische Krankenhäuser – selbst bei Notfallversorgung – in der Regel eine Anzahlung oder Vorkasse (grundsätzlich in bar) verlangen. Allerdings kann ein durchgehender und flächendeckender Apothekendienst mitunter nicht gewährleistet werden, da viele Apotheken aufgrund des Strommangels auch nachts schließen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.</li>
  <li>Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke, einschließlich einer ausreichenden Menge Ihrer regelmäßig benötigten Medikamente (sofern relevant), mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.</li>
  <li>Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen-&nbsp;oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a></p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/libanon-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p>&nbsp;</p>
 <p>&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 19:00:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 19:01:36 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/libanonsicherheit-204048</guid></item><item><title>Katar: Reise- und Sicherheitshinweise</title><link>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/katarsicherheit-202280</link><description><![CDATA[<div>
 <p>Letzte Änderungen:&nbsp;</p>
 <p><span>Aktuelles – Sicherheitslage in der Region</span></p>
 <p><span>Sicherheit - Sicherheitshinweis</span></p>
 <p><span>Redaktionelle Änderungen</span></p>
</div><div>
 <blockquote class="info-box">
  <p><strong>Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:</strong>
   <br>
   - Abonnieren Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/presse/newsletter" target="_blank" rel="noopener">Newsletter</a> oder nutzen Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382" target="_self">App „Sicher Reisen“.</a>
   <br>
   - Registrieren Sie sich in unserer <a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin" target="_blank" rel="noopener">Krisenvorsorgeliste.</a>
   <br>
   - Beachten Sie die Hinweise im <a href="https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html">Ratgeber für Notfallvorsorge und &nbsp;des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.</a>
   <br>
   - Bitte beachten Sie die Hinweise unter <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/reisemedizinische-hinweise/coronavirus/2309820-2309820" target="_blank" rel="noopener">COVID-19.</a>
   <br>
   - Achten Sie auf einen ausreichenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/-/350944" target="_blank" rel="noopener">Reisekrankenversicherungsschutz.</a>
   <br>
   - Erkundigen Sie sich vorab bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes</a> zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
   <br>
   - Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
   <br>
   - Beachten Sie unseren <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/haftungsausschluss-2500954" target="_blank" rel="noopener"><strong>Haftungsausschluss</strong></a>&nbsp;und den Hinweis zu&nbsp;<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/inhalte-anderweitiger-anbieter-2500956" target="_blank" rel="noopener"><strong>Inhalten anderweitiger Anbieter.</strong></a></p>
 </blockquote>
 <h2>Aktuelles</h2>
 <p><span><strong>Von Reisen nach Katar wird abgeraten.</strong></span></p>
 <h3>Sicherheitslage in der Region</h3>
 <p><span>Im Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen.</span></p>
 <p><span>Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch sehr angespannt; es kommt immer wieder zu gezielten militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko weiterer Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen, auch für Katar. Zuletzt kam es im Juli 2026 zu Luftschlägen gegen Ziele in Katar. Zudem besteht eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge unvermindert fort</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage in internationalen und lokalen Medien.</li>
  <li><span>Registrieren Sie sich in der&nbsp;</span><a href="https://krisenvorsorgeliste.diplo.de/signin"><span>Krisenvorsorgeliste</span></a><span> des Auswärtigen Amts und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt besonders, wenn Sie in ein anderes Land weitergereist sind.</span></li>
  <li><span>Befolgen Sie besonders im Fall einer erneuen Verschärfung der Sicherheitslage die Anweisungen der Behörden&nbsp;und Sicherheitskräfte.</span></li>
  <li><span>Nehmen Sie die über die Handy-Warnapp oder per SMS versendete Alarme und Warnungen weiterhin ernst.</span></li>
  <li><span>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</span></li>
  <li>Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und externe Batterien immer voll auf.</li>
  <li>Beachten Sie die Hinweise zum Film- und Fotoaufnahmen unter <em>Reiseinfos</em> – <em>Rechtliche Besonderheiten.</em></li>
 </ul>
 <h2>Sicherheit&nbsp;</h2>
 <p><strong>Von Reisen nach Katar wird abgeraten.</strong></p>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <h3>Terrorismus</h3>
 <p>Katar war bislang nicht Ziel terroristischer Anschläge;&nbsp;dennoch kann die Möglichkeit eines Anschlags nicht ausgeschlossen werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen&nbsp;besonders aufmerksam.</li>
  <li>Beachten Sie den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis-1796970" target="_blank" rel="noopener">weltweiten Sicherheitshinweis.</a></li>
 </ul>
 <h3>Innenpolitische Lage</h3>
 <p><span>Siehe</span><em><span> Aktuelles</span></em></p>
 <p>Die innenpolitische Lage ist stabil. Im Konflikt zwischen Katar und den umliegenden Staaten Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und Ägypten kam es beim Gipfeltreffen des Golfkooperationsrats in Al-Ula 2021 zu einer Wiederannäherung, die zu einer sukzessiven Wiederaufnahme direkter Flug- und Schifffahrtsverbindungen führte.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über die lokalen Medien.</li>
  <li>Berücksichtigen Sie bei politischen Äußerungen die sensible politische Lage zwischen Katar und den genannten Nachbarstaaten.</li>
  <li>Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.</li>
  <li>Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.</li>
 </ul>
 <h3>Kriminalität</h3>
 <p>Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Dennoch sind vereinzelt Taschendiebstähle, z.B. in großen Einkaufszentren oder bei Großveranstaltungen, nicht auszuschließen. Insbesondere Frauen sollten in Taxis den örtlichen Gepflogenheiten entsprechend die hinteren Sitze benutzen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.</li>
  <li>Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.</li>
  <li>Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.</li>
 </ul>
 <h2>Natur und Klima</h2>
 <p>Es herrscht teilweise feuchtheißes Tropenklima mit gelegentlichen Sandstürmen.</p>
 <p>In den Wintermonaten kommt es gelegentlich zu Starkregen, die zur Überschwemmung einzelner Straßenzüge und damit zu Einschränkungen im Verkehr führen können.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Reiseinfos</h2>
 <h3>Infrastruktur/Verkehr</h3>
 <p>Der eingestellte direkte Flug- und Schifffahrtsverkehr zwischen Katar und den umliegenden Staaten Saudi-Arabien, Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate und Ägypten wurde sukzessiv wiederaufgenommen. Der Übergang an der Landgrenze nach Saudi-Arabien in Abu Samra ist geöffnet.</p>
 <p>Der Tourismus der Hauptstadt Doha ist gut entwickelt. Der internationale Flughafen (Hamad International Airport) ist modern. Es gibt eine ausreichende Zahl internationaler Hotels unterschiedlicher Standards und Preisklassen. Außerhalb von Doha ist das Angebot geringer.</p>
 <p>Reisen innerhalb Katars unterliegen keinen besonderen Beschränkungen.
  <br>
  Transportmittel sind in erster Linie Taxis, Uber, Limousinen-Service oder Mietwagen. Die Metro verkehrt in hoher Taktung auf drei Linien und bindet u.a. den Flughafen an die Innenstadt an, regelmäßig verkehrende Zubringerbusse erweitern das Netz des öffentlichen Nahverkehrs.
  <br>
  Der Straßenverkehr ist bei guten Straßenverhältnissen geprägt von hohen Geschwindigkeiten, vielfach riskantem Fahrverhalten und vielen Unfällen. Bei Unfällen ist das Verlassen des Unfallortes verboten, bis die Polizei eintrifft und dies gestattet. Unfallfahrzeuge sollten bei Fahrtüchtigkeit von der Fahrbahn entfernt werden, um den Verkehr nicht weiter zu behindern. Zur Regulierung des Schadens ist stets ein Polizeibericht erforderlich.</p>
 <p>Fahrten in die Wüste sowie in die schwer zugänglichen Gebiete insbesondere im Norden und Westen Katars bergen für Touristen erhebliche Gefahren, insbesondere durch schwer befahrbares Gelände und den Mehrverbrauch von Treibstoff und Wasser.</p>
 <p>Telefonieren während der Fahrt, Alkohol am Steuer und auch beleidigende Gesten werden mit zum Teil hohen Geldstrafen geahndet.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Sofern Sie von Doha über Drittstaaten nach Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten oder in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen wollen, erkundigen Sie sich vorab über die aktuellen Einreisebestimmungen dieser Länder. Dies gilt insbesondere bei in Doha ansässigen Personen mit katarischer Aufenthaltsgenehmigung (Residence Permit).</li>
  <li>Fahren Sie vorsichtig und defensiv und vermeiden Sie auch das Gestikulieren.</li>
  <li>Bleiben Sie im Fall eines Unfalls beim Fahrzeug.</li>
  <li>Unternehmen Sie Fahrten in die Wüste nur mit geländegängigen allradbetriebenen Fahrzeugen und möglichst im Konvoi bzw. mit Hilfe eines Reiseveranstalters.</li>
  <li>Nehmen Sie bei Wüstentouren stets ausreichend Benzin- und Wasservorräte sowie ein Mobiltelefon mit.</li>
  <li>Hinterlassen Sie Informationen über Ihre Route und geplante Rückkehr beim Hotel oder Gastgeber.</li>
 </ul>
 <h3>Führerschein</h3>
 <p>Bei Einreise mit einem Besuchs- oder Touristenvisum darf mit einem gültigen deutschen Führerschein bis zu sieben Tage&nbsp;ab Einreise gefahren werden.</p>
 <p>Bei längeren Zeiträumen muss eine katarische für drei Monate gültige, vorläufige Fahrerlaubnis beantragt werden. Diese vorläufige Fahrerlaubnis kann verlängert werden.</p>
 <p>Der internationale Führerschein berechtigt, ein Kfz binnen eines Zeitraums von maximal sechs Monaten ab Einreise zu führen. Ein Mietwagen kann mit dem internationalen Führerschein allein nicht gemietet werden; es ist zusätzlich die Vorlage des nationalen Führerscheins erforderlich.
  <br>
  Detaillierte Informationen des katarischen Straßenverkehrsamtes bietet Hukoomi.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte denken Sie daran, Ihren internationalen Führerschein vor der Ausreise nach Katar zu beantragen.</li>
 </ul>
 <h3>Besondere Verhaltensweisen/Ramadan</h3>
 <p>Angesichts anhaltender Spannungen und Ereignisse in manchen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sollten Reisende auch in Katar in der Öffentlichkeit, insbesondere in der Umgebung religiöser Einrichtungen, zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, kulturellen und sozialen Traditionen Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernhalten.</p>
 <p>Frauen unterliegen keinen besonderen Beschränkungen oder Verboten. Ihnen ist das Führen eines Kraftfahrzeuges ebenso erlaubt wie die Bewegung in der Öffentlichkeit auch ohne männliche Begleitung. Hinsichtlich der Kleidung ist jedoch Zurückhaltung geboten.</p>
 <p>Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag, z.B. tagsüber der Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierten Arbeitszeiten bei Behörden und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Bezug auf die Einhaltung islamischer Traditionen, zu rechnen. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten, sollten auch Nichtmuslime darauf achten, keine religiösen Gefühle zu verletzen. Es wird daher empfohlen, tagsüber vom Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit Abstand zu nehmen.</p>
 <h3>LGBTIQ</h3>
 <p>Das Strafrecht in Katar ist geprägt durch islamische Moralvorstellungen.&nbsp;Es sollte Reisenden bewusst sein, dass homosexuelle Handlungen und nichtehelicher Geschlechtsverkehr verboten sind und strafrechtlich geahndet werden.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Seien Sie besonders umsichtig, wenn Sie Kontakt zur lokalen Bevölkerung aufnehmen. In Katar überwacht die Polizei Webseiten, mobile Dating-Apps oder Treffpunkte bzw. nimmt LGBTIQ-Personen gezielt über Fake-Accounts/Dating-Apps ins Visier. Im Falle von Kontrollen muss mit dem Auslesen des Mobilgerätes und der Verwendung so gewonnener Erkenntnisse zur sexuellen Orientierung gerechnet werden.</li>
  <li>Beachten Sie die <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/fragenkatalog-node/2223322-2223322" target="_blank" rel="noopener">allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.</a></li>
 </ul>
 <h3>Rechtliche Besonderheiten</h3>
 <p><span>Die Gebräuche und Gesetze Katars sind stark durch den Islam und dessen Glaubensinhalte und Wertvorstellungen geprägt. Trunkenheit, der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit und die Einfuhr von Alkohol nach Katar sind verboten. In lizenzierten Hotels wird Alkohol ausgeschenkt.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Filmen und Fotografieren sind in Katar im öffentlichen Raum grundsätzlich erlaubt, aber mit wichtigen Einschränkungen: Menschen dürfen nicht gezielt und ohne ihre Zustimmung gefilmt oder fotografiert werden, insbesondere, wenn sie erkennbar sind und/oder in religiösen Situationen, z.B. beim Gebet. Verboten sind Aufnahmen von Militäranlagen, Regierungsgebäuden und Sicherheits- und/oder kritischer Infrastruktur. Dies gilt auch für das Fotografieren und Filmen im Zusammenhang mit der aktuellen militärischen Auseinandersetzung mit Iran, insbesondere das Fotografieren von Einschlägen, Bränden, Raketenabschüssen oder Trümmerteilen. Auch das Verbreiten entsprechender Aufnahmen bzw. von Falschinformationen, insbesondere in den sozialen Medien, kann in Katar strafbar sein.&nbsp;</span></p>
 <p><span>Es sollte Reisenden bewusst sein, dass der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit und nichtehelicher Geschlechtsverkehr verboten sind und strafrechtlich geahndet werden können. Das kann im Extremfall bedeuten, dass es bei Anzeige einer Vergewaltigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Opfers wegen „außerehelichen Geschlechtsverkehrs“ kommt. Auch nichteheliche Schwangerschaften können im Extremfall und bei Anzeige entsprechend strafrechtlich verfolgt werden.&nbsp;</span>Schwangere Frauen können aufgefordert werden, eine Heiratsurkunde vorzulegen, wenn sie in Katar medizinisch versorgt werden. Unverheiratete<span>n</span> schwangere<span>n</span> Frauen und Opfer<span>n</span> sexueller Übergriffe bietet die Deutsche Botschaft Doha an, sich zuerst an sie zu wenden, bevor sie sich in Katar behandeln lassen oder Kontakt zu den katarischen Behörden aufnehmen.</p>
 <p><span>In Deutschland unbedenkliche Äußerungen zu Religionsfragen können in Katar als Beleidigung des Islam oder des Propheten strafrechtlich verfolgt und mit Geld-, evtl. sogar Freiheitsstrafen geahndet werden.</span></p>
 <p><span>Katarische Behörden pflegen eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Drogenvergehen. Die Strafen für Drogenkonsum, -handel, -schmuggel und –besitz (auch in kleinen Mengen) sind hart. Sie können lange Gefängnisstrafen, hohe Geldstrafen und/oder Deportation umfassen. Drogenhandel kann die Todesstrafe zur Folge haben.</span></p>
 <h3>Geld/Kreditkarten</h3>
 <p>Landeswährung ist der Katar Riyal (QAR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten mit Kredit- und Debitkarten (Girocard) als auch die Bezahlung mit Kreditkarten sind vielerorts möglich.</p>
 <h2>Einreise und Zoll</h2>
 <p>Siehe <em>Aktuelles</em></p>
 <p>Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten" target="_blank" rel="noopener">Vertretungen Ihres Ziellandes.</a> Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.&nbsp;Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden <a href="http://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html" target="_blank" rel="noopener">Zollbestimmungen</a> bei Einreise nach Deutschland.</p>
 <h3>Reisedokumente</h3>
 <p>Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:</p>
 <ul class="rte--list">
  <li><strong>Reisepass:</strong> Ja</li>
  <li><strong>Vorläufiger Reisepass:</strong> <span>Ja, mit Visum, siehe Anmerkungen</span></li>
  <li><strong>Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Vorläufiger Personalausweis:</strong> Nein</li>
  <li><strong>Kinderreisepass:</strong> Ja</li>
 </ul>
 <p><strong>Anmerkungen:&nbsp;</strong>
  <br>
  Seit 2023 ist bei der Einreise nach Katar für Aufenthalte von mehr als 30 Tagen der Abschluss einer vom <a href="https://www.moph.gov.qa/english/derpartments/policyaffairs/hfid/Pages/Health-Insurance-Scheme.aspx">katarischen Gesundheitsministerium</a> akkreditierten Krankenversicherung obligatorisch. Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch andere internationale Reisekrankenversicherungen akzeptiert. Weitere Informationen bietet Visit Qatar.</p>
 <p>Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
  <br>
  Deutsche Staatsangehörige, die beabsichtigen, von Doha über Oman oder Kuwait nach Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten oder in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu reisen, sollten sich vorab über die aktuellen Einreisebestimmungen dieser Länder informieren.
  <br>
  In Katar lebende deutsche Staatsangehörige können im Rahmen des Visa Waiver Agreements zwischen der EU und den VAE visumsfrei in die VAE einreisen. Der katarische Aufenthaltstitel ist insofern unschädlich.
  <br>
  Ungeachtet dessen ist zu beachten, dass jede Einreiseentscheidung der Souveränität des Gastlandes obliegt und im Einzelfall vom oben genannten Grundsatz abweichen kann.</p>
 <h4><em>Transit über den internationalen Flughafen Doha</em></h4>
 <p><span>Transitreisen (<span class="underline">ohne</span> Einreise nach Katar) sind über den Flughafen Doha auch dann möglich, wenn Reisende nur einen Reiseausweis als Passersatz oder vorläufigen Pass innehaben. Ein Verlassen des Transitbereichs des Flughafens ist dabei nicht gestattet.&nbsp;</span></p>
 <ul class="rte--list">
  <li><span>Informieren Sie sich vor Reiseantritt, ob Sie während Ihrer Reise den Transitbereich des Flughafens Doha verlassen müssen (z.B. um Gepäck erneut aufzugeben), und holen Sie im Zweifelsfall erforderliche Visa ein.</span></li>
 </ul>
 <h3>Visum</h3>
 <p>Siehe auch <em>Anmerkungen</em></p>
 <p>Deutsche Staatsangehörige mit regulärem Reisepass können entweder ein „Visum-Waiver“ oder ein Visum bei Einreise beantragen. Inhaber vorläufiger Pässe müssen ein Visum vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung von Katar beantragen.</p>
 <h4><em>Visum-Waiver bei Einreise</em></h4>
 <p><span>Mit einem regulären Reisepass kann ein Visum-Waiver mit einer Gültigkeit von 180 Tagen bei Einreise beantragt werden. Dieses berechtigt zur mehrfachen Einreise und einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen im Gültigkeitszeitraum.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Der Visum-Waiver wird bei Vorlage geeigneter Nachweise für den Grund der Reise, die Unterkunft sowie den geplanten Rück- oder Weiterflug gebührenfrei erteilt.&nbsp;</span>
  <br>
  <span>Diese Regelung gilt für touristische und Besuchsreisen sowie für Geschäftsreisen und für alle Grenzstellen und den Flughafen Doha, aber nicht für Inhaber vorläufiger Reisepässe (siehe </span><em><span>Visum vor Einreise</span></em><span>).&nbsp;</span>
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h4><em>Visum vor Einreise</em></h4>
 <p>Inhaber vorläufiger Reisepässe müssen vorab ein Visum bei der zuständigen Auslandsvertretung Katars beantragen. Eine Erteilung am Flughafen ist nicht möglich. Der Antrag sollte bei der <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/vertretungen-anderer-staaten/202656-202656" target="_blank" rel="noopener">Botschaft des Staates Katar in Berlin</a> mindestens vier Wochen vor Abreise gestellt werden. Der vorläufige Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.</p>
 <h4><em>Einreisekontrolle und Einreiseverweigerungen</em></h4>
 <p>In Einzelfällen wurde deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund, in der Regel aus dem arabischen Raum, ohne Angabe von Gründen die Einreise nach Katar verweigert.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Wenn Sie zu diesem Personenkreis zählen und eine Reise nach Katar planen, erkundigen Sie sich bitte vorab bei der Botschaft des Staates Katar in Berlin, ob Sie dort ein Visum vor der Einreise beantragen können, um nicht Gefahr zu laufen, nicht nach Katar einreisen zu dürfen.</li>
 </ul>
 <h4><em>Längerfristiger Aufenthalt</em></h4>
 <p>Die zuständige katarische Behörde verlangt bei der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses. Personen, die eine Arbeitsaufnahme in Katar beabsichtigen, sollten schon vor Ausreise ein amtliches Führungszeugnis in Deutschland beantragen. Das polizeiliche Führungszeugnis sowie weitere Personaldokumente müssen dann vom Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten mit einer Endbeglaubigung versehen und anschließend von der katarischen Botschaft in Berlin legalisiert werden.</p>
 <p>Für die Validierung eines deutschen Hochschulzeugnisses gilt ein gesondertes Verfahren. Nähere Informationen können bei der katarischen Botschaft erfragt werden.</p>
 <h4><em>Ausreisesperre („Travel Ban“)</em></h4>
 <p>In Einzelfällen ist es in Mitgliedsstaaten des Golfkooperationsrats vorgekommen, dass dort ansässige deutsche Staatsangehörige an der Ausreise gehindert wurden. Ein häufiger Grund sind arbeitsrechtliche Meinungsverschiedenheiten, die den Arbeitgeber veranlassen, die zuständigen Behörden um die Verhängung aufenthaltsrechtlicher Maßnahmen im Sinne einer Ausreisesperre (englisch „travel ban“) auch außerhalb von Gerichtsverfahren zu ersuchen. Auch die Nichterfüllung finanzieller Forderungen durch den Arbeitnehmer bzw. schon deren Vorwurf hat in der Vergangenheit zur Verwehrung der Ausreise geführt. Selbst Banken verhängen ‚automatisch‘ einen Travel Ban, sofern das Arbeitsverhältnis gekündigt wird und nicht sämtliche Schulden auf dem Konto beglichen sind. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Bank über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu informieren.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich vor Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses bzw. Beginn einer Geschäftstätigkeit über die geltende Rechtslage.</li>
 </ul>
 <h3>Minderjährige</h3>
 <p>Für Kinder, die mit einem Kinderreisepass und nicht in der Begleitung mindestens eines Elternteils reisen, muss das Visum ebenfalls vorab bei der zuständigen Auslandsvertretung Katars beantragt werden. Eine Erteilung am Flughafen ist nicht möglich.</p>
 <h3>Einfuhrbestimmungen</h3>
 <p>Die Ein- oder Ausfuhr von Landes- oder Fremdwährung, Wertpapieren, Edelmetallen oder Edelsteinen im Wert über 50.000 QAR oder dem entsprechenden Betrag in Fremdwährung muss bei Ein- und Ausreise per Meldeformular der katarischen Generalzollbehörde angezeigt werden. Zuwiderhandlungen werden mit Haftstrafe, Geldstrafe oder der Beschlagnahmung geahndet.</p>
 <p>Die Einfuhr von Drogen, Alkohol, pornografischen Materials sowie religiöser Bücher und Materialien ist strengstens untersagt. Die Einfuhr von Schweinefleisch ist ebenfalls nicht gestattet.</p>
 <p>Reisende, die Medikamente einnehmen müssen, sollten folgende Unterlagen mitführen:</p>
 <p>Ärztliches Attest/Rezept in englischer Sprache, das nicht älter als sechs Monate sein darf und folgende Angaben enthält:</p>
 <ol class="rte--list">
  <li>Daten des Patienten mit Angabe von Namen, Alter und evtl. weitere wichtige Informationen</li>
  <li>Diagnose</li>
  <li>Behandlungsplan und –dauer</li>
  <li>Medizinische Empfehlungen zur Einnahme</li>
  <li>Der wissenschaftliche Name der Substanz, der Name des Medikaments, die verschriebene Dosis, die benötigte Menge</li>
  <li>leserlicher Stempel des behandelnden Arztes/der Klinik</li>
  <li>Das Attest/Rezept sollte sich auf einem offiziellen Schreiben des Arztes/der Klinik befinden, mit Briefkopf, der die Adresse und Kontaktnummern enthält</li>
  <li>Passkopie des Patienten</li>
 </ol>
 <p><strong>Weitere Informationen zu für die Einfuhr erlaubten und verbotenen Substanzen</strong></p>
 <p><a href="https://www.moph.gov.qa/_layouts/15/download.aspx?SourceUrl=/Admin/Lists/PublicationsAttachments/Attachments/201/Guideline-of-Controlled-Drugs-for-Travellers%20-%20English.pdf">"rote" Liste verbotener Substanzen (auf Seite 3)</a></p>
 <p><a href="https://www.incb.org/incb/en/narcotic-drugs/Yellowlist/yellow-list.html">"gelbe“ Liste narkotischer und psychoaktiver Substanzen</a> (Einfuhr für den eigenen Gebrauch für bis zu 30 Tage erlaubt)</p>
 <p><a href="https://www.incb.org/incb/en/psychotropics/green-list.html">"grüne“ Liste psychotroper Substanzen</a> (Einfuhr für den eigenen Gebrauch für bis zu 2 Monate erlaubt)</p>
 <h3>Tiere</h3>
 <ul class="rte--list">
  <li>Bitte beachten Sie die <a href="https://portal.www.gov.qa/wps/portal/topics/Environment+and+Agriculture/petsandanimalcontrol?searchText=import%20of%20pets">Bestimmungen</a> der lokalen Behörden.</li>
 </ul>
 <h2>Gesundheit</h2>
 <h3>Impfschutz</h3>
 <p><strong>Pflichtimpfungen:</strong></p>
 <p>Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Personen ab dem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Eine Impfung gegen Poliomyelitis ist bei Einreise aus Infektionsgebieten erforderlich.</p>
 <p><strong>Reiseimpfungen:</strong></p>
 <p>Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, bei sehr einfachem Reisestil außerhalb der Städte evtl. auch eine Impfung gegen Tollwut angeraten.</p>
 <p><strong>Standardimpfungen:</strong></p>
 <p>Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß&nbsp;<a href="https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfkalender/impfkalender-node.html">Impfkalender der&nbsp;STIKO</a>&nbsp;auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.</p>
 <h3>Medizinische Versorgung</h3>
 <p>Die medizinische Versorgung in Katar ist im Allgemeinen mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Der Großteil des medizinischen Fachpersonals spricht Englisch, einige sogar Deutsch.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die <a href="https://dtg.org/index.php/liste-tropenmedizinischer-institutionen/arztsuche.html" target="_blank" rel="noopener">DTG</a> zu finden.</li>
  <li>Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.</li>
  <li>Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.</li>
 </ul>
 <h3>Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene</h3>
 <p>Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unspezifische Reisedurchfälle auf. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/cholera-2433480" target="_blank" rel="noopener">Cholera</a> hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. In den vergangenen Jahren wurden nur wenige, meist importierte Fälle von Cholera gemeldet. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis A und E)</a> können auch bei Reisenden auftreten.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie unsere grundlegenden <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hygiene-2628944" target="_blank" rel="noopener">Hygienehinweise.</a></li>
  <li>Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>In Katar besteht ein geringes Risiko für <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tbc-2562914" target="_blank" rel="noopener">Tuberkulose.</a> Diese Erkrankung wird durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.</li>
  <li>Beachten Sie lokale Warnungen.</li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/hiv-2628942" target="_blank" rel="noopener">HIV-Infektionen,</a> <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mpox-2532402" target="_blank" rel="noopener">Mpox</a> und bestimmte Lebererkrankungen (<a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/virushepatitis-2562874" target="_blank" rel="noopener">Virushepatitis B, C und D)</a> können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen</h3>
 <p>Für Katar sind derzeit keine konkreten Zahlen zum Risiko einer Ansteckung mit <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tollwut-2562878" target="_blank" rel="noopener">Tollwut</a> verfügbar. Prinzipiell erfolgt eine Übertragung vorrangig über Hunde. Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline sind im Land erhältlich. <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/mers-2562906" target="_blank" rel="noopener">MERS</a> wird nach derzeitigem Wissensstand über Kamele übertragen. Vor allem in sandigen Regionen außerhalb der Städte kommen Giftschlangen vor. Es gibt einige giftige Seeschlagen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren.</li>
  <li>Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.</li>
  <li>Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten.</li>
 </ul>
 <h3>Weitere Gesundheitsgefahren</h3>
 <p>Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Vor allem Sandstürme und Autoabgase spielen diesbezüglich eine Rolle.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den <a href="https://waqi.info/de">World Air Quality Index.</a></li>
  <li>Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.</li>
  <li>Informieren Sie sich z.B. über die App <a href="https://www.who.int/tools/sunsmart-global-uv-app" target="_blank" rel="noopener">SunSmart</a> über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.</li>
 </ul>
 <p>Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.</p>
 <ul class="rte--list">
  <li>Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.</li>
  <li>Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.</li>
  <li>Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/tauchen-2519618" target="_blank" rel="noopener">Informationen zum Tauchen.</a></li>
 </ul>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/reise-gesundheit/2519600-2519600" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss</strong></a>
  <br>
  &nbsp;</p>
 <h2>Länderinfos zu Ihrem Reiseland</h2>
 <p>Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.</p>
 <p><a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/katar-node" target="_self">Mehr</a></p>
 <h2>Weitere Hinweise für Ihre Reise</h2>
 <p><a class="embedFloat--left embedFunctional--info" href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/301216-301216"> Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise</a></p>
 <p class="note">&nbsp;</p>
</div>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 17:15:00 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 17:14:16 +0200</lastBuildDate><guid>https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/katarsicherheit-202280</guid></item><updated>Thu, 16 Jul 2026 16:32:46 +0200</updated></channel></rss>